Beweggründe sind bisher unklar

Verfolgungsjagd quer durch München: Polizei schnappt Raser in Dachau

Die Polizei München hat am Sonntag einen Raser quer durch die Stadt bis nach Dachau verfolgt.
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Die Polizei München hat am Sonntag einen Raser quer durch die Stadt bis nach Dachau verfolgt.

Die Polizei hat sich am Sonntag eine Verfolgungsjagd mit einem Raser quer durch München geliefert. In Dachau konnte der BMW-Fahrer schließlich gestoppt werden.

  • Die Polizei hat sich am Sonntag eine Verfolgungsjagd mit einem Raser quer durch München geliefert.
  • Der BMW-Fahrer fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit quer durch die Stadt.
  • In Dachau konnte der Mann schließlich gestoppt werden.

München - Die Polizei hat sich am Sonntag eine Verfolgungsjagd mit einem Raser quer durch München geliefert. Der BMW-Fahrer fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit quer durch die Stadt. In Dachau konnte der Mann schließlich gestoppt werden.

Verfolgungsjagd in München: Polizei folgt BMW-Raser quer durch die Stadt bis nach Dachau und stellt ihn dort

Am Sonntag, 07.03.2021 um kurz nach 09.00 Uhr war eine Streife der Polizei im Richard-Strauss-Tunnel in München unterwegs. Plötzlich wurden ihr Dienst-Pkw und noch ein weiteres unbeteiligtes Fahrzeug von einem BMW mit einer stark überhöhten Geschwindigkeit auf dem dortigen Standstreifen überholt. Der BMW raste weiter davon und die Polizeistreife fuhr ihm nun unter dem Einsatz von Blaulicht und aktiviertem Anhaltesignal hinterher. Der BMW hielt aber nicht an, sondern fuhr unverändert mit seiner hohen Geschwindigkeit weiter.

Im weiteren Verlauf fuhr der BMW auch immer wieder über Kreuzungen obwohl hier Rotlicht für ihn angezeigt war. Seine Geschwindigkeit soll nach dem bisherigen Kenntnisstand immer wieder im Bereich von weit über 100 km/h gelegen haben. Er fuhr anschließend in die Münchner Innenstadt und vor dort aus schließlich in Richtung Dachau weiter. Weitere Polizeistreifen beteiligten sich nun an dem Einsatz, wobei hierbei als oberste Prämisse galt, eine Gefahr für die Allgemeinheit, so gut es möglich ist, zu vermeiden. Hierzu wurde zur Unterstützung auch ein Polizeihubschrauber mit hinzugezogen.

Festgestellt werden konnte allerdings, dass es immer wieder zu äußerst gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern kam. Nur durch das umsichtige und aufmerksame Reagieren dieser Verkehrsteilnehmer konnte letztendlich ein größerer Unglücksfall vermieden werden.

Als der BMW schließlich Dachau erreichte, verlor man ihn zunächst aus den Augen. Im Rahmen der weiteren Sofortfahndung konnten dann aber sowohl der Fahrzeugführer, ein 40-jähriger mit Wohnsitz im östlichen Münchner Landkreis, als auch sein Pkw aufgefunden werden. Auch er war augenscheinlich unverletzt. Den BMW hatte er in einem Wohngebiet geparkt und dann das Fahrzeug verlassen. Der 40-Jährige wurde festgenommen.

Warum der 40-Jährige hier mit dieser äußerst gefährdenden Fahrweise unterwegs war und warum er sich im weiteren Verlauf einer Polizeikontrolle entziehen wollte, ist bislang nicht bekannt. Hierzu und auch zum Gesamtsachverhalt sind noch umfangreiche Ermittlungen notwendig.

Bei dem Tatfahrzeug handelt es sich um einen schwarzen BMW der 3er Klasse, älteren Baujahres. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand fuhr der BMW auf folgenden Straßen durch München:

  • Richard-Strauß-Tunnel
  • Ampfingstraße
  • Claudius-Keller-Straße
  • Werinherstraße
  • Humboldtstraße
  • Wittelsbacherbrücke
  • Kapuzinerstraße
  • Paul-Heyse-Straße
  • Dachauer Straße
  • Max-Born-Straße (stadteinwärts)
  • Feldmochinger Straße
  • Max-Born-Straße (stadtauswärts)
  • B 304 (bis Dachau Ost)
  • Schleißheimer Straße (Dachau)

Fahrzeugführer und sonstige Verkehrsteilnehmer (z. B. Fußgänger, Fahrradfahrer, etc.), die durch den schwarzen BMW auf den genannten Straßen oder auch an anderen Örtlichkeiten gefährdet oder genötigt wurden, werden gebeten sich mit der ermittelnden Münchner Verkehrspolizei, Tel. 089/6219-0 oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium München/best

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