News-Ticker

Corona in München: Die aktuellen Zahlen und Lage bei den Impfungen im Überblick

Ein Mann wartet mit FFP2-Maske auf eine einfahrende U-Bahn. Ab 18. Januar gilt in verschiedenen Bereichen der Stadt München eine FFP2-Maskenpflicht.
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Ein Mann wartet mit FFP2-Maske auf eine einfahrende U-Bahn. Ab 18. Januar gilt in verschiedenen Bereichen der Stadt München eine FFP2-Maskenpflicht.

Die aktuellen Corona-Zahlen in München - Infektionen, Todesfälle & Inzidenz-Wert. Polizei-Kontrollen und Einsätze in der Pandemie. So ist die Lage bei den Impfungen...

  • Die aktuellen Corona-Zahlen und Lockdown-Regeln in München.
  • Polizei-Kontrollen und Einsätze in der Pandemie.
  • Wo in der Stadt die FFP2-Maskenpflicht gilt.
  • Das KVR informiert nach dem VGH-Urteil über Alkoholverbot und -konsum im öffentlichen Raum in der Stadt.

Update: 26. Januar 2021

Corona in München: Aktuelle Zahlen: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Montag, 25. Januar, 92 neue Corona-Fälle und 11 weitere Todesfälle gemeldet

  • 50.746  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 46.995 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 776 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 78,8.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,77.

Corona-Impfung in München - Der aktuelle Stand

Seit dem Start der Corona-Impfungen am 27. Dezember hat die Stadt München bislang rund 21.400 Impfdosen erhalten. Davon wurden bis einschließlich vergangenen Montag, 25. Januar, von den städtischen Impfteams insgesamt rund 11.800 Impfungen durchgeführt.

Davon 7.000 Erst- und 3.700 Zweitimpfungen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie 1.000 Erst- und 100 Zweitimpfungen von weiteren Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe, wie z.B. Angehörige der Rettungsdienste und bevorrechtigte Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen.

Rund 9.200 Impfdosen wurden an die Münchner Kliniken abgegeben.

Kontrollen und Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Über 1200 Kontrollen und Einsätze führte die Polizei München von Montag auf Dienstag in der Stadt und im Landkreis durch, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Dabei wurden 33 Verstöße angezeigt. In 10 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Montag, gegen 23:35 Uhr, rief ein Mitteiler beim Polizeinotruf 110 an und er informierte über eine laute Party in einer Privatwohnung in der Riegerhofstraße in Laim. Vier Streifen fuhren daraufhin zu der Örtlichkeit und trafen dort auf sechs Personen (22-52 Jahre, alle mit Wohnsitzen in München), die sich in einer dortigen Wohnung befanden und aus verschiedenen Haushalten stammten. Sie feierten und die Party wurde von den Beamten beendet.

Die Anwesenden wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und die sich dort nicht berechtigt aufhaltenden Personen mussten die Wohnung verlassen.

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Update: 25. Januar

Corona in München: Aktuelle Zahlen: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Sonntag, 24. Januar, 59 neue Corona-Fälle und 6 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 50.746  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 46.995 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 776 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 78,8.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,77.

Polizei-Kontrollen und Einsätze wegen Corona-Pandemie

Am Wochenende kam es in München und im Landkreis zu knapp 3800 Kontrollen und Einsätzen der Polizei im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Dabei wurden 246 Verstöße angezeigt. In 65 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Es gab unter anderem mehrere Mitteilungen beim Polizeinotruf 110, bei denen die Polizei darüber informiert wurde, dass sich mehrere Personen in Wohnungen oder an Plätzen aufhalten und dort feiern.

Unter anderem wurde die Polizei über eine Party in einer Wohnung in der Wintersteinstraße (Hasenbergl) am Freitag, gegen 23:45 Uhr informiert.

Zwei Streifen fuhren zur Einsatzörtlichkeit und trafen dort auf acht Personen, die an vier verschiedenen Adressen in München gemeldet waren (16-46 Jahre alt). Sie konsumierten Alkohol, hörten laute Musik, trugen keine Masken und hielten keine Abstände zueinander ein.

Am Sonntag, 24.01.2021, gegen 00:25 Uhr, alarmierte ein Zeuge den Polizeinotruf und teilte mit, dass sich in einem Kellerraum eines gastronomischen Betriebes in der Plinganserstraße in Untersendling mehrere Personen befinden würden.

Da aufgrund der Schilderung des Zeugen ein mögliches Einbruchsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden über zehn Streifen zur Örtlichkeit geschickt, um die Situation zu überprüfen. Die Beamten stellten vor Ort zehn Personen fest (18-37 Jahre alt, mit Wohnsitzen in München und im Landkreis München), die in dem Raum eine Party feierten.

Bei dem Einsatz beleidigte eine 18-Jährige aus München einen der eingesetzten Beamten mit einer sittlich abwertenden Bezeichnung. Sie wurde wegen der Beleidigung angezeigt.

In beiden Fällen wurden die Feierlichkeit von der Polizei beendet und alle Anwesenden wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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Update 24. Januar, 13 Uhr:

Corona in München: 7-Tage-Inzidenz weiter gesunken - alle aktuellen Zahlen

In München wurden für Samstag, 23. Januar, 138 neue Corona-Fälle und drei weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 50.687 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 46.860 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 770 Todesfälle.

Update 24. Januar, 10 Uhr

Corona in München: Inzidenzwert gesunken - aktuelle Fallzahlen

In München wurden für Freitag, 22. Januar, 175 neue Corona-Fälle und – aufgrund vieler Nachmeldungen – 35 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 50.549 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 46.496 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 767 Todesfälle.

