Lerchenauer See: Areal ertrinkt im Party-Müll – Stadt verstärkt Kontrollen

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Messerstecher greift Passanten an

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Miniaturen auf großer Fahrt

Aktionstag am Mollsee: Schiffsmodellbau-Gemeinschaft Wolpertinger lädt in den Westpark

Schaufahren auf dem Mollsee im Westpark: Die „Wolpis“ stellen ihr Hobby vor.
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Schaufahren auf dem Mollsee im Westpark: Die „Wolpis“ stellen ihr Hobby vor.
Norbert „Bertl“ Hauslohner ist zweiter Vorstand des Vereins.
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Norbert „Bertl“ Hauslohner ist zweiter Vorstand des Vereins.
Da der Verein dringend jungen Nachwuchs sucht, hoffen alle Beteiligten auf viele Gäste am Mollsee.
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Da der Verein dringend jungen Nachwuchs sucht, hoffen alle Beteiligten auf viele Gäste am Mollsee.
In seinem Keller hat Hauslohner eine Mini-Werft für sein Hobby errichtet.
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In seinem Keller hat Hauslohner eine Mini-Werft für sein Hobby errichtet.
„In einem Modell stecken um die 500 Arbeitsstunden“, erklärt  Hauslohner.
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„In einem Modell stecken um die 500 Arbeitsstunden“, erklärt  Hauslohner.
Auf 16 Quadratmetern hängen allerlei Poster von Schleppern, Werkzeug und Zubehör in sämtlichen Größen.
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Auf 16 Quadratmetern hängen allerlei Poster von Schleppern, Werkzeug und Zubehör in sämtlichen Größen.
Ein Glück für Hauslohner: Auch seine Frau teilt das Modellbauen mit Leidenschaft.
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Ein Glück für Hauslohner: Auch seine Frau teilt das Modellbauen mit Leidenschaft.

Aufwendig in mehrwöchiger Arbeit gestaltet sind die Modelle, die Schiffsmodellbau-Gemeinschaft Wolpertinger am Samstag im Westpark zu Wasser lässt. In Hallo stellt der Verein sich vor.

Einmal selbst Kapitän sein: Angefangen hat bei ihm alles mit dem Basteln von einfachen Plastikschiffchen in der Grundschule. Heute ist Norbert Hauslohner, den alle nur als „Bertl“ kennen, zweiter Vorstand bei der Schiffsmodellbau-Gemeinschaft (SMG) Wolpertinger. Am Samstag, 18. Mai, stellen sie im Rahmen eines Aktionstags am Mollsee im Westpark ihr Hobby vor. Gerechnet wird mit 300 Besuchern – und wer möchte, darf die Fernsteuerung auch mal selbst in die Hand nehmen.

In seinem Keller in der Nähe des Waldfriedhofs hat Hauslohner eine Mini-Werft eingerichtet. „Ich hab mir mal ausgerechnet, dass ich durchschnittlich eine dreiviertel Stunde pro Tag im Keller bastel“, erklärt der 63-Jährige, der seit mittlerweile 15 Jahren bei den „Wolpis“ ist. 

Auf 16 Quadratmetern hängen allerlei Poster von Schleppern, Werkzeug und Zubehör in sämtlichen Größen ist feinsäuberlich geordnet – und dazwischen stehen die Modelle. Es sind gar nicht so viele, wie man vielleicht meinen würde – rund ein Dutzend hat Hauslohner bisher gebaut. Denn: „In einem Modell stecken um die 500 Arbeitsstunden“, erklärt der gelernte Fernmeldetechniker. 

Es ist die Liebe zum Detail, die Hauslohner seit Jahrzehnten tüfteln lässt. Seine Modelle hat er zumeist im Maßstab 1:20 oder 1:25 gebaut – auch einen Miniatur-Bertl, etwa neun Zentimeter klein, der in den 25-Kilo-Modellen mitfährt, hat Hauslohner nachgebaut.

Seine Frau teilt sein Hobby: Auch sie ist Mitglied bei den „Wolpis“, eine von „immerhin“ sieben Damen bei etwa 40 Mitgliedern. Wenn man Hauslohner nach der Zukunft des Schiffsmodellbaus fragt, antwortet er seufzend: „München ist ein schweres Pflaster.“ Mit dem Bodensee sei Baden-Württemberg so etwas wie die Hochburg der Hobbykapitäne. Die Wolpertinger befahren als Vereinsgewässer den Mollsee und den Olympiasee.

Auch mit Nachwuchsproblemen hat die Branche zu kämpfen, der „Quotenjugendliche“ bei den „Wolpis“ sei immerhin auch schon 35. „Die Jungen mögen Dynamik – bei ihnen sind Drohnen angesagt. Für Rennboote kann man sie auch noch begeistern, aber dann wird es schon schwierig.“ 

Hauslohner spricht aus eigener Erfahrung. Der zweifache Vater hat seine Söhne oft mit in den Bastelkeller genommen, „doch irgendwann haben sie das Interesse verloren.“ Auch aus diesem Grund heißt es am Samstag von 10 bis 17 Uhr „Leinen los“ am Mollsee.

Daniela Borsutzky

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