Solide Infrastruktur für mehr Perspektive

2. Bundesliga im Olympiastadion & Grünwalder Stadion ‒ München schafft Infrastruktur für Profi-Fußball

Das Olympiastadion in München.
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Das Olympiastadion und das Grünwalder Stadion in München sollen ausgebaut werden.

Gute Nachrichten für TSV 1860, FC Bayern II und Türkgücü - Das Olympiastadion und Grünwalder Stadion in München werden für mehr Perspektive im Profi-Fußball ausgebaut.

  • Das Olympiastadion und das Grünwalder Stadion sollen für die 2. Bundesliga ausgebaut werden.
  • Die Stadt München will Infrastruktur für Anforderungen von DFL und DFB angepasst.
  • Signal an die Münchner Drittligisten TSV München 1860, FC Bayern München II und Türkgücü München.

Die Stadt treibt zwei Projekte voran, um für den Profi-Fußball in München eine solide Infrastruktur zu schaffen und eine weitreichende Perspektive zu bieten.

Dabei werden das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße sowie das Olympiastadion an die Liga- Anforderungen der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) angepasst, um eine Lizenzierung bis hin zur 2. Bundesliga zu ermöglichen.

Eine tolles Signal an die Münchner Drittligisten TSV München von 1860, FC Bayern München II und Türkgücü München, die aktuell ihre Heimspiele in den beiden Stadien austragen.

Bauliche Maßnahmen im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße

Zur Lizenzierung für die 2.Bundesliga ist eine größere Stellfläche für Medienübertragungstechnik (TV-Compound) im Grünwalder Stadion nötig. Der zusätzliche Platz wird in der Westkurve (Block F1) bereitgestellt.

Da diese Flächen die Flucht- und Rettungswege betreffen, kann zur Sicherung dieser der Block F1 nicht mehr voll belegt werden. Diese Plätze werden auf andere Blöcke in der Westkurve verteilt.

Zusätzlich werden im Block F1, Q und P neue Kamerapodeste errichtet, um die Anforderungen für die Fernsehübertragung der Spiele zu erfüllen. Die Podeste in Block Q und F1 sind höhenverstellbar um die erforderlichen Kamerapositionen zu ermöglichen.

Zudem wird die Rasenqualität erhöht. Die Landeshauptstadt München hat 800 Quadratmeter Rasenboden bestellt und eine Detailplanung erstellt, um die Qualität des Rasens nachhaltig auch bei einem engen Spielbetrieb gewährleisten zu können.

Die Stadt plant ebenfalls die Aufrüstung der Flutlichtanlage (auf 1200 lux) bereits für das Jahr 2021. Dabei sollen auch die vorhandenen Flutlichtstrahler durch eine moderne und ökologisch nachhaltige und anwohnerfreundliche LED-Technik ersetzt werden.

Dieses erfolgt in Erwartung des sportlichen Aufstiegs des TSV München 1860 in die 2. Bundesliga und vorbehaltlich der Lizenz-Erteilung durch die DFL. Die entsprechenden Mittel wurden bereits bereitgestellt und die Planung und schnellstmögliche Umsetzung beauftragt.

Mehr Perspektive für Profi-Fußball in München - Olympiastadion soll Rasenheizung bekommen

Um den Spielbetrieb für drei Profi-Mannschaften im Grünwalder Stadion zu reduzieren und den Spielbetrieb aller Mannschaften in München weiter gewährleisten zu können, ist das Olympiastadion als zweites kommunal verfügbares Stadion von großer Bedeutung.

Um dort den, wie in der Saison 2020/2021 per Ausnahme erlaubten Spielbetrieb zu gewährleisten, hat die Vollversammlung des Stadtrats am 5.Mai 2021 beschlossen, dort schnellstmöglich eine Rasenheizung und eine neue LED-Flutlichtanlage einzubauen.

Wir haben mit dem Olympiastadion und dem Grünwalder Stadion zwei traditionsreiche Sportstätten in München. Mit den Maßnahmen in beiden Stadien schafft die Stadt München eine wichtige Perspektive für den Fußball in München. Ich bin der Sportverwaltung sehr dankbar, dass sie hier so vorausschauend geplant und reagiert hat.“

Bürgermeisterin Verena Dietl

Der Einbau der Rasenheizung könnte nach ersten Einschätzungen schon im Zeitraum Juli 2021 bis August 2021 erfolgen, das neue Flutlicht soll im Sommer 2022 fertiggestellt sein.

Damit wird auch für das Olympiastadion eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um die Lizenzierung ab der 3. Liga für die Saison 2021/2022 realisieren zu können.

Für die laufende Saison war das Fehlen der Rasenheizung für den Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München, der voraussichtlich wieder bis zu zehn Spiele im Olympiastadion bestreiten wird, noch ausnahmefähig.

Der Ausbau des Stadions um die Rasenheizung soll weitere sportliche Nutzungsalternativen ermöglichen. Sollte zum Beispiel eine Nutzung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße nicht möglich sein, könnte das Olympiastadion eine kurzfristige Ausweichmöglichkeit darstellen. Dies gilt auch langfristig im Falle einer möglichen Ertüchtigung des Grünwalder Stadions, die eine Komplettsperrung notwendig machen würde.

LHM/jh

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