Olympiaturm und Gasteig in Rot

„Night of Light“ – Darum leuchtet München in der Nacht auf Dienstag mehr denn je

München strahlt rot - zumindest in der Nacht von Montag auf Dienstag. Bei der "Night of Light" soll auf die Lage der Veranstaltungsbranche durch die Corona-Krise aufmerksam gemacht werden

  • Bei "Night of Light" werden mehrer Orte in München rot erleuchtet.
  • Die Aktion will auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Veranstaltungsbranche deutlich machen.
  • Auch der Olympiaturm und der Gasteig wird in der Nacht rot angestrahlt.

München wird in der Nacht von Montag auf Dienstag in einem anderen Licht erstrahlen - nämlich in Rot.

Anlass für die Aktion „Night of Light“, die auf die äußerst schwierige Lage der Veranstaltungsbrache im Zuge der Corona-Krise aufmerksam machen und ein  Appell zum Einstieg in einen Dialog sein soll, der die Vielfältigkeit und Systemrelevanz der deutschen Veranstaltungswirtschaft thematisiert.

Die „Night of Light“ richtet sich an die breite Öffentlichkeit, um auf die dramatische Lage der Veranstaltungsbrache aufmerksam zu machen. 

Night of Light lässt Olympiaturm und Gasteig in Rot erstrahlen

Anlässlich dieses Events bauen alle an der Aktion Beteiligten gemeinsam und gleichzeitig ein riesiges Licht-Monument. Hierzu werden in allen Städten, in denen diese Unternehmen ihren Sitz haben, in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 Event-Locations und Spielstätten sowie ausgewählte Gebäude und Bauwerke rot illuminiert.

Auch in München werden verschiedene Veranstaltungsorte rot leuchten, darunter der Gasteig, das Münchner Stadtmuseum, die Schauburg, die Pasinger Fabrik und das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof

Auch der Olympiaturm wird beleuchtet. Die Lichtaktion beginnt mit Einbruch der Dämmerung und dauert bis frühmorgens. 

„Es ist bitter zu sehen, wie sich die Pandemie auf das Live-Entertainment auswirkt. Die Lage ist tatsächlich hoch kritisch, unzählige Existenzen sind bedroht.", erklärt Marion Schöne, Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH die Teilnahme an der „Night of Light“. Im Olympiapark sei das das Geschäft durch die Corona-Krise komplett eingebrochen. 

„München liebt seine Kunst und Kultur – und braucht seine Künstler*innen, Veranstalter*innen und Kulturschaffenden. Deren Lage ist derzeit äußerst schwierig. Mit der Aktion ,Night of Light‘ wird darauf aufmerksam gemacht. Es ist sehr gut, dass sich der Olympiapark daran beteiligt." äußert sich SPD-Stadträtin Simone Burger, Sprecherin im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft.

Münchens Strahlkraft speist sich nicht zuletzt aus seinem vielfältigen kulturellen Angebot

"Dieses ist jedoch in großer Gefahr – wie kaum ein anderer Bereich musste und muss die Kultur aufgrund der Pandemie große Einbußen hinnehmen. Mit unserer Teilnahme an der "Night Of Light" setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit existenziell bedrohten kulturellen Institutionen und Künstlern und zeigen: Wir sind da, wir wollen Kultur machen und es ist dank fundierter Hygienekonzepte auch möglich“, sagt Gasteig-Geschäftsführer Max Wagner.

Seit dem 10.03.2020 sei einem kompletten Wirtschaftszweig faktisch die Arbeitsgrundlage entzogen. Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der Corona-Krise untersagt.

Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen - überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. 

Night of Light/SPD/Volt-Stadtratsfraktion/Gasteig München GmbH/Olympiapark München Gmbh

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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