Mit Blick aufs Bevölkerungswachstum

Droht der Verkehrskollaps? Schnellerer Bau der Unterführungen an den Bahnübergängen in Feldmoching gefordert

Schon jetzt bilden sich starke Rückstaus am Bahnübergang in der Fasanerie, wenn die Schranken geschlossen sind.
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Schon jetzt bilden sich starke Rückstaus am Bahnübergang in der Fasanerie, wenn die Schranken geschlossen sind.
  • Benedikt Strobach
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Die drei Bahnübergänge in Feldmoching sollen Unterführungen bekommen. CSU-Stadträte fordern wegen des drohenden Verkehrskollapses eine schnellere Umsetzung.

  • Die drei ebenerdigen Bahnübergänge in Feldmoching sollen Unterführungen bekommen.
  • Wegen des Bevölkerungswachstums könnte ein Verkehrskollaps drohen.
  • CSU-Stadträte fordern daher nun eine schnellere Umsetzung der Vorhaben.

Fasanerie/Lerchenau - Seit Jahrzehnten besteht im 24. Stadtbezirk der Wunsch, Eisenbahnüberführungen für die drei Bahnübergänge an Feldmochinger, Lerchenauer und Lerchenstraße zu schaffen. Täglich bilden sich Rückstaus vor den geschlossenen Schranken.

Feldmoching: Droht Verkehrskollaps? CSU fordert schnelleren Bau der Unterführungen an Bahnübergängen

Mit Blick auf das Bevölkerungswachstum durch die geplanten Bauprojekte im Bezirk wächst die Furcht vor einem Verkehrskollaps. Daher fordern die CSU-Stadträte Alexander Reissl, Leo Agerer und Heike Kainz die Stadt nun auf, den Planungsstand des Übergangs an der Feldmochinger Straße zu erklären sowie die Planungen für die anderen beiden Unterführungen zu beschleunigen.

CSU-Stadtrat Alexander Reissl.

Ziel sei, mindestens zwei Unterführungen bis zum Bezug des Quartiers am Lerchenauer Feld zu realisieren. Dort erfolge der Baubeginn frühestens 2024, so das Planungsreferat.

Für den Bahnübergang an der Feldmochinger Straße meldet das Baureferat auf Hallo-Anfrage Positives: „Die Planfeststellungsunterlagen wurden Ende 2020, früher als geplant, von der DB an das Eisenbahnbundesamt (EBA) übergeben“, so ein Sprecher. Der Baubeginn sei abhängig von der Bearbeitung. An der Lerchenauer Straße werde die Planung konkretisiert, an der Lerchenstraße die Machbarkeitsstudie weiterentwickelt. Einen Zeitplan nannte er nicht.

Ein EBA-Sprecher erklärt: „Im Ergebnis der Eingangsprüfung sind die Antragsunterlagen noch in einigen Punkten nachzubessern.“ Sobald dies durch Stadt und DB erfolgt sei, könne als nächster Schritt ein Anhörungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern erfolgen. Eine zeitliche Prognose für den Verfahrensabschluss sei nicht möglich.

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