Münchens Mobil-Ministerium

Münchens Mobilitäts-Referat – Neues Amt für Verkehrswende zur autofreien Stadt

Hier in der Implerstraße 7-9 in Sendling arbeiten künftig die 300 Mitarbeiter des neuen Mobilitätsreferats.
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Hier in der Implerstraße 7-9 in Sendling arbeiten künftig die 300 Mitarbeiter des neuen Mobilitätsreferats.

München bekommt ein Mobilitätsreferat und die Verkehrswende für eine autofreie Stadt umzusetzen. Auch die Münchner sollen mitreden können – so soll es gehen.

  • In München entsteht ein Referat für Mobilität.
  • Für Münchner wird auch ein Bürgerbüro eingerichtet.
  • Das neue Amt startet im Herbst nächsten Jahres.

Am 1. Januar 2021 startet das Münchner Mobilitätsreferat. Das neue Amt wird die Arbeit einzelner Referate strategisch bündeln, um eine effektive Verkehrswende für ein autofreies München umzusetzen. Insgesamt 300 Mitarbeiter werden beispielsweise aus dem Kreisverwaltungsreferat abgezogen und in dem neuen Referat an der Implerstraße angesiedelt. 

Wer es leiten wird, entscheidet sich im Herbst. Die vorschlagsberechtigten Grünen werden dem Stadtrat Ende Oktober, Anfang November den neuen Referatsleiter präsentieren. Vorher führt man Gespräche mit rund 30 Bewerbern. Ein Favorit? „Nein. Aber es gibt viele, viele Gute“, sagt Fraktionsvorsitzender Dr. Florian Roth. 

Mobilitäts-Referat in München - Amt für Verkehrswende zu autofreier Stadt

Und auch die Münchner sollen bei Mobilitätskonzepten mitreden können. Zum Referat in der Implerstraße soll ein zentrales Bürgerbüro kommen. „Hier sollen Münchner Anregungen und Wünsche äußern und sich aktiv an der autofreien Innenstadt beteiligen können.“ sagt Nikolaus Gradl, SPD-Sprecher des Mobilitätsausschusses. 

Nikolaus Gradl, SPD-Sprecher des Mobilitätsausschusses.

Denn die Richtung geht klar vom Auto weg: Das Mobilitätskonzept für München soll den besseren und vernetzteren Ausbau von Bus, Tram, U- und S-Bahn voranbringen. Dazu gehören die Verbesserung des U-Bahnnetzes, eine Tram-Offensive, die Taktverdichtung und ein Ring-System mit Bus oder Bahn, so Christian Müller, Fraktionsvorsitzender der SPD. 

Der U-Bahn-Ausbau nach Pasing und Freiham, die neue Stammstrecke oder die baldige Realisierung der Tram nach Fröttmaning seien erste Schritte. 

Marie-Julie Hlawica

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