Übergangsquartier bis Neubau fertig ist

Fachoberschule zieht von Freimann nach Freiham

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Die Städtische Fachoberschule für Sozialwesen und Gesundheit zieht von Freimann nach Freiham.

Freimann: Die Städtische Fachoberschule für Sozialwesen und Gesundheit wird neu gebaut. Doch bis das Gebäude fertig ist, dauert es. Jetzt zieht die Schule in ein Übergangsquartier nach Freiham.

Die Städtische Fachoberschule für Sozialwesen und Gesundheit zieht von Freimann nach Freiham um: Weil der Mietvertrag für das Gebäude in der Heidemannstraße 164 in Freimann im Juli 2019 endet und nicht verlängert werden kann, bekommt die Schule ab dem Schuljahr 2019/2020 ein Übergangsquartier im Bildungscampus Freiham. Dort bleibt sie, bis 2024 der Neubau im Hasenbergl fertig ist. 

Gerhard Grote vom Elternbeirat ist froh, dass jetzt Klarheit herrscht, wie es weitergeht.

Für Schüler aus dem Norden bedeutet das einen langen Fahrtweg in den Westen der Stadt. „Begeisterung löst das natürlich nicht aus“, sagt Gerhard Grote (Foto) vom Elternbeirat. „Es wäre schon besser gewesen, wenn man einen näheren Standort gefunden hätte.“ Weil eine Schülergeneration aber nur zwei bis drei Jahre an der Schule bleibt, hält er die Lösung „für einen Kompromiss, auf den man sich zur Not einlassen kann“. 

BA-Mitglieder hätten sich Standort in Bauernfeindstraße gewünscht

Grote ist froh, dass jetzt Klarheit herrscht, wie weitergeht. „Bis vor wenigen Tagen wussten wir noch gar nichts von der Planung“, sagt er. Deshalb hatte er sich auch an den Bezirksausschuss Schwabing-Freimann gewandt. Dort schlugen die Mitglieder ein Grundstück an der Bauernfeindstraße als Standort vor. 

Doch laut dem Referat für Bildung und Sport ist das nicht möglich. „Es wurden mehrere Standorte geprüft, auch in direkter Umgebung“, erklärt Ulrich Lobinger vom Referat für Bildung und Sport. „Es konnte allerdings kein Objekt gefunden werden.“ Das läge daran, dass die kurze Mietdauer, die die Stadt für die Fachoberschule anstrebt, für viele Vermieter nicht attraktiv sei. Denn langfristig wird die Schule ins Hasenbergl ziehen. 

Neubau soll zum Schuljahr 2024/2025 fertig sein

An der Freudstraße 15 entsteht ein Schulneubau, den sich die Fachoberschule und die Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) teilen werden. „Das bestehende Schulgebäude der WBG wird abgerissen und durch den Neubau ersetzt“, erklärt Lobinger. Das neue Schulgebäude soll zu Beginn des Schuljahres 2024/2025 fertig sein.

Hier lesen Sie, welche Schulbauprojekte die Stadt sonst noch plant.

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