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Mundschutz in die Mikrowelle – Münchner Feuerwehr warnt vor Brandgefahr beim Maskenreinigen

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Mikrowelle: Feuerwehr warnt vor Brandgefahr beim Maskenreinigen
Mikrowelle: Feuerwehr warnt vor Brandgefahr beim Maskenreinigen © picture alliance/dpa

Mancher Mundschutz gegen Corona haben einen Drahtbügel - der ist praktisch, denn damit liegt der Stoff besser am Gesicht an. Doch beim Reinigen in der Mikrowelle ist er brandgefährlich.

Mundschutz mit Drahtbügel dürfen nicht in der Mikrowelle gereinigt werden. Davor warnt die Feuerwehr München. Durch das Metall könnten in der Mikrowelle Funken entstehen, die sowohl Maske als auch das Gerät in Brand stecken könnten. Die Brandhelfer mussten nach eigenen Angaben bereits mehrfach wegen derartiger Brände ausrücken.

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Münchner Feuerwehr: Atemschutzmasken mit Drahtbügel nicht in der Mikrowelle reinigen

Selbst genähte Schutzmasken für Mund und Nase sollten regelmäßig gereinigt und damit desinfiziert werden. Eine Möglichkeit ist das Waschen bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel, per Hand oder in der Maschine. Oder der Stoff wird gebügelt.

Hintergrund: Bund und Länder raten zu einem Mund-Nasen-Schutz in Bus, Bahn und im Einzelhandel, um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Teils gibt es bereits auch Anordnungen, im Einzelhandel und Nahverkehr Masken zu tragen.

Damit verringert der Träger die Infektionsgefahr für andere Menschen, weil das Material vor Mund und Nase im gewissen Umfang Tröpfchen beim Sprechen, Niesen oder Husten auffängt. Vor einer Ansteckung des Trägers mit dem Virus schützen die einfachen Masken aber eher nicht.

Viele Münchner wollen sich aufgrund der Maßnahmen einen Mundschutz selber machen. Ein Münchner Schneider erklärt, auf was Sie beim Nähen von Masken achten müssen.

dpa/jh

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