Polizei muss einschreiten

Trotz verschärftem Corona-Lockdown - Münchner feiern Winter-Wonderland in der ganzen Stadt

Erwachsene und Kinder genossen in den Maximiliansanlagen nahe dem bayerischen Landtag die frisch verschneiten Hügel in der Landeshauptstadt München. Die Polizei musste einschreiten.
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Erwachsene und Kinder genossen in den Maximiliansanlagen nahe dem bayerischen Landtag die frisch verschneiten Hügel in der Landeshauptstadt München. Die Polizei musste einschreiten.
  • Sabina Kläsener
    vonSabina Kläsener
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Am Dienstag wurden neue harte Corona-Maßnahmen verkündet. Am Tag danach genossen die Münchner die frisch verschneiten Hügel in der Landeshauptstadt - bis die Polizei kam.

München - Im Zeitraum von Dienstag bis Donnerstag, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen.

Über 2.800 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 151 Verstöße angezeigt. In 38 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Obwohl am Dienstag eine Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns verkündet wurde, ließen es die Münchner am Mittwoch krachen. Ob am Luitpoltberg, im Englischen Garten oder im Olympiapark - gestern waren die Münchner überall unterwegs und nutzen die kleinen bis mittleren Hügel, um das Schneetreiben zu genießen.

Im Laufe des Tages kam es allerdings zu größeren Personenansammlungen vor allem in München-Pasing sowie in München-Obermenzing, an den dortigen Schlittenbergen. In diesen Bereichen hielten sich jeweils bis zu 150 bzw. 70 Personen gleichzeitig auf, so dass die Abstände nicht mehr eingehalten werden konnten.

Der damit einhergehenden Maskenpflicht wurde größtenteils nicht nachgekommen. Die Personen wurden von der Polizei vor Ort angesprochen und verließen nach Aufforderung die jeweiligen Örtlichkeiten.

Weitere Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Am Dienstag gegen 23:30 Uhr kam es zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus in Bogenhausen wegen einer Ruhestörung. Hier wurden letztendlich acht Personen in einer Wohnung festgestellt. Aufgrund starken Marihuanageruchs in den Räumlichkeiten wurde hier noch ein Rauschgiftsuchhund hinzugezogen.

Dabei wurde bei einer Beteiligten eine geringe Menge Marihuana in der Handtasche aufgefunden. Gegen diese erging Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes. Alle acht Personen wurden dazu nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Am frühen Mittwochmorgen wurde in einem Mehrfamilienhaus in der Maxvorstadt gegen 04.15 Uhr durch eine Polizeistreife Partylärm wahrgenommen. In der Wohnung selbst konnten anfangs nur zwei Personen festgestellt werden. Weitere fünf Beteiligte waren über die Terrassentür in den Innenhof geflüchtet und konnten dort von der Polizei angetroffen werden.

Alle sieben wurden daraufhin nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Am Donnerstag, 07.01.2020 gegen 00:30 Uhr wurden in einem Mehrfamilienhaus in Neuaubing sechs Personen bei einer privaten Weihnachtsfeier angetroffen. Hier war vorher bei der Polizei eine Ruhestörung gemeldet worden. Alle sechs Beteiligten wurden daraufhin nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Alle Jahre wieder - Illegale Christbaum-Entsorgung in München - Wie es richtig geht

Polizeipräsidium München / fb

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