Ein Gewinn für alle

München bringt Digitalisierung voran – mehr Bürgerservice beim KVR 

Aktenberge bei den Behörden sollen mit der neuen E-Akte der Vergangenheit angehören.
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Aktenberge bei den Behörden sollen mit der neuen E-Akte der Vergangenheit angehören.

Das KVR München bereitet eine Digitalisierung vor. Angebote sollen digitalisiert werden und E-Akten sollen Prozesse vereinfachen. Weniger Präsenz - mehr online.

  • Das KVR München wird digitaler
  • Vorteile für Mitarbeiter und Bürger
  • Welche Vorgänge als Erstes digitalisiert werden

Investitionen trotz angespannter Haushaltslage: Mit 160 Millionen Euro will der Stadtrat in den kommenden Jahren die Digitalisierung voranbringen. Davon sollen sowohl die Behörden als auch die Bürger profitieren. Beispielsweise mit der neuen E-Akte, die städtischen Mitarbeitern das Homeoffice sowie schnellere Arbeitsabläufe ermöglicht, sodass die Mitarbeiter mehr Zeit für den Bürgerservice haben.

IT-Referent Thomas Bönig sprach von „einem guten Tag für München“. Die Stadt gehe die Digitalisierung konsequent an – begleitet von einer umfassenden Überwachung der Vorgänge, über die der IT-Referent jährlich berichtet.

Digitale Angebote beim KVR: Der Gang zum Amt könnte der Vergangenheit angehören

Bürger können sich über mehr digitale Angebote beim KVR freuen: Für allein 6,4 Millionen Euro soll im ersten Jahr zusätzlicher Service geschaffen werden. Den Parkausweis soll man ebenso wie den internationalen Führerschein in den kommenden Monaten digital beantragen können.

Etwa zehn bis zwölf relevante Angebote, beispielsweise um verlorengegangene Ausweispapiere anzuzeigen oder Kontaktformulare zu besorgen, sollen bis spätestens Ende 2022 umgesetzt werden. „Urlaub nehmen, um aufs Amt zu gehen, soll bald der Vergangenheit angehören“, erklärte Lars Mentrup, IT-politischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion. Ziel: Der digitale Zugang zu Verwaltungsleistungen soll nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein.

Auch das neue Stadtportal „München Portal der Zukunft“ rückt näher. Als Online-Präsenz und Visitenkarte soll es die erste Anlaufstelle für Bürger werden und ab 2022 verfügbar sein. Erste Arbeiten werden bereits umgesetzt. Parallel starten im ersten Quartal 2021 Bürger-Labs im Pilotversuch. Diese sollen allen Bürgern ermöglichen, sich zu beteiligen, um die digitale Zukunft mit auszugestalten.

KVR offline

Ausgerechnet am Tag des Beschlusses war das KVR München aufgrund zweier beschädigter Glasfaserkabel offline. Die Details gibt‘s hier zum nachlesen.

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