Polizist als persönlicher Schutzengel

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

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Eine neue Telefon-Betrugsmasche richtet sich erneut gegen Rentner.

München -  Ein Polizist als persönlicher Retter: Neue Betrugsmasche in München und wieder sind die Opfer Rentner

Am Samstag Vormittag, erhielt ein 81-jähriger Münchner einen Anruf von einem unbekannten Mann, welcher ihm einen Gewinn in Aussicht stellte. Der 81-Jährige solle sich in zwei Tagen bereithalten.

Tatsächlich rief nach zwei Tagen eine Frau bei dem Rentner an und gab sich als Notarin aus. Sie wies den Münchner an, Wertkarten einer Spieleplattform in Höhe von 900 Euro zu kaufen und mit diesem Guthaben die Gebühren für einen Gewinn in Höhe von 49.000 Euro zu begleichen. Die angebliche Notarin gab an, dass sie die Prepaidkarten persönlich abholen werde.

Der Rentner versuchte die Wertkarten bei verschiedenen Geschäften und Tankstellen, die ihm die „Notarin“ empfahl, in dieser Größenordnung zu besorgen. Bei einer Tankstelle in der Albert-Schweitzer-Straße waren Prepaidkarten in Höhe von 900 Euro vorrätig.

Ein aufmerksamer Polizeibeamter der Polizeiinspektion 24, welcher auf dem Weg zum Dienst an der Tankstelle einen Zwischenstopp machte, bekam die Kaufabsicht der ungewöhnlichen Menge an Prepaidkarten mit und klärte den Rentner über die Masche mit dem falschen Gewinnversprechen auf, wodurch es ihm gelang, diesen vor Schaden zu bewahren.

Der Rentner kaufte daraufhin keine Prepaidkarten und erstattete eine Anzeige. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Warnhinweis

Die Münchner Polizei warnt davor, in Zusammenhang mit angekündigten Gewinnen, keinesfalls finanzielle Vorleistungen zu erbringen.

Polizei München/se

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