Brand in der Nacht

Millionen-Schaden: Mobilfunkmast in München abgebrannt – Polizei vermutet politisch motivierte Tat

In der Nacht kam es zu einem Brand eines Mobilfunkmasts in München.
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In der Nacht kam es zu einem Brand eines Mobilfunkmasts in München.

Ein Mobilfunkmast in München ist in der Nacht abgebrannt. Die Feuerwehr rückte zum Einsatz aus. Die Polizei vermutet eine politisch motivierte Tat.

  • In der Nacht ist ein Mobilfunkmast in München abgebrannt.
  • Die Feuerwehr und die Polizei rückten zum Einsatz aus.
  • Es könnte sich um eine politisch motivierte Tat handeln.

Mitten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist die Feuerwehr zu einem brennenden Mobilfunkmasten in die Heinrich-Lübkestraße gerufen worden. Die Einsatzstelle war bei der Anfahrt der Feuerwehr nicht zu übersehen, da sich der in Brand geratene Mobilfunkmast wie eine große Fackel darstellte. Die Einsatzkräfte begannen unmittelbar mit dem Löschen über eine Drehleiter. 

Zeitgleich musste das nebenstehende Haus vor dem Feuer geschützt werden. Durch die Hitzeentwicklung des Feuers zerbarsten jedoch mehrere Fenster des dreistöckigen Geschäftsgebäudes. Abschließend wurde es auf weitere Beschädigungen kontrolliert. Eine Hubrettungsbühne kam für die Nachlöscharbeiten zum Einsatz. Der Mobilfunkmast wurde von den Stadtwerken vom Stromnetz getrennt. 

Mobilfunkmast abgebrannt - Polizei vermutet politisch motivierte Tat

Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab und ermittelt die Umstände der Brandursache. Die Brandfahnder des Kommissariats 13 stellten fest, dass es sich um eine mögliche Brandstiftung handelte. Das Kommissariat 43 (Staatsschutz) hat die weiteren Ermittlungen übernommen, da es sich vermutlich um eine politisch motivierte Tat handelt.

Da der Mobilfunkmast vollständig brannte, entstand ein Schaden in Höhe von rund einer Million Euro.

Polizeipräsidium München/Berufsfeuerwehr München/jh

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