Ludwigsfeld: Bau von 2100 Wohnungen geplant – Lösungen für bestehende Probleme gefordert

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Lerchenauer Feld: erste Entwürfe vorgestellt

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Sie tüfteln, zeichnen, planen: Fünf Arbeiten aus dem städtebaulichen Wettbewerb schaffen es in die nächste Runde.

Rollen hier bald die Bagger an? Am Lerchenauer Feld soll ein neues Quartier für München entstehen. Nachdem die erste Wettbewerbsstude erklommen ist, wurden jetzt die ersten Vorschläge eingereicht.

Lerchenau – Rund 1600 neue Wohneinheiten sollen am Lerchenauer Feld entstehen. Zwischen der Lerchenauer Straße im Westen und der Lerchenstraße im Osten plant die Wohnpark Lerchenauer Feld GmbH & Co. KG, hinter der die Unternehmen Bayerische Hausbau und Concept Bau stehen, ein neues Wohnquartier (Hallo berichtete). Unter anderem soll es neben den Wohnungen auch Grünflächen, soziale Infrastruktur wie ein Pflegeheim und eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche sowie einen Supermarkt und einen Drogeriemarkt geben. Auch ein Schul- und Sportcampus mit einem Gymnasium für Feldmoching ist vorgesehen.

Der Wettbewerbs-Verlauf schreitet voran

Für die Entwicklung des Geländes wurde Anfang des Jahres ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt. Zuvor konnten die Feldmochinger ihre Ideen und Anregungen für das Gebiet bereits bei einem Bürgerdialog einbringen. Jetzt gibt es erste Ergebnisse: „Es hat eine Preisgerichtssitzung gegeben und die Jury hat eine erste Auswahl getroffen“, erklärt Mathias Weber von der Wohnpark Lerchenauer Feld. „Fünf Arbeiten wurden ausgewählt.“ Sie rückten in die zweite Wettbewerbsstufe vor.

Einreichungen werden aktuell noch geheim gehalten

Wie genau die Vorschläge aussehen, darf noch nicht veröffentlicht werden. Die Bürger konnten aber bei einem zweiten Bürgerdialog schon Einblick nehmen, mit den Experten darüber diskutieren und Hinweise hinterlassen. Ansonsten muss bei dem Verfahren die Anonymität gewahrt werden. „So sind die Anforderungen des Wettbewerbsverfahrens“, erklärt Weber. Hintergrund ist unter anderem, dass die Büros nicht erfahren sollen, welche Ideen ihre Konkurrenten hatten.

Die Architekten haben jetzt die Gelegenheit, ihre Entwürfe noch einmal zu überarbeiten. Im Oktober oder November soll dann eine zweite Preisgerichtssitzung stattfinden, bei der ein Sieger gekürt wird. Im Anschluss startet das Bebauungsplanverfahren. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass es rund zwei Jahre dauert. Anschließend folgt die Erschließung des Geländes. „Wir schätzen, dass wir dann Mitte des Jahrzehnts die ersten Gebäude bauen können“, sagt Mathias Weber.

Claudia Schuri

Eine große Auswahl weiterer Lokalthemen finden Sie in unserer Übersicht.

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