Von der Garage zur Wiesn?

Giesinger Bräu: Brauerei eröffnet Neubau im Norden

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Im neuen Werk in der Detmoldstraße finden eine Abfüllanlage mit Sudhaus, ein Voll- und Leergutlager sowie Büros Platz. Ein gebührliches Richtfest ist da Pflicht.

Nach Jahren harter Arbeit hat sich die Giesinger Brauerei etabliert – die Nachfrage steigt stetig. Jetzt eröffnet der Betrieb ein neues Werk in der Detmoldstraße. Was sich dadurch verändert...

Lerchenau – Aus dem Untergiesinger Hinterhof in einen Neubau mit 4700 Quadratmetern. Die Erfolgsgeschichte des „Giesinger Bräu“ hat ein neues Kapitel aufgeschlagen – ihr bisher größtes. Im zweiten Werk in der Detmoldstraße in der Lerchenau finden eine Abfüllanlage mit Sudhaus, ein Voll- und Leergutlager sowie Büros Platz (Hallo berichtete in der Planungsphase). Gerade wurde Richtfest gefeiert.

Hier soll ab März 2020 von 70 Mitarbeitern Bier gebraut werden. Pünktlich zum EM-Sommer soll das erste Bier dann fertig sein. Dies sei ein großer Schritt für die 2006 gegründete Brauerei, sagt Gründer Steffen Marx, der 2013 ein neues Brauhaus inklusive Bräustüberl am Giesinger Berg errichtete. Doch schon lange übersteigt die Nachfrage das Angebot. Ein solches Wachstum habe auch er damals nicht erwartet, so Marx.

Neues Werk soll steigender Nachfrage gerecht werden

In dieser Halle wird künftig Giesinger Bier gebraut.

Die beiden Werke sind nun in der Lage, die bisherige Produktion bis zum Vierfachen auf 40 000 Hektoliter Bier pro Jahr zu erhöhen. Das sei auch Marx’ nächstes Ziel: „In München werden knapp vier Millionen Liter Bier pro Jahr produziert. Mit unseren Möglichkeiten könnten wir dann davon einen Prozent stellen.“

Doch nicht nur das: Geplant ist auch, einen 140 Meter tiefen Brunnen zu graben, um dann auch mit Münchner Wasser brauen zu können – eine Bedingung, um als Brauerei auf das Oktoberfest zu dürfen. Die Genehmigung dazu steht zwar noch aus, die Chancen stünden aber gut, so Marx. Ein Schritt näher ans nächste Kapitel. 

Benedikt Strobach

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