Corona in München: Verstoß gegen Corona-Auflagen und illegales Glücksspiel

In einem Lokal in der Gärtnerstraße in Moosach haben sich am Wochenende mehrere Personen unerlaubterweise aufgehalten. Daraufhin wurden mehrere Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München an die Tatörtlichkeit entsandt.

Vor Ort konnten durch die Einsatzkräfte insgesamt acht Personen, im Alter zwischen 19 und 48 Jahren angetroffen werden. Aufgrund der Feststellungen durch die Beamten vor Ort wurde gegen drei Personen eine Anzeige wegen der Ausübung des illegalen Glückspiels gefertigt. Darüber hinaus wurden gegen alle angetroffenen Personen Anzeigen wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Kriminalpolizei geführt.

Update, 22. Januar, 16.45 Uhr:

Corona in München: Über 1,5 Millionen Euro Hilfe für die Kinos der Stadt

Die Kinos in der Stadt und im Landkreis München haben bisher bereits staatliche Anlaufhilfen in Höhe von insgesamt über 1,5 Millionen Euro erhalten. Das teilte das Bayerische Staatsministerium für Digitales mit, das auch für die Film- und Kinowirtschaft im Freistaat zuständig ist.

Die Gelder sicherten vielen Filmtheatern damit während der Corona-Pandemie das Überlegen. „Wichtig ist allerdings, dass auch der Bund endlich seine zugesagten Hilfen schnell auf den Weg bringt. Dort herrscht ein Wirrwarr verschiedener Hilfsprogramme, das schnell gelöst werden sollte“, so Digitalministerin Judith Gerlach (CSU).

Im Mai 2020 hatte die Bayerische Staatsregierung bereits in einem ersten Schritt Kino-Anlaufhilfen in Höhe von 12 Millionen Euro beschlossen. Ende Oktober wurde das Programm bis 30. Juni 2021 verlängert und um weitere 12 Millionen Euro aufgestockt. Erste Anträge auf die verlängerten Hilfen sind bereits im Dezember 2020 eingegangen, so das Digitalministerium.

Update: 22. Januar, 15.30 Uhr:

Corona in München: Bedürftige Bürger mit FFP2-Masken versorgt - Schreiben mit Info zur Impfung ab heute versendet

Die Verteilung und der Versand von rund 500.000 FFP2-Schutzmasken an bedürftige Münchner Bürger*innen kann in dieser Woche größtenteils abgeschlossen werden. Wegen der Corona-Pandemie müssen Bürger*innen ab dem 15. Lebensjahr bayernweit seit dem 18. Januar eine FFP2-Maske in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr tragen. Die Verteilung und der Versand der Schutzmasken durch das Sozialreferat ist wie folgt geregelt:

  • Bürger*innen, die Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII (Hartz IV, Grundsicherung) beziehen, erhalten vorerst einmalig 5 FFP2-Masken, die per Post zugeschickt werden.
  • Obdachlose Menschen, Asylbewerber und Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe (ab 15 Jahren) erhalten ebenfalls einmalig 5 FFP2-Masken, die Ausgabe erfolgt über die Einrichtungen.
  • Pflegende Angehörige erhalten einmalig 3 FFP2-Masken für die Hauptpflegeperson gegen Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der bzw. des Pflegebedürftigen. Die Masken werden voraussichtlich ab der kommenden vierten Kalenderwoche in den Sozialbürgerhäusern und Alten- und Service-Zentren (ASZ) ausgegeben.
  • Inhaber*innen des grauen München-Passes erhalten in den Sozialbürgerhäusern und Alten- und Service-Zentren jeweils 5 FFP2-Masken bei Vorlage des Passes. (Inhaber*innen des gelben Passes erhalten Sozialleistungen nach SGB II/SGB XII und die Masken per Post, s.o.)

Dass auch die Inhaber*innen des grauen München-Passes kostenlos FFP2-Schutzmasken erhalten, hat Oberbürgermeister Dieter Reiter per dringlicher Anordnung verfügt.

Es leben viele Personen in dieser Stadt, die keine Sozialleistungen beziehen und die mit geringen und kleinen Einkommen an der Armutsgrenze leben. Diese Tatsache darf nicht dazu führen, dass beispielsweise die knapp 3.000 Inhaber*innen des grauen Münchenpasseseiner höheren Infektionsgefahr ausgesetzt sind oder aus Angst vor Bußgeldern auf nötige Einkäufe oder die Nutzung des ÖPNV verzichten, weil sie sich die deutlich teureren FFP2-Schutzmasken nicht leisten können. Deswegen stellt die Landeshauptstadt gerne für diese Menschen je fünf Masken zur Verfügung.

Oberbürgermeister Dieter Reiter

Corona in München: Gesundheitsreferat versendet ab heute Schreiben mit Informationen zu Impfung und Impftermin

Das Gesundheitsreferat versendet ab heute ein Schreiben an alle über 80-jährigen Münchnerinnen und Münchner mit Informationen, wie man sich für einen Corona-Impftermin registrieren kann. Das Schreiben wird per Post in den nächsten Tagen an rund 87.000 Personen verschickt. Das Gesundheitsreferat weist darauf hin, dass das Impf-Telefon derzeit nur für die über 80-jährigen Münchnerinnen und Münchner zur Verfügung steht.

Das Schreiben des Gesundheitsreferats ist in deutscher und englischer Fassung sowie in Leichter Sprache auch unter muenchen.de/corona unter dem Punkt „Impfung für Münchner*innen“ abrