Sie halten München an Silvester am Laufen

Neues Baby im neuem Jahr

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Stefanie Espin (links) und Hebamme Karin Andrä blicken dem errechneten Geburtstermin, dem 31. Dezember, gelassen entgegen.

Wie Hebamme Karin Andrä an Silvester arbeitet

Als Stefanie Espin den errechneten Geburtstermin ihres Kindes zum ersten Mal hörte, hat sie die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen: Ausgerechnet Silvester! Kurz vor dem 31. Dezember sieht die 37-jährige Laimerin dem Termin gelassen entgegen. 

Hebamme auch in den Minuten um den Jahreswechsel Einsatz 

Sie fühlt sich bei ihrer Hebamme, Karin Andrä, vom Geburtshaus in der Fäustlestraße, bestens aufgehoben. „Wir arbeiten ja zusammen“, sagen die Frauen lachend. 

Andrä hat in diesem Jahr die 24-Stunden-Schicht an Silvester übernommen, ist mit einem Pieper rund um die Uhr erreichbar und natürlich auch eine Minute vor dem Jahreswechsel abrufbereit. Im Geburtshaus ist dann alles vorbereitet, der kleine Sohn darf jederzeit auf die Welt kommen. 

Große Erfahrung und viele Tricks

Andrä ist seit 2003 Hebamme: „Ich arbeite seit vier Jahren im Geburtshaus, habe rund 400 Geburten begleitet.“ Für die Gebärende hält sie als Erfrischung Cola, Kokoswasser und für den dann frisch gebackenen Papa Sekt bereit. Vier Stunden nach der Geburt will die junge Mama mit ihrem neugeborenen Sohn zurück nach Hause, dort erwartet dann die ältere Tochter mit Oma und Opa den neuen Erdenbürger. „Dann können wir ja nochmal feiern“, freut sich Stefanie Espin. mjh

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