Hank der Diensthund

Inspektor Wuff – Münchens jüngster Polizist feiert Geburtstag

Hauptkommissar Christop Lipp und sein Spürhund Hank.
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Hauptkommissar Christop Lipp und sein Spürhund Hank.
Hank kam schon mit zehn Wochen zur Diensthundestelle der Münchner Polizei in Allach.
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Hank kam schon mit zehn Wochen zur Diensthundestelle der Münchner Polizei in Allach.
Münchens jüngster Polizeibeamter Hank wird zwei Jahre alt.
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Münchens jüngster Polizeibeamter Hank wird zwei Jahre alt.
Der elf Kilo schweren Vollschutzanzug wird zum Training der Spürhund benutzt.
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Der elf Kilo schweren Vollschutzanzug wird zum Training der Spürhund benutzt.
Die Ohren gespitzt...
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Die Ohren gespitzt...
... Hank ist bereit zum Einsatz.
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... Hank ist bereit zum Einsatz.
Die Ausbildung zum Spürhund ist anstrengend.
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Die Ausbildung zum Spürhund ist anstrengend.
Auch Polizeihunde müssen einmal schlafen.
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Auch Polizeihunde müssen einmal schlafen.

Schon jetzt ein eingespieltes Team - Hauptkommissar Christoph Lipp und Diensthund Hank. Der Spürhund ist der jüngste Polizist in München und feiert seinen zweiten Geburtstag. 

  • Der jüngste Polizist in München ist Hank, der Spürhund.
  • Der Diensthund feiert seinen zweiten Geburtstag.
  • Hauptkommissar Christop Lipp von der Hundestaffel ist stolz auf seinen Begleiter.

Groß ist er geworden, Münchens jüngster Polizeibeamter! 33 stramme Kilo bringt der Bursche auf die Waage, ist flink wie ein Wiesel und hat eine Nase, die weggeworfene Tatwaffen oder Sprengstoff selbst dann erschnüffelt, wenn sie gut versteckt sind. 

Am 2. August feiert „Hank“ seinen zweiten Geburtstag. Hauptkommissar Christoph Lipp (45) ist sichtlich stolz auf seinen klugen Nachwuchs. Denn wenn die Hundestaffel zur Hilfe gerufen wird, ist es ernst: „Bei Einbrüchen, Absuchen, Vermissungen oder zur Leichensuche helfen die Tiere entscheidend.“ 

Hank feiert Geburtstag - Münchens jüngster Spürhund wird zwei Jahre alt

Rund 20 Monate hat der reinrassige Malinois mit Hauptkommissar Lipp jetzt trainiert, bald legt er seine letzte Prüfung zum Diensthund des Freistaats Bayern ab. Die Hallen des technischen Hilfswerks THW sind für die Münchner Diensthundestaffel ideal, um Einbruchsituationen zu simulieren, Personen zu suchen, Waffen mit Schmauchspuren zu finden. 

Zwischen den Einsatzwagen im Materiallager wird beispielsweise geübt, einen Einbrecher zu stellen. „Hier spricht die Polizei. Kommen Sie raus, oder ich setze den Diensthund gegen sie ein.“ Auf eine Handbewegung startet Hank. „Die Trainingssituation muss realistisch sein.“ Hank findet und verbellt Lipps Kollegen im elf Kilo schweren Vollschutzanzug. Jetzt versucht dieser dem kräftigen Tier zu entgehen. Doch weder rutschiger Boden, Gittertreppen, Bierkästen als Barriere oder ein dunkler Raum können den Junghund stoppen: In wenigen Sekunden hat er den Täter gestellt. 

Hund im Anbiss heißt die Übung, erfordert von allen Beteiligten höchste Konzentration – Hank folgt trotz seines jungen Alters hundertprozentig. Er lässt das Bein des gefassten „Täters“ erst auf Abruf seiner Herrchens los. „Er ist neugierig, hoch im Trieb, kann Spiel vom Ernst unterscheiden. Als Belohnung bekommt er jetzt getrocknete Rinderlunge.“ 

Hauptkommissar Christoph Lipp und Diensthund Hank sind ein eingespieltes Team

Der braun-schwarze Malinois ist eine echte Ausnahme: Er kam schon mit zehn Wochen zur Diensthundestelle der Münchner Polizei in Allach. Lipps bisheriger Hund Cox geht mit zehn Jahren Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand im Haushalt Lipp. Dann übernimmt Hank die Einsätze an der Seite des Kommissars. „Meist werden Tiere zwischen neun Monaten und zweieinhalb Jahren angekauft. So schließt man das Risiko aus, dass sie hüftkrank sind, oder ganz ungeeignet, etwa zu zögerlich.“ 

Mit Hank werden in München zwölf Hunde, unter anderem ein Riesenschnauzer, ein belgisch-deutscher Schäferhund und weitere drei Malinois ausgebildet. Hank hat die Leistungsnachweise „Nase, Gehorsam“, die Spezialausbildung „Sprengstoff“ sehr gut absolviert – jetzt fehlt nur noch die Corona-verzögerte Prüfung. 

Doch die Hunde sollen nicht nur Angst machen oder Beute fassen. „Oft wirken unsere Hunde sogar deeskalierend“, weiß Hauptkommissar Lipp. „Neulich hatten wir einen Einsatz, da hat sich der Täter zwar nicht über uns, aber wirklich über den Hund gefreut!“

mjh

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