Konvoi-Training

Große Katastrophenschutz-Übung im Raum München ‒ BRK warnt vor Verkehrsbehinderungen

BRK im Einsatz.
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Katastrophenschutz-Übung des BRK am Sonntag im Raum München. (Symbolbild)

Um das Fahren im Konvoi zu trainieren, führt das BRK eine Katastrophenschutz-Übung im Raum München durch. Wann die Fahrzeuge mit Blaulicht unterwegs sind und die Route im Überblick.

  • Katastrophenschutz-Übung im Raum München am Sonntag.
  • Konvoi fährt mit Blaulicht durch die Stadt und den Landkreis.
  • BRK warnt vor Verkehrsbehinderungen und veröffentlicht Route.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) führt am Sonntag eine Katastrophenschutz-Übung im Raum München durch. Bei dem groß angelegten Konvoi-Training werden rund 30 Fahrzeuge und 80 Ehrenamtliche eine Strecke von über 100 Kilometern in der Stadt und im Landkreis zurücklegen. Die Fahrzeuge werden dabei mit Blaulicht fahren.

Im Verlauf der Großübung wird der Konvoi zwischen 9 und 16 Uhr mit Blaulicht auf unterschiedlichen Straßen unterwegs sein. Dadurch kann es lokal zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Organisatoren bitten die Bürger schon vorab um Verständnis.

Besonders bei Katastrophenfällen oder innerhalb großer Schadenslagen, wenn viele Kräfte aus größerer Entfernung zu einem Einsatzort gelangen müssen, ist das Fahren im geschlossenen Verband wichtig. Zuletzt waren wir im Rahmen der Hochwasserhilfe in Ahrweiler in einem solchen Verband unterwegs.

 Julian Kerth, Katastrophenschutzbeauftragter des BRK-Kreisverbandes München

BRK-Katastrophenschutz-Übung im Raum München - Die Route des Konvoi am Sonntag

Die Fahrzeuge - vom Rettungswagen über Motorräder bis zum schweren Lkw - starten am Sonntag um 9 Uhr beim BRK-Haus in Deisenhofen. Um den Verband, aufgeteilt in drei Gruppen, durch verschiedenen Verkehrssituationen zu manövrieren, führt die Strecke über Landstraße, Autobahn oder innerstädtische Straßen.

Die Route geht von Deisenhofen, nach Sauerlach, Brunnthal Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Hohenbrunn, Vaterstetten, Ismaning, Garching, Unterföhring, Moosach, Aubing, Germering, Gräfelfing, Planegg, Neuried und endet wieder in Deisenhofen.

Die Fahrzeuge sind mit einer Geschwindigkeit von ca. 40 km/h innerorts und ca. 70 km/h außerorts unterwegs. Die Übung ist mit ungefähr sechs Stunden angesetzt.

Bei der Übung werden die Helfer mit den speziellen Regelungen für einen geschlossenen Verband vertraut gemacht. „Neben den theoretischen Grundlagen wird auch die Fahrpraxis im Konvoi trainiert. Der geschlossene Verband erfordert eine besondere Fahrweise. Zudem müssen sich die Lenkerinnen und Lenker extrem konzentrieren, das Fahren in der Kolonne ist anstrengend“, betont Alexander Grochowski, vom Münchner Roten Kreuz, der die Übung leitet.

Hinweise für Verkehrsteilnehmer

Laut Straßenverkehrsordnung gilt ein geschlossener Verband von mehreren Fahrzeugen als ein einziges Fahrzeug. Das heißt, überquert zum Beispiel das erste Auto eine grüne Ampel, fahren alle anderen Fahrezuge darüber, auch wenn die Ampel auf Rot umspringt. Der Verband darf nur dann überholt werden, wenn dies in einem möglich ist. Keinesfalls soll in den Verband eingeschert werden. Das gilt auch auf der Autobahn.

Alle Fahrzeuge im Verband – abgesehen vom letzten – tragen auf der Fahrerseite eine blaue Flagge. Das letzte Fahrzeug trägt eine grüne Flagge. Die Fahrzeuge dürfen Blaulicht einschalten.

BRK/jh

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