Infos zur MSC

Für den Weltfrieden ‒ alle Infos zur diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz

Traditionell abgesichert bei der Münchner Sicherheitskonferenz: der Bayerische Hof am Promenadeplatz.
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Traditionell abgesichert bei der Münchner Sicherheitskonferenz: der Bayerische Hof am Promenadeplatz.
  • Marie-Julie Hlawica
    VonMarie-Julie Hlawica
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Demos, gesperrte Straßen und prominente Gäste: Alles, was Sie zur diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz wissen müssen, hat Hallo für Sie zusammengefasst.

München - Gesperrte Straßen, höchster Personenschutz und maximale Polizeipräsenz, dazu Demos und Versammlungen: Auch wenn heuer die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) am Wochenende vom 18. bis 20. Februar an ihrem traditionellen Veranstaltungsort in München, dem Hotel Bayerischer Hof, kleiner ausfällt als gewohnt, wird die gesamte Münchner Innenstadt wieder zum Hochsicherheitstrakt.

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Corona-bedingt verkleinert: was sich in diesem Jahr bei der SiKo ändert

„Angesichts der Vielzahl an aktuellen Krisen und aufgrund des erheblichen Risikos einer weiteren Eskalation hat die Münchner Sicherheitskonferenz beschlossen, eine Präsenzveranstaltung abzuhalten, um wichtigen Entscheidungsträgern die Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu treffen, um nach gemeinsamen Ansätzen und friedlichen Lösungen zu suchen“, heißt es aus dem Presse-Team um den langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Ischinger, der die MSC heuer letztmals leitet.

Wegen der Pandemie wurden Teilnehmerzahl, Veranstaltungen, Orte und Delegationsgrößen um zwei Drittel verringert. Dazu gibt es ein umfassendes Personen-Schutzkonzept, das bei persönlichen Treffen hochrangiger Politiker, Wirtschaftsbosse und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen auch strengste Hygienemaßnahmen berücksichtigt. Immerhin mehr als 30 Staats- und Regierungschefs, 100 Minister und die Mitglieder der UN, NATO und EU sind angekündigt.

Münchner Sicherheitskonferenz: globale Herausforderungen sind Hauptthema

Eröffnet wird die MSC von UN-Generalsekretär António Guterres. Bundeskanzler Olaf Scholz ist ebenso vor Ort wie für die USA Vizepräsidentin Kamala Harris. Außerdem werden der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet.

Die Themen des Hauptprogramms drehen sich um globale Herausforderungen wie die Pandemie und die Klimakrise, den Schutz der Demokratie sowie die Regulierung von Technologien. In Anbetracht der aktuellen Lage geht es aber natürlich auch um Herausforderungen wie die Wiederbelebung des transatlantischen Bündnisses und die wachsenden Spannungen in Osteuropa. Der letzte Tag der Konferenz ist der Europäischen Union und der Frage gewidmet, wie der Länder-Zusammenschluss zur Bewältigung der politischen Herausforderungen beitragen kann.

Die Sicherheitskonferenz hat auch auf die Arbeit in Münchens Konsulaten Auswirkungen, so etwa auch auf das Generalkonsulat der USA.

Sperren und Demonstrationen

Der aus Vorjahren bekannte Sicherheitsbereich um den Bayerischen Hof wird wieder umgesetzt, sagt Johannes Mayer, Sprecher des KVR. Dieser umfasst: Promenadeplatz, Kardinal-Faulhaber-Straße, Karmeliterstraße, Pranner- und die Hartmannstraße vollständig, Pacelli- und Maffeistraße teilweise. Im gesamten Innenstadtbereich kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Bei den Tramlinien 19 und 21 kommt es von Freitag, 18. (6 Uhr) bis Sonntag, 20. Februar (16 Uhr), zu Einschränkungen. Der Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof Süd beziehungsweise Lenbachplatz und Maxmonument beziehungsweise Max-Weber-Platz kann nicht bedient werden.

Am Freitag, 18. Februar, werden zudem Versammlungen am Wittelsbacherplatz und an der Ottostraße erwartet. Eine Gegen-Demo startet am Samstag, 19. Februar, um 12.30 am Stachus. Ab 13 Uhr beginnt ein Marsch vom Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz. Eine „Umzingelung“ des Bayerischen Hofes soll via Lenbach, Neuhauser- und Maximiliansstraße sowie Odeonsplatz stattfinden. Von dort aus kommen die Teilnehmer jeweils zum Zielort der Schlusskundgebung am Marienplatz um 15 Uhr.

Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in München veranstaltet Vielzahl an Friedensgebeten zur Sicherheitskonferenz

  • Bürgersaal Unterkirche, Neuhauser Straße 14: stündliche Impulse von Orden, Hilfswerken, geistlichen Gemeinschaften, Vereinen und Initiativen am Freitag und Samstag, 18. und 19. Februar, von 10 bis 18 Uhr. Am Samstag im Anschluss Heilige Messe mit Friedensgebet in der Oberkirche.
  • Münchner Forum für Islam, Hotterstraße 16: Freitagsgebet mit einer Friedenspredigt von Imam Belmin Mehic am Freitag, 18. Februar um 12.30 Uhr und 13.30 Uhr
  • St. Michaelskirche, Neuhauser Straße 6: Ökumenisches Abendgebet am Samstag, 19. Februar, 19.30 Uhr mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, dem evangelisch-lutherischen Stadtdekan Bernhard Liess und Bischof Ambrosius von Argyroupolis von der griechisch-orthodoxen Kirche
  • Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde, St-Jakobs-Platz: Friedensthema beim Schabbat-Gottesdienst

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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