Mehrere Streifen in Einsatz

Münchner Polizei muss zweimal wegen Messerattacken ausrücken – Einsätze in Schwabing und in Riem

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Gleich zwei Einsätze wegen Messerattacken für die Münchner Polizei.

Die Münchner Polizei muss gleich zweimal wegen Messer-Attacken ausrücken. Ein Einsatz wegen einem Streit in einer Gemeinschaftsunterkunft - ein Großeinsatz in der Ungererstraße.

  • Zwei Einsätze der Münchner Polizei wegen Messer-Attacken.
  • In Riem eskalierte ein Streit um Bargeld in einer Gemeinschaftsunterkunft.
  • In Schwabing kam es zu einem Großaufgebot der Polizei.

Die Münchner Polizei war am Montag, den 27.04, gleich zweimal wegen Messer-Attacken im Einsatz. In einem Fall in einer Gemeinschaftsunterkunft in Riem, kam es zum Streit um entwendetes Bargeld. 

Aus Schwabing wurde eine Auseinandersetzung in einem Gastro-Betrieb in der Ungererstraße gemeldet. Bei diesem Einsatz waren über 20 Polizei Streifen im Einsatz.

Polizei-Einsatz wegen Körperverletzung mit Messer in Riem 

Am Montag, gegen 23:45 Uhr, rief der Sicherheitsdienst einer Gemeinschaftsunterkunft wegen einem Messerangriff den Polizeinotruf. Nach aktuellem Ermittlungsstand stellte ein Bewohner der Unterkunft einen Mitbewohner zur Rede, da ihm Bargeld aus dem Zimmer entwendet wurde (beide Beteiligte sind 32 Jahre alt). 

In diesem Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, woraufhin der Beschuldigte zu einem Messer griff und auf den anderen einstach. Dieser konnte den Angriff abwehren und er erlitt dabei Verletzungen an seinen Armen. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der Angreifer konnte durch mehrere Polizeistreifen festgenommen werden und er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt. Er wird dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt werden. Das Messer konnte am Tatort sichergestellt werden. Das Kommissariat 26 (Körperverletzungsdelikte) hat die Ermittlungen übernommen.

Größerer Polizeieinsatz nach Streit mit Messer in Schwabing 

Ebenfalls am Montag wurde über den Notruf der Polizei in einem gastronomischen Betrieb in der Ungererstraße ein Streit mitgeteilt, bei dem ein Messer verwendet wurde. Weil zunächst keine weiteren Details bekannt waren, fuhren über 20 Streifen der Münchner Polizei zum Ort der Streitigkeit. 

Dort konnte geklärt werden, dass es sich um einen Streit unter Mitarbeitern handelte. Dabei erlitt ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in München leichte oberflächliche Verletzungen am Arm. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der 30-jährige Tatverdächtige, der sich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte von der Tatörtlichkeit entfernt hatte, wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angezeigt. Die Ermittlungen hat das Kommissariat 26 (Körperverletzungsdelikte) übernommen.

Polizeipräsidium München/jh

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