Angebote in der Umgebung finden

Übersicht aller Sportangebote in München - Studentin entwickelt Konzept für Sport-App und wird dafür ausgezeichnet

Elena Röder hat im Rahmen ihrer Masterarbeit die Grundlagen für eine Sport-App der Stadt München entwickelt. 
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Elena Röder hat im Rahmen ihrer Masterarbeit die Grundlagen für eine Sport-App der Stadt München entwickelt. 

Eine Sport-App, die alle Sportangebote in München aufzeigt - hierfür hat eine Studentin jetzt die Grundlagen entwickelt und wurde dafür von der Stadt ausgezeichnet. 

  • Studentin der FOM hat Grundlagen für Sport-App der Stadt München entwickelt. 
  • Per Filterfunktion soll man dort Sportangebote in seiner Umgebung finden können. 
  • Das Referat für Arbeit und Wirtschaft hat sie dafür mit dem Hochschulpreis ausgezeichnet. 

München - Wer das Internet nach Sportangeboten durchsucht, kennt das Problem: Es gibt unzählige Angebote in München, aber keine vergleichende Übersichtsseite. Auch Elena Röder aus Sendling erinnert sich: „Als ich nach München gezogen bin und wieder mit dem Kampfsport anfangen wollte, fand ich das sehr schwer.“ 

Sport-App für München: Studentin entwickelt Grundlagen 

Jetzt hat sich die 25-Jährige, die seit sechs Jahren in der Landeshauptstadt lebt, im Rahmen ihrer Master-Arbeit mit dem Problem beschäftigt und die Grundlagen für eine Sport-App der Stadt entwickelt. „Dort sollen alle privaten und städtischen Angebote in München auf einer Karte gezeigt werden“, erklärt Röder. Zusätzlich soll es eine Filter-Funktion geben. „Als Nutzer kann man dann sehen, was es in der eigenen Umgebung gibt“. Auch wer nach einer speziellen Sportart sucht, soll durch die App Hilfe erhalten. 

Die 25-jährige Sendlingerin ist selbst Karatekämpferin und Ski-Fahrerin. 

Sport-App für München: Studentin wird mit Hochschulpreis ausgezeichnet 

Auf die Idee kam Röder, die bis September im Sportamt der Stadt München gearbeitet hat, durch einen Stadtratsantrag, der eine solche App gefordert hat. Für ihr Konzept hat die 25-Jährige, die ihren Masterabschluss berufsbegleitend an der FOM gemacht hat, jetzt den erstmals vergebenen Hochschulpreis des Referats für Arbeit und Wirtschaft bekommen. Von dem Preisgeld in einer Höhe von 1000 Euro ist sie bereits zum Segeln nach Kroatien gefahren. Die Entwicklung der App liegt jetzt im Zuständigkeitsbereich der Stadt München. „Das Projekt zur weiteren Digitalisierung der Sportangebote einschließlich der Kommunikation mit Sportnutzern und Sportvereinen ist aktuell in der detaillierten Abstimmung“, so Thomas Groß, Sprecher des Referats für Bildung und Sport. 

Kassandra Fischer

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