Triple-Gewinner

Was kostet die Meisterschaft? - Soviel Euro gab der FC Bayern München in der Bundesliga pro Punkt aus

Fünfhundert Euro Scheine liegen auf einem Fussball-Rasen.
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Fünfhundert Euro Scheine liegen auf einem Fussball-Rasen.

Was gab der FC Bayern München für einen Punkt in der Bundesliga aus? Wie viel Euro für Spieler gaben andere Vereine aus und hat es sich gelohnt?

  • Der FC Bayern München hat die Bundesliga gewonnen.
  • Wie viel Euro pro Punkt gaben die Bayern anhand der Transferkosten für Spieler aus?
  • Wie schneiden andere Vereine in Vergleich ab?

Der FC Bayern München hat dieses Jahr die deutsche Fußball-Bundesliga gewonnen (übrigens auch das Triple) und dafür tüchtig Geld in die Hand genommen. Gemeint sind Ausgaben für neue Spieler und nicht irgendwelche Bestechungsgelder. Die Internetplattform Wettbasis hat die Vereine der 1. Bundesliga miteinander verglichen und ermittelt wie viele Euro ein Punkt in der letzten Saison letztendlich gekostet hat.

143.5 Millionen Euro hat der FC Bayern München für neue Spieler ausgegeben. Eine stattliche Summe, doch sie hat den erhofften Erfolg gebracht. Mit 82 Punkte haben die Bayern die Bundesliga gewonnen, also umgerechnet 1.75 Millionen Euro pro Punkt ausgegeben.

FC Bayern München gewinnt die Bundesliga - mit 1.75 Euro pro Punkt

Doch damit steht der Verein aus München nicht auf dem ersten Platz, wenn man die Ausgaben analysiert, sondern auf dem dritten. Der Bundesliga-Zweite Borussia Dortmund holte 69 Punkte, gab aber fünf Millionen Euro an Transferkosten mehr aus. Dortmund zahlte dieser Rechnung nach 2.15 Millionen Euro pro Punkt, und gab damit am meisten Geld aus.

Auf Platz zwei steht Hertha BSC. Der Bundesliga-Verein gab 2.09 Millionen Euro pro Punkt aus und landete am Ende der Saison auf Platz 10. Dabei hätten die Ausgaben bei den Berlinern sogar noch höher ausfallen können, denn Winter-Neuzugang Lucas Tousart kostete dem Verein zwar 25 Millionen Euro, der Franzose wurde jedoch direkt wieder nach Lyon ausgeliehen. 

Aufsteiger Union Berlin konnte trotz geringer Transferkosten von 7.4 Millionen Euro viel erreichen. Mit 41 Punkten und einem Schnitt von 180.5 Euro pro Punkt sicherten sich die Berliner vorzeitig den Klassenerhalt. Auffällig ist, dass Stadtrivale Hertha BSC die gleiche Punktzahl erreichte, aber mehr als das elffache für neue Spieler ausgab.

Es zeigt sich, dass Bundesliga-Vereine, die viel Geld für neue Spieler ausgaben, höher in der Saison-Tabelle gelistet sind. Allerdings kann auch mit weniger Euro für Transferkosten ein passables Ergebnis erzielt werden.

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