Quartier erwacht

Hier entstehen 2021 in München neue Wohnungen und urbane Räume

Visualisierung der Bayernkaserne.
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Visualisierung der Bayernkaserne.

Das Projekt an der Bayernkaserne, der Umbau des Funkhaus des BR und private Projekte. Hier sollen 2021 in München neue Wohnungen und urbane räume Entstehen.

Der Wohnungsbau gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Referats rund um Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Ein großes Projekt dabei ist das geplante Quartier auf dem städtischen Areal der ehemaligen Bayernkaserne in Freimann.

Dafür sind 5500 Wohnungen für bis zu 15 000 Menschen vorgesehen. Die ersten 750 Wohnungen werden von den kommunalen Gesellschaften GWG und Gewofag, die zukünftig fusionieren sollen, gebaut. Baubeginn soll laut Referat im kommenden Jahr sein.

Stadtbaurätin Elisabeth Merk.

Geplant ist, einen Teil der Grundstücke des ersten Bauabschnitts für Genossenschaften und Mietshaus-Syndikate auszuschreiben – eine bisher in München noch selten vorkommende Form des nicht-profitorientierten Wohnungsbaus.

Insgesamt plane man dafür 500 Wohnungen ein, die laut Ulrike Klar, Leiterin des Wohnungsbaus, bei den Genossenschaften heiß begehrt sind. Der Stadtrat wird im ersten Halbjahr 2021 die Rahmenbedingungen der Ausschreibung festlegen.

Auch für private Bauträger sollen Flächen ausgeschrieben werden. Diese werden mit einer Erbpacht für 80 Jahre vergeben, so dass dort beispielsweise gemeinnützige Träger Wohnraum für Beschäftigte in Mangelberufen bauen könnten.

Private Projekte

Auch private Projekte sollen 2021 voran kommen: Südwestlich des früheren Siemens-Hochhauses in Obersendling befindet sich mit dem „Campus Süd“ das größte. Nach Verzögerungen sind dort 1300 Wohnungen geplant. 2021 soll dem Stadtrat ein Billigungsbescheid vorgelegt werden.

Ebenso auf der Zielgeraden befinden sich laut Baureferat ein Projekt mit 500 Wohnungen an der Eggenfeldener Straße in Zamdorf sowie 90 Wohnungen, die an der Ecke Pappenheimer Straße/Blutenburgstraße in der Maxvorstadt entstehen sollen.

Baustelle beim BR

Umgestaltet wird auch das Gelände des Bayerischen Rundfunks rund um das Funkhaus. Anlass ist der Umbau des BRs, der alle Redaktionen auf dem BR-Campus in Freimann bündelt.

Das Funkhaus des BR.

Das Areal am Rundfunkplatz und der Marsstraße soll in öffentlicher Hand bleiben, der BR behält 30 000 Quadratmeter Geschossfläche für sich. Geplant sind Kulturbausteine und Öffnungen für Bürger. Stadtbaurätin Elisabeth Merk erhofft sich, dass dies „das Hinterland des Bahnhofs in einen urbanen, interessanten Raum verwandeln könnte“.

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