Probe-Warnung der Bevölkerung

Warntag 2020 – Landkreis München nimmt am bayernweiten Sirenen-Probealarm teil

Der Landkreis München nimmt am bayernweiten Warntag teil.
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Der Landkreis München nimmt am bayernweiten Warntag teil.

Der Landkreis München nimmt am bayernweiten Sirenen-Probealarm teil.  Dabei werden nächsten Donnerstag um 11 Uhr wieder die Sirenen getestet. Alle Informationen dazu hier...

  • Der nächste Probealarm findet am 10. September um 11 Uhr statt.
  • Der Landkreis München nimmt am bayernweiten Warntag teil.
  • Auch das Katastrophenwarnsystem KATWARN wird ausgelöst.

Landkreis München – Damit im Ernstfall die Kommunikationswege funktionieren, werden regelmäßig Probealarme durchgeführt. Der nächste Probealarm findet am Donnerstag, 10. September 2020, statt. In ganz Bayern werden an diesem Tag wieder die Sirenen getestet. 

Der Landkreis München wird sich mit den Sirenenstandorten in den Gemeinden Ottobrunn und Hohenbrunn beteiligen. Zudem wird – wie bereits in den Vorjahren – das Katastrophenwarnsystem KATWARN ausgelöst.

Dieser landesweit einheitliche Probealarm findet in diesem Jahr im Rahmen des erstmalig durchgeführtenbundesweiten Warntags statt. Der bundesweite Warntag soll ab diesem Jahr jährlich stattfinden. 

Gegen 11 Uhr werden bayernweit die Sirenen für eine Minute einen Heulton aussenden. Der Sirenen-Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. 

Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Im Landkreis München werden parallel viele Smartphones eine Warnung ausgeben. Um 11:20 Uhr folgt dann die Entwarnung. 

Der Landkreis München nutzt die KATWARN-App seit Mai 2016 und sendet den Nutzern dieser App im Gefahren- oder Katastrophenfall wichtige Warnungen und Verhaltenshinweise direkt auf die Mobiltelefone der betroffenen Menschen. 

Aktuell haben rund 44.000 Bürger aus dem Landkreis München die App heruntergeladen.

Anmeldung:

Wer KATWARN bislang noch nicht installiert hat, am Donnerstag aber den Probealarm testen möchte, kann sich gerne noch vorab die App runterladen. 

Die KATWARN-App steht kostenlos zur Verfügung: 

  • für iPhone im App Store
  • für Android Phone im Google Play Store
  • für Windows Phone im Windows Store

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163 - 755 88 42 mit folgendem Text: "KATWARN 12345 mustermann@mail.de" (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail). 

Weitere Informationen finden Sie unter www.katwarn.de.

Bundesweiter Warntag 

Der bundesweite Warntag wird jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. 

Dazu werden in ganz Deutschland sämtlicheWarnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in allen 16 Ländern, in den Landkreisen und in den Kommunen mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen und Lautsprecherwagen ausgelöst. 

Zudem wird mit der Warn- App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten- App des Bundes) eine Probewarnmeldung versendet. Ziel ist es, dass Sie sich mit der Warnung in Notlagen auskennen und wissen, was nach einer Warnung zu tun ist. 

Die Warn-AppsNINA undKATWARN liefern ihren Nutzern die gleichen behördlichen Warnmeldungen. Die App NINA empfängt die Meldungen des Warnsystems KATWARN. Durch diese Zusammenarbeit werden die Nutzer beider Apps mit wichtigen Hinweisen versorgt.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zum Thema Warnung der Bevölkerung erhalten Sie hier: www.bundesweiter-warntag.dewww. bbk.bund.de.

Was bedeuten die Sirenensignale? 

  • Warnung bei Gefahr Einminütiger Heulton (auf- und abschwellend).
  • Schalten Sie einen Hörfunksender ein und achten Sie auf Durchsagen.

Entwarnung 

  • Durchgehender einminütiger Heulton.
  •  Es besteht keine Gefahr mehr.

Warum werde ich gewarnt? 

Größere Schadensereignisse und Gefahrenlagen gefährden Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie, Angehörigen, Freundinnen und Freunde sowie möglicherweise Ihr Eigentum. 

Bei Gefahren vor Ort werden Sie rechtzeitig gewarnt, damit Sie sich auf die Gefahr einstellen und richtig verhalten können.

Wovor werde ich gewarnt? Worüber werde ich informiert? 

  •  Naturgefahren (wie Hochwasser oder Erdbeben) 
  • Unwetter (wie schwere Stürme, Gewitter oder Hitzewellen) 
  • Schadstoffaustritte 
  • Ausfall der Versorgung (z. B. Energie, Wasser, Telekommunikation) 
  • Krankheitserreger 
  • Großbrände 
  • Waffengewalt und Angriffe 
  • Weitere akute Gefahren (wie Bombenentschärfungen

Wer warnt mich? 

  • Bund (im Verteidigungsfall)
  • Länder (im Katastrophenfall) 
  • Städte, Kreise und Gemeinden (über Katastrophenschutzeinrichtungen wie z. B. Feuerwehr)
  • Deutscher Wetterdienst 
  • Hochwasserportale

Wie wird gewarnt? 

Eine Warnung kann Sie auf unterschiedlichen Verbreitungswegen und Kanälen erreichen:

  • Radio und Fernsehen
  • Internetseiten
  • Warn-Apps, z. B. NINA
  • Soziale Medien 
  • Sirenen
  • Lautsprecherwagen
  • Digitale Werbetafeln
  • Behörden, Familien- und Freundeskreis, Nachbarschaft 

Was kann ich tun?

Mit jeder Warnung erhalten Sie in der Regel Empfehlungen, was Sie zu Ihrem Schutz tun können oder wo Sie weitere Informationen erhalten. Darüber hinaus können Sie sich auf der Website bundesweiterwarntag. de und den jeweiligen Websites der Landesinnenministerien informieren.

Landratsamt München/fb

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