Bis zu 31 Prozent mehr im Jahresvergleich

Preise für Eigentumswohnungen steigen auch in Corona-Zeiten – Zahlen für München

Landeshauptstadt München
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Landeshauptstadt München

Kaufpreise für Eigentumswohnungen steigen im 1. Halbjahr 2020 weiter. Für die 14 größten deutschen Städten wurde ein Vorjahresvergleich der Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Altbau, Bestand und Neubau durchgeführt.

  • Kaufpreise für Eigentumswohnungen steigen im 1. Halbjahr 2020 weiter.
  • In München verteuerten sich Bestandswohnungen um 8 Prozent.
  • Preise steigen auch in Corona-Zeiten.

In München verteuerten sich Bestandswohnungen um 8 Prozent, Neubauten wurden 9 Prozent teurer. Das zeigt ein Vorjahresvergleich der Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Altbau, Bestand und Neubau in den 14 größten deutschen Städten.

In der Corona-Krise steigen die Immobilienpreise in Deutschland weiter. Eigentumswohnungen verteuern sich in den ersten 6 Monaten des Jahres 2020 im Vergleich zum Vorjahr um bis zu einem Drittel. 

Die Steigerungen betreffen Altbau- (Baujahr vor 1945), Bestands- (Baujahr 1945 bis 2015) und Neubau-Objekte (Baujahr 2016 oder später) gleichermaßen. Bei Neubauten ziehen die Kaufpreise am stärksten an. 

Das zeigt ein Vorjahresvergleich von immowelt für die 14 größten Städte. Untersucht wurden die Angebotspreise für eine Beispielwohnung (80 Quadratmeter, 3 Zimmer, 2. Stock).

Kaufpreise von Wohnungen im Neubau (Bj. ab 2016):

„Die Corona-Pandemie leitet auf dem Immobilienmarkt nicht das Ende des Wachstumszyklus ein. Wohneigentum ist nach wie vor sehr gefragt und in den Großstädten steigen die Preise weiter“, sagt Prof. Dr. Cai Nicolas Ziegler. 

„Im Neubau-Segment hält die Preisrally an, denn die hohen Kosten für Bauland und die seit Jahren steigenden Baupreise treiben das Niveau. Aber auch für bestehende Wohnungen müssen Käufer mit höheren Preisen rechnen als vor einem Jahr.“

Prof. Dr. Cai Nicolas Ziegler. 

Hochpreisiges München verteuert sich weiter 

Tiefer in die Tasche greifen müssen nur noch Immobilienkäufer in München. Die Corona-Krise bringt der teuersten Stadt Deutschlands keine Pause in der Preisrally: 

Neubauwohnungen kosten 9 Prozent mehr als im Vorjahr – 9.738 Euro pro Quadratmeter. Die gleiche Steigerung zeigt sich auch im Altbau, der für 8.648 Euro pro Quadratmeter angeboten wird. In der Isarmetropole findet man häufig sanierten Altbau in guten Lagen.

Berlin und Hamburg: Gleichmäßiger Anstieg über alle Altersklassen 

Hohe Decken, weite Flure und Stuck: Auch Berlin ist für seine Altbauwohnungen bekannt. In der Hauptstadt gibt es aber ein größeres Angebot an unsaniertem Altbaubestand, was sich im Preis niederschlägt: 

Mit 3.655 Euro (+7 Prozent) ist diese Kategorie in Berlin im Deutschlandvergleich noch recht preiswert. Modernisierte Altbauwohnungen in begehrter Lage werden zu deutlich höheren Preisen offeriert. 

Kaufpreise von Wohnungen im Altbau (Bj. vor 1945) Berechnungsgrundlage:

Für eine gänzlich neu fertiggestellte Wohnung müssen Kaufinteressenten in Berlin indes mit 4.965 Euro (+7 Prozent) pro Quadratmeter kalkulieren.

Ein merklicher Corona-Schock am

Immobilienmarkt

bleibt damit weiterhin aus, ganz im Gegenteil: Die Preise für Eigentumswohnungen klettern auch im ersten Halbjahr 2020 nahezu überall weiter. 

Nur in einigen Städten und Objektkategorien gibt es eine gedämpfte Steigerung der Angebotspreise. In Köln liegt eine Neubauwohnung mit 4.629 Euro in etwa konstant im Preis, in Hannover ist nur ein minimaler Zuwachs von 2 Prozent (3.941 Euro) zu beobachten. 

In Bremen sind es hingegen die Bestandsbauten, die mit einem Zuwachs von 1 Prozent preislich gleichbleiben (2.352 Euro). In Dortmund ist bei Altbau-Wohnungen ein minimaler Rückgang von 1 Prozent auf 1.503 Euro pro Quadratmeter zu beobachten.

Immowelt/fb

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