Kein Sprung ins kalte Wasser

München hat gleich zwei neue Bäder-Chefinnen ‒ Ihre Pläne für die Freibäder nach dem Lockdown

Neue Bäder-Chefinnen Nicole Gargitter und Clara Kronberger
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Nicole Gargitter (re.) und Clara Kronberger sind die Chefinnen der Münchner Bäder.
  • Sebastian Obermeir
    vonSebastian Obermeir
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Münchens Bäder haben gleich zwei neue Chefinnen: Wie Nicole Gargitter & Clara Kronberger im Jobsharing arbeiten, welche Projekte anstehen und wie die Bäder nach dem Lockdown öffnen.

  • In München wurden die zwei neuen Bäder-Chefinnen vorgestellt.
  • Nicole Gargitter und Clara Kronberger teilen sich ihre Aufgaben.
  • Während der Corona-Krise soll es keine Preiserhöhung geben.

München - Die Bäder der Stadt haben nicht eine, sondern gleich zwei neue Chefinnen: Nicole Gargitter und Clara Kronberger werden ab 1. April gemeinsam die Bäderbetriebe der Stadtwerke München (SWM) führen. Sie folgen auf Christine Kugler, die vor Kurzem zur Leiterin des neuen Umweltreferats ernannt wurde.

Für Gargitter und Kronberger ist die neue Position kein Sprung ins kalte Wasser: „Sie haben sich als dynamisches Führungs-Duo bereits bei den SWM bewährt“, erklärt Werner Albrecht, SWM-Geschäftsführer Personal, Immobilien, Bäder.

Ihre Aufgaben werden sie sich auch jetzt nach Kompetenzen aufteilen – Gargitter (36) ist ausgebildete Bankkauffrau und Betriebswirtin, als studierte Physikerin und promovierte Elektrotechnikerin wird Kronberger (38) die Frau für die technische Seite des Bäderbetriebs.

Unter der neuen Leitung stehen bereits für 2021 große Projekte an: Darunter die Fertigstellung der Renovierung Olympia-Schwimmhalle Herbst 2021, der Umbau des Bads Georgenschwaige sowie der Einstieg in einen klimaneutralen Bäderbetrieb.

Auch Kundenorienterung soll im Fokus stehen. „So möchten wir beispielsweise die ersten digitalen Schritte im Ticketing, die die Bäder in der Coronazeit bereits umgesetzt haben, weiterentwickeln“, sagt Gargitter. „Auch die Ausweitung von Schwimmkursen und Kooperationen ist uns ein Anliegen.“

So könnte die Öffnung der Freibäder in München nach dem Lockdown ablaufen

Doch dafür müssen die Bäder erst geöffnet werden. Eine Woche brauchen die SWM laut Albrecht, um nach dem Lockdown wieder öffnen zu können. „Wir können auf etablierte Corona-Konzepte aus dem letzten Jahr zurückgreifen“, erklärt er.

Wie im letzten Jahr werden die Hallenbäder voraussichtlich geschlossen bleiben, um mehr Personal in den Sommerbädern einsetzen zu können. Ebenso wahrscheinlich ist die Rückkehr des Reservierungssystems.

Ein Punkt wird definitiv bleiben wie im Vorjahr: „Es wird während der Corona-Krise keine Preissteigerung geben“, verspricht Albrecht. Nachher jedoch werde man mit dem Aufsichtsrat diskutieren, ob eine Erhöhung notwendig sei.

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