Straßenschäden

Feldmoching: Münchens Stolper-Straße im Norden

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Feldmoching: Viele Schlaglöcher zieren den Mittelstreifen der Ortsausfahrt nach Feldmoching.

136 faustgroße Schlaglöcher: So viele Schäden hat Viktor Kohlbecher (Foto) auf der Feldmochinger Straße gezählt. Der 81-Jährige wohnt seit 1958 in Moosach und beobachtet die Straßenschäden seit knapp zwei Jahren. „Mit dem winterlichen Frost sind die Löcher Jahr für Jahr größer geworden“, sagt der Moosacher. Sein Anliegen hat er bereits mündlich bei Versammlungen des Bezirksausschusses von Moosach vorgetragen – bisher ohne Folgen.

Ab der querenden Pelkovenstraße reihen sich auf dem Scheitel der Straße Löcher wie an einer Perlenschnur aneinander. Die Motivation für Viktor Kohlbechers Anliegen stammt aus Kindertagen. „Ich bin mit dem Sprichwort ‚Bessere beizeiten!‘ aufgewachsen“, erklärt er. Daher wäre jetzt laut Kohlbecher der Zeitpunkt gekommen, um die Schäden vor dem nächsten Frost im Winter zu reparieren. Dabei mahnt er besonders die Unfallgefahr für Fahrradfahrer und Rollerfahrer an, die besonders in der Dunkelheit die Schlaglöcher übersehen und so zu Sturz kommen könnten. „Kinder und ältere Menschen könnten beim Überqueren der Straße stolpern und sich verletzen“, fügt er an.

Auf Nachfrage erklärte Dagmar Rümenapf vom Baureferat, dass die Münchner Straßen laufend überprüft würden, ob sie verkehrssicher sind. Die Feldmochinger Straße wird vom Referat alle drei Wochen überprüft und Ausbrüche punktuell verschlossen. „Eine flächige Sanierung wird mittelfristig erfolgen, ist jedoch derzeit nicht geplant“. erklärt sie weiter. sab

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