Auf der Feldmochinger Straße

Geändertes Parkverhalten in Feldmoching sorgt für Ärger wegen Rückstaus - KVR arbeitet an Lösung

Ein Mann steht am Rand einer stark befahrenen Straße. Die Autos können nicht aneinander vorbeifahren.
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Da auf beiden Straßenseiten der Feldmochinger Straße am Fahrbahnrand geparkt wird, kommen fahrende Autos nicht mehr aneinander vorbei. Manfred Bichler fordert daher ein einseitiges Halteverbot entlang der Straße.

In der Feldmochinger Straße kommt es seit einigen Wochen aufgrund der Fahrbahnverengung durch parkende Autos zu starken Staus. Das KVR arbeitet an einer Lösung.

  • In der Feldmochinger Straße kommt es seit einigen Wochen zu starken Staus.
  • Grund dafür sind auf beiden Straßenseiten am Fahrbahnrand parkende Autos.
  • Das KVR arbeitet bereits an einer Lösung.

Feldmoching - Eigentlich sind es nur neun Kilometer, die Manfred Bichler zur Physiotherapie nach Oberschleißheim fahren muss. Eine Strecke, die mit dem Auto aus der Fasanerie schnell zu schaffen wäre. Aber: „Seit ein paar Wochen hat sich meine Fahrtzeit von 15 auf 30 Minuten verdoppelt“, ärgert er sich.

Parkverhalten auf Feldmochinger Straße: Anwohner aus der Fasanerie fordert einseitiges Halteverbot

Der Grund: „Es scheint neue Regeln für das Parken auf der Feldmochinger Straße zu geben“, vermutet der 70-Jährige. So parken die Autofahrer nicht mehr mit zwei Rädern auf dem Gehsteig, sondern auf beiden Straßenseiten am Rand und verengen die Fahrbahn so zu einer Spur. „Gerade im Berufsverkehr oder wenn landwirtschaftlicher Verkehr durchfährt, geht nichts mehr voran“, erzählt Bichler.

Seine Lösung: „ein einseitiges Halteverbot in der Feldmochinger Straße. Damit könnten die Autos wieder aneinander vorbeifahren ohne slalomartig ausweichen zu müssen.“

Parkverhalten auf Feldmochinger Straße: KVR und BA arbeiten bereits an Lösung

KVR-Sprecher Johannes Mayer erklärt auf Hallo-Nachfrage die Situation: „Bislang wurde in Teilen der Feldmochinger Straße mit zwei Rädern auf dem Gehweg geparkt.“ Dies sei jedoch niemals amtlich verfügt worden, sondern habe sich so eingebürgert. Die zuständige Polizeiinspektion konnte es daher nur so lange tolerieren, bis – wie in diesem Fall geschehen – Beschwerden der Anwohner vorlagen.

Man arbeite jedoch bereits an einer Lösung: „Für die Feldmochinger Straße ist vorstellbar, wechselseitige Halteverbote einzuführen.“ Ob diese Lösung oder sogar der komplette Wegfall der Parkplätze tagsüber zur Aufrechterhaltung des Verkehrs folgt, werde in den kommenden Wochen im Detail – auch mit dem BA – abgestimmt.

Dessen Vorsitzender, Rainer Großmann (CSU), wird konkreter: „Da die Verkehrssituation so nicht bleiben kann, wird der BA voraussichtlich am Donnerstag einen Ortstermin mit Vertretern von Polizei, KVR und Baureferat durchführen.“ Dabei werde unter anderem auch das von Bichler gewünschte einseitige Parkverbot besprochen. Die Maßnahmen werden dann im Unterausschuss Bauleitplanung und Verkehr vorgestellt und die für gut befundene Vorschläge in der nächsten Sitzung des Viertelgremiums behandelt.

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