Kindergarten

Wir suchen Graffiti-Künstler

„Ich finde es traurig“, sagt Bianca Weidinger (h. 4. v. r.). Gemeinsam mit einigen anderen Eltern möchte die Mutter aus dem Hasenbergl, dass die Wände des Kindergartens verschönert werden.

HASENBERGL Kindergarten an der Eduard-Spranger-Straße: Wer macht die Wände schön?

Schön ist anders: Die grauen Betonwände rund um den Kindergarten St. Matthäus an der Eduard-Spranger-Straße sehen mehr nach Gefängnis aus als nach einem Ort, an dem sich Kinder wohlfühlen sollen (Foto unten). „Das ist schon seit Jahren so“, sagt Mutter Bianca Weidinger (40), die eine Tochter in der Kita hat. „Ich finde es traurig.“

In der Einrichtung sind zwischen 60 und 70 Kinder untergebracht, im Alter von drei bis sechs Jahren. Der Raum für die Freizeit aber ist zurzeit begrenzt. „Man hört immer nur, der Spielplatz ist kaputt, wenn man die Kinder fragt“, sagt Weidinger.

Die alten Spielgeräte vor den Betonwändensind abgebaut, das Areal am Sandkasten abgesperrt. Neue Spielgeräte sind auf dem Weg. Und in dem Zusammenhang haben sich die Eltern überlegt, „dass man diese Wände gleich mit gestalten könnte“. Die Leitung der Einrichtung ist ebenfalls einverstanden. Daher suchen die Eltern nun Graffiti-Künstler, die sich an den Wänden austoben wollen. Voraussetzung: Bunt und kindgerecht sollten die Werke sein.

Präzisiert werden sollen die Ideen dann gemeinsam mit den Künstlern. Wenn sich mehrere melden, können sich die Eltern auch vorstellen, einen Wettbewerb daraus zu machen. Bianca Weidinger ist zuversichtlich, dass sich Sprayer finden lassen: „Da Graffiti- Künstler kaum noch legal sprühen können, wären diese Wände ideal.“ Und die Kinder würde es freuen. ska

Künstler, die Interesse haben, die Wände zu verschönern, sollten sich an Bianca Weidinger wenden, E-Mail: mbweidinger@web.de

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