2021: Münchens Kreisverwaltungsreferat

Neues Gesicht fürs KVR - Modernisierung geht 2021 in die finale Phase

Zum Jahreswechsel wird der neue Haupteingang des KVRs an der Ruppertstraße eröffnet.
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Zum Jahreswechsel wird der neue Haupteingang des KVRs an der Ruppertstraße eröffnet.

Diese Themen beschäftigen Münchens Kreisverwaltungsreferat im kommenden Jahr 2021: neues Gesicht des KVR, erneute Briefwahl wegen Corona, neue Bürgerbüros...

Seit 2017 wird das Hauptgebäude des Kreisverwaltungsreferats (KVR) an der Ruppertstraße umgebaut. Im Jahr 2021 geht die Modernisierung in die finale Phase. Weite Teile des Baus wurden auf einen modernen Stand gebracht und das komplette Haus energetisch saniert.

Nach Abschluss der Baumaßnahmen erwartet die Münchner ein modernes Dienstleistungszentrum mit digitaler Besucherleitführung in einer offenen und einladenden Atmosphäre

KVR-Sprecher Johannes Mayer

Das kündigt sich schon von Außen an: Zum Jahreswechsel wird der neue Haupteingang des KVRs an der Ruppertstraße eröffnet. Im Zuge der Sanierung des Gebäudes ist dieser erweitert worden und bietet nun den Bürgern einen freundlicheren Empfang und dem KVR ein neues Gesicht.

Erneute Briefwahl wegen Corona?

Nachdem 2020 die Kommunalwahlen anstanden, wird derzeit die Bundestagswahl, die am 26. September 2021 stattfinden wird, vorbereitet. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle wird als Kreiswahlleiter von vier Bundestagswahlkreisen mit dem Wahlamt die Abstimmung in der Landeshauptstadt München organisieren.

Mit bedacht werden dabei schon die Auswirkungen der Corona-Pandemie, wie die verstärkte Briefwahlbeteiligung und höheren Anforderungen an den Infektionsschutz in den Wahllokalen.

Die Stichwahl um den Posten des Oberbürgermeisters fand 2020 aus diesen Gründen verpflichtend per Briefwahl statt. Ziel sei, „für einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu sorgen“, erklärt KVR-Sprecher Johannes Mayer.

Bürgerbüros bekommen mehr Platz

Bei diversen Bürgerbüros muss das KVR nach Ersatzstandorten oder anderen Möglichkeiten, um die Räumlichkeiten zu erweitern, suchen. Für das Bürgerbüro Leonrodstraße konnte noch kein geeigneter Ersatzstandort gefunden werden. Daher wird es renoviert. Hierfür muss die Dienststelle laut KVR voraussichtlich im Februar für vier Wochen geschlossen werden.

Kisten packen heißt es für die Mitarbeiter im Bürgerbüro Riesenfeldstraße. Das wird voraussichtlich 2024 an einen neuen, besser geeigneten Standort am Scheidplatz ziehen. Die Planungen für den dortigen Neubau laufen.

Das Bürgerbüro an der Leonrodstraße soll renoviert werden.

Kein neuer Standort wird in Pasing gebraucht. „Auf einen Auszug aus dem Pasinger Rathaus wird verzichtet, nachdem das dort ebenfalls untergebrachte Sozialbürgerhaus an einem neuen Standort angesiedelt wird und daher dann mehr Räume für das Bürgerbüro zur Verfügung stehen“, erklärt KVR-Sprecher Johannes Mayer. Damit ist nicht vor Ende 2022 zu rechnen.

Das Bürgerbüro Orleansplatz konnten aufgrund des Auszugs von dort bisher untergebrachten städtischen Organisationseinheiten bereits erweitert werden. Für einen möglichen neuen Standort in Moosach laufe die Suche hingegen weiter, erklärte der Sprecher.

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