Mysteriöse Ei-Attacken

Ach, du dickes Ei(s)! Vandalismus vor dem Eingang eines Moosacher Cafés

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Mehrere rohe Eier hat ein Unbekannter nachts vor Peter Müllers Eisdiele in Moosach geworfen.

Lerchenau - Kaputte Eier anstelle von Eis: Ein Unbekannter sorgt vor dem Eiscafé der Müllers bei nächtlichen Angriffen für eine große Sauerei

Eigentlich will das Ehepaar Müllern den Münchnern mit einer Eisdiele in der Dachauer Straße in Moosach nur den Sommer versüßen. Jetzt aber hat es mit mysteriösen Ei-Attacken zu kämpfen. „Unsere Eingangstüre und die Fensterbretter wurden mit rohen Eiern beworfen“, erklärt Eisdieleninhaber Peter Müller. Er geht davon aus, dass die Angriffe in der Nacht passiert sind. „Abends um elf Uhr war noch alles in Ordnung, am nächsten Morgen hat unser Nachbar dann die Eier entdeckt“, sagt Müller.

Dass jemand aus Versehen die Eier auf den Boden geworfen und die Sauerei einfach nicht beseitigt haben könnte, schließt er aus. Auch, dass es sich um zufälligen Vandalismus handelt, ist unwahrscheinlich. „Es ist jetzt innerhalb kurzer Zeit schon zum zweiten Mal passiert, dass wir rohe Eier vor dem Laden gefunden haben“, berichtet Müller.

Einen Verdacht, wer hinter den Angriffen stecken könnte, hat er nicht: „Wir wissen nicht, ob es ein Kunde ist, dem irgendwann mal irgendwas nicht gepasst hat, oder jemand ganz anderes“, sagt er. „Wir haben einfach keine Ahnung.“ Eine Botschaft jedenfalls hat der Täter nicht hinterlassen.

Was Müller besonders stört, ist die Hinterhältigkeit: „Wenn jemanden etwas nicht passt, soll er uns das persönlich sagen“, erklärt er. „Das hat aber niemand gemacht.“ Die Müllers haben sich schon bei der Polizei nach der rechtlichen Handhabe erkundigt: „Die Tat gilt als Beleidigung“, erklärt Peter Müller und kündigt an: „Wenn wir herausfinden, wer die Eier bei uns deponiert hat, werden wir denjenigen anzeigen.“

Viele Geschäftsnachbarn und Kunden haben schon zugesagt, bei der Suche nach dem Täter mitzuhelfen und auffällige Beobachtungen zu melden. „Wir freuen uns über alle Hinweise“, sagt Peter Müller. Denn eigentlich möchte er in seinem Eiscafé doch viel lieber Eis verkaufen, als kaputte Eier wegzuputzen. cla

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