1. hallo-muenchen-de
  2. München
  3. München Nord
  4. Feldmoching-Hasenbergl

Hier wohnen Zuagroaste

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Katharina Stüwert

Rekord: 112 947 Menschen siedelten sich 2011 in München an – welche Stadtviertel wachsen

München München wächst immer schneller. Mehr als 1,4 Millionen wohnen bereits an der Isar – 2011 verzeichneten die Statistiker einen neuen Rekord: Genau 112 947 Menschen zog es in die Isarmetropole. Eine der Zuagroasten: Katharina Stüwert. Sie hat es, ebenso wie rund 13 000 andere Neu-Münchner, in den vergangenen sechs Jahren nach Trudering-Riem verschlagen. Viel Grün, wenig Straßenlärm, gute Verkehrsanbindung – das schätzen die Menschen an Trudering-Riem. „Wir haben eine kleine Tochter, da ist es toll, dass wir in einem familienfreundlichen Umfeld leben“, sagt Katharina Stüwert. Vor knapp zwei Jahren ist die gebürtige Lüneburgerin nach München gezogen, da sich die berufliche Situation ihres Mannes verändert hat. Heute hat sich die kleine Familie gut in Trudering eingelebt: „Wir schätzen die Parks, die gute MVV-Anbindung und die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe“, sagt die 35-Jährige. Damit ist sie nicht alleine: Das Stadtviertel im Osten Münchens verzeichnet den größten Zuwachs – seit 2006 sind es 20,5 Prozent, allein 2011 zogen über 2000 Bürger zu. Insgesamt leben jetzt knapp 65 000 Einwohner rund um den ehemaligen Münchner Flughafen. Zum Vergleich: Schlusslicht Ramersdorf-Perlach verzeichnet seit 2006 gerade einmal einen Zuwachs von 3,1 Prozent. Ein weiteres Boom-Viertel ist dafür die Schwanthalerhöhe im Herzen der Stadt. Hier, im am dichtesten besiedelten Viertel Münchens, kamen in den vergangenen sechs Jahren knapp zehn Prozent hinzu. Der Grund: Auf dem ehemaligen Messegelände auf der Theresienhöhe sind rund 1800 Wohnungen gebaut worden. Die Neubauten haben das Viertel gründlich durcheinander gewürfelt. „Es hat sich einiges verändert“, sagt der Vorsitzende des Bezirksausschusses, Ludwig Wörner. Der einstige dörfliche Charakter des Stadtteils schwinde immer mehr. Das liege auch daran, dass die Mieten astronomische Höhen erreicht hätten. Dass München einen neuen Zuagroasten-Rekord verbuchen kann, liegt aber auch an den vielen Ausländern, die es an die Isar gezogen hat. Erstmals seit 2004 kamen mehr Menschen ohne deutschen Pass in die Landeshauptstadt als Mitbürger aus Nordrhein-Westfalen oder Hessen. Woher genau die Neu-Münchner kommen, ist für 2011 noch nicht ausgewertet. Eine langfristige Analyse des Statistik-Amtes zeigt aber, dass sich die Anteile der Einwohner aus Bulgarien und Rumänien seit deren Aufnahme in die EU 2007 mehr als verdoppelt haben. bit/tog

Auch interessant

Kommentare