Bayern passt Regeln an

Maskenpflicht an Münchner Wochen- & Bauernmärkten – außer am Viktualienmarkt

Passanten warten mit deutlichem Abstand voneinander auf einem Wochenmarkt an einem Stand. Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu verringern sollen die Menschen Abstand voneinander halten.
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Passanten warten mit deutlichem Abstand voneinander auf einem Wochenmarkt an einem Stand. Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu verringern sollen die Menschen Abstand voneinander halten.

Die Maskenpflicht gilt ab Montag auch auf den Münchner Wochen- und Bauernmärkten, nicht nur in Lebensmittelgeschäften. Sonderregeln gibt es am Viktualienmarkt und am Wiener Platz.

  • Neue Regelung für Maskenpflicht auf Münchner Märkten.
  • Mundschutz wird vor und in den Verkaufsständen benötigt.
  • Keine Maskenpflicht am Viktualienmarkt.

Seit Einführung der Maskenpflicht für den Einzelhandel in Bayern bestanden unterschiedliche Regelungen für die festen Lebensmittelmärkte sowie Wochen- und Bauernmärkte. Eine Maskenpflicht bestand bisher nur für den Verkauf in festen Marktgebäuden. Diese Regelung wurde nun durch den Freistaat Bayern erneut angepasst. 

Maskenpflicht gilt auch für Wochen- und Bauernmärkte

Ab heute, 11. Mai, wird durch die 4. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Maskenpflicht für alle Verkaufsstellen auf Märkten festgeschrieben: 

  • Es besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkauf auf allen Märkten, in oder vor Verkaufsständen. 
  • Diese Pflicht gilt auch beim Queren oder Aufenthalt auf allen Marktflächen
  • Es besteht jedoch keine Pflicht zum Tragen eines Mundschutz beim Flanieren oder Queren des Viktualienmarktes, da im Gegensatz zu den anderen Märkten ein ausreichender Abstand zu den Verkaufsstellen gewahrt werden kann. Am Wiener Platz gilt eine Pflicht zum Tragen einer Maske nur innerhalb eines Radius von 1,5 Metern rund um den Kreis, den die Verkaufsstände bilden. 
  • Das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern sowie die üblichen Hygieneregeln gelten weiterhin. Die Regelungen gelten für das Personal, Kundinnen und Kunden sowie Begleitpersonen. 

Sollte keine Mundschutz zur Verfügung stehen, kann ein Tuch oder Schal vor Mund und Nase gebunden werden. 

Kristina Frank, Kommunalreferentin und 1. Werkleiterin der Markthallen München: „Alles neu macht der Mai. Ich kann verstehen, dass die wiederholten Regeländerungen zur Maskenpflicht auf Märkten viele verwirren. Als Kommune wollen wir aber mit dem Freistaat Hand in Hand gehen. Bringen Sie deshalb bitte Ihre eigene, regelmäßig gereinigte Maske mit. Sollten sich die Regeln erneut ändern, informieren wir selbstverständlich gerne.“

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Landeshauptstadt München/jh

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