Widerstand und Körperverletzung

Krawall am Münchner Hauptbahnhof: Betrunkener will Beamten beißen - Biss löst Streit in Laden aus

Die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof hatte am Freitagabend gleich zwei Fälle bei denen gebissen wurde. 
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Die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof hatte am Freitagabend gleich zwei Fälle bei denen gebissen wurde. 

Am Münchner Hauptbahnhof wollte ein Betrunkener bei seiner Verhaftung einen Beamten beißen. In einem Laden löste der Biss einer Frau den nächsten Konflikt aus.

  • Am Hauptbahnhof in München kam es für die Bundespolizei zu verschiedenen Einsätzen
  • Ein Betrunkener leiste Widerstand, beleidigte und bedrohte Polizisten und versuchte sogar einen zu beißen
  • In einem Laden kam es zumStreit zwischen zwei Personen - auch hier wurdegebissen

München - Obwohl am Hauptbahnhof in München wegen der anhaltenden Corona-Pandemie inzwischen viel weniger Reisende unterwegs sind, hatten die Beamten der Bundespolizei am vergangenen Freitagabend (24. April) sowohl mit dem Widerstand eines aggressiven Betrunkenen als auch mit zwei Streitenden, die sich nicht nur sprichwörtlich in die Haare geraten sind, zu tun. 

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Corona in München: Widerstand und Beleidigungen - Betrunkener will Beamten beißen

Gegen 22:45 Uhr wurde die Bundespolizei von der Deutsche Bahn Sicherheit informiert, weil ein Betrunkener aus Berg am Laim am Ausgang Bayerstraße des Hauptbahnhofes München lautstark herumbrüllte. 

Als eine Streife vor Ort war und seine Identität feststellte, beruhigte sich der 44-Jährige zunächst; als ihm wenig später ein Platzverweis erteilt wurde, weigerte er sich diesem jedoch nachzukommen. Die Beamten mussten den Verweis daraufhin mit Zwang durchsetzen, doch auch hierbei leistete der Betrunkene massiven Widerstand. Als er am Boden fixiert wurde, versuchte der 44-Jährige einem Beamten in den Oberschenkel zu beißen. Zudem versuchte er gegen mindestens einen weiteren Beamten zu treten. Zudem beledigte und bedrohte er die Beamten, von denen jedoch keiner verletzt wurde. 

Wegen seiner Aggressivität und weil er sich weiterhin heftig wehrte, wurde der Betrunkene in gefesseltem Zustand auf die Dienststelle am Gleis 26 getragen. Dort konnten die Beamten aufgrund seiner starken Alkoholisierung jedoch keinen Atemalkoholgehalt ermitteln. Da er deswegen auch nicht gewahrsamsfähig war, wurde er vom Rettungsdienst schließlich in ein Münchner Krankenhaus gebracht. 

Gegen den 44-Jährigen wird nun von der Bundespolizei wegen Widerstands und Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung ermittelt. 

Corona in München: Streit in Laden endet in Körperverletzung 

Gegen 23.15 Uhr des gleichen Abends hielten sich außerdem ein 22-jähriger Mann aus Eching, Landkreis Freising, und eine 20-Jährige  aus Mering, Landkreis Aichach-Friedberg, in einem Geschäft im Untergeschoss des Hauptbahnhofs auf - und gerieten schließlich in einen Streit

Ohne einen später bekanntgewordenen Grund, soll die junge Frau den Mann zunächst in die Hand gebissen haben. Daraufhin soll der Mann ihr ins Gesicht geschlagen haben und sie anschließend noch an den Haaren gezogen haben, ehe diese sich ihrerseits mit Schlägen revanchierte. 

Nach einer Identitätsfeststellung durch die Polizei, die von einem Mitarbeiter des Geschäfts gerufen wurde, durfte die 20-Jährige schließlich den Streitort verlassen. Der Mann, bei dem 2,04 Promille festgestellt wurden, musste hingegen mit auf die Dienststelle kommen. Er hatte, vermutlich vom Biss der Frau, leichte Hautabschürfungen an der Hand, für die allerdings keine ärztliche Versorgung notwendig war. 

Die Bundespolizei hat in dem Fall Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung aufgenommen. 

Quelle: Bundespolizei München/ kf

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