„Mit Lichtgeschwindigkeit in die Münchner Zukunft“

Schnelleres Internet für München - Bis 2030 soll Glasfaser in jedem Haushalt sein

OB Dieter Reiter drückt gemeinsam mit Tim Höttges, dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom, auf den symbolischen rosa Startknopf.
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OB Dieter Reiter drückt gemeinsam mit Tim Höttges, dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom, auf den symbolischen rosa Startknopf.

Das Internet der Münchner soll schneller werden. Bis 2030 will man jeden Münchner Haushalt mit Glasfaser-Internet versorgen. Wo der Ausbau starten soll.

München - Hätte man Anfang der 2000er ein heute übliches Drei-Minuten-Video aus dem Internet geladen, hätte man rund eineinhalb Stunden warten müssen. 2021 geht das in Sekundenschnelle.

Trotzdem: „Es wird öfter von Bürgern und Firmen an mich herangetragen, dass schnelleres Internet benötigt wird“, sagt OB Dieter Reiter bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Telekom, SWM und M-net.

Bis 2030 wollen die Unternehmen jeden Münchner Haushalt mit Glasfaser-Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem GBit/s versorgen – 70 Prozent sind es bis dato.

Für den Rest gehen der rosa Punkt und die Stadtwerke-Tochter eine Kooperation ein: Die Telekom baut für eine halbe Milliarde bisher unerschlossene Gebiete am Stadtrand aus, M-net stellt im Gegenzug die bereits bestehende Glasfaser-Infrastruktur für die Telekom bereit.

Ausbau soll im Süden und im Südwesten der Stadt beginnen

„Wir sind überzeugt und bescheiden genug zu sagen, dass wir den Glasfaserausbau nicht alleine hinbekommen“, sagt Nelson Killius, Sprecher der M-net-Geschäftsführung.

Drei Jahre wurde verhandelt, das Wirtschaftsreferat unter Leitung von Clemens Baumgärtner hatte vermittelt. „Mit Lichtgeschwindigkeit in die Münchner Zukunft“, zeigt sich dieser nun zufrieden. Im vierten Quartal soll der Ausbau beginnen: Zunächst im Süden und im Südwesten der Stadt.

„Gute Nachrichten in drei wesentlichen Bereichen“, erklärt Reiter. „Für den Wirtschaftsstandort München, für die Bürger und für den Stadthaushalt.“

Später drückt Reiter gemeinsam mit Tim Höttges, dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom, auf den symbolischen rosa Startknopf. „Das waren jetzt 500 Millionen Euro“, scherzt Reiter. „Soll ich gleich nochmal drücken?“

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