Investor verspricht Verbleib der Geschäfte

Lassallestraße: So sieht das neue Ladenzentrum aus

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Das Modell zeigt, wie das Ladenzentrum an der Lassallestraße aussehen soll. Rot eingefärbt sind die wichtigsten Neubauten (von oben nach unten): ein Gebäude mit Läden und sozialer Nutzung, ein eingeschossiger Supermarkt sowie ein Wohngebäude.

Lerchenau - Schluss mit der brodelnden Gerüchteküche rund um das Ladenzentrum: Die Pläne für den Neubau und die Renovierungsmaßnahmen werden konkret

Das heruntergekommene Ladenzentrum an der Lassallestraße wird neu gestaltet (Hallo berichtete). Jetzt hat der neue Investor dem Bezirksausschuss (BA) Feldmoching-Hasenbergl den aktuellen Stand der Planungen vorgestellt. Dabei gab Peter Rödig von R&S Invest ein großes Versprechen: „Wir werden den kleinteiligen Läden wieder genauso viel Fläche anbieten, wie bisher.“ Auch die 700 Quadratmeter Ärzteflächen sollen mindestens erhalten, eventuell sogar ausgeweitet werden. Für die Bauphase soll es Übergangslösungen geben.

Rödig und sein Architekt Herbert Sölch stellten ein Modell vor, das sich besonders durch drei Neubauten auszeichnet: Neben der Kapernaumkirche soll ein Gebäude für Arztpraxen, kleinen Geschäften und sozialer Nutzung entstehen. Hier ist eine Begegnungsstätte für Senioren im Gespräch. Geplant ist außerdem ein eingeschossiger Vollsortiment-Supermarkt, zu dem auch eine geschlossene Garage für LKW gehören wird, um Lärmbelastungen zu verhindern. Zusätzlich entsteht ein Gebäude mit bis zu 24 Wohneinheiten inklusive einer dazugehörigen Tiefgarage. Da die Größe der Wohnungen noch nicht feststeht, kann die Zahl noch variieren.

„Das Planungsreferat legt Wert darauf, dass es ein kubischer Bau ohne Balkone und Staffelgeschosse wird“, erklärt Architekt Sölch. „Und die Sichtachse zum Lerchenauer See bleibt erhalten.“ Zurzeit läuft der Vorbescheidsantrag für das Bauvorhaben.

Die BA-Mitglieder zeigten sich prinzipiell zufrieden. Kritik kam aber daran auf, dass der Supermarkt-Bau nur eingeschossig werden soll. Laut Rödig ist jedoch wohl nicht machbar, noch etwas darauf zusetzen. „Das ist nicht vorgesehen.“

Claudia Schuri

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