Demonstration am Freitag

Taxi-Demo in München geplant ‒ Mit Auto-Korso gegen Corona-Notlage und neues Personenbeförderungsgesetz

Mit dem Taxi-Korso in der Innenstadt wollten Taxiunternehmer und -Fahrer auf ihre schwierige Lage durch die Corona-Pandemie aufmerksam machen.
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Mit einem Taxi-Korso wollten Taxiunternehmer und -Fahrer auf ihre schwierige Lage durch die Corona-Pandemie aufmerksam machen.
  • Jonas Hönle
    vonJonas Hönle
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Wegen Notlage in der Corona-Krise und dem geplanten Personenbeförderungsgesetz ruft die Taxi-Branchen in München zur Demo auf. Was sie fordern und wo der Auto-Korso fahren soll...

Unter dem Motto „Stiller Alarm in der Taxibranche“ ruft das Taxigewerbe in München zu einer Auto-Korso-Demonstration am Freitag auf. Grund ist die finanzielle Situation in der Corona-Krise und die Novellierung des Personenbeförderungsgesetz.

Derzeit werde die Route für den Auto-Korso mit dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) verhandelt. Die Demo soll in der Nähe der Allianz Arena starten und über die CSU-Zentrale, die Staatskanzlei, das Maximilianeum zum Marienplatz führen.

Damit die Bevölkerung nicht beeinträchtigt werde, ist der Demo-Start um 19.45 Uhr geplant - um 21 Uhr wolle man den Marienplatz erreichen.

Taxi-Gewerbe in München in der Corona-Krise

Hintergrund der Demo ist die finanziell angespannte Situation der Branche in der Corona-Krise. Ein großer Teil der Taxibranche stehe kurz vor der Insolvenz, wenn die Auszahlung der Überbrückungshilfe III genauso spät geleistet werde, wie die vorherigen Hilfen (im letzten Monat des jeweiligen Zeitraums).

Ebenso fehle jegliche langfristige Planungssicherheit, weil stets kurz vor Ablauf bestehender Maßnahmen weitere Verlängerungen beschlossen würden.

Auch die geplante Novelle des Personenbeförderungsgesetzes zur Vereinheitlichung von Taxis und Mietwägen mache der Branche Sorgen.

Forderungen der Taxi-Branchen an die Stadt München

Von der Stadt München fordert die Taxi-Branche die Grundlagen für Modernisierung und Digitalisierung zu schaffen. Konkret gehe es um Ladeinfrastruktur und Wasserstofftankstellen.

Auch eine pauschale Öffnung aller Bus- und befahrbaren Tramspuren wird gefordert. Dadurch soll der Kunde nicht im Stau stehen und Wartezeit bezahlen müssen. Durch die Maßnahme würde das Taxi als Teil des ÖPNV etabliert werden.

Taxiunternehmen Karavas/jh

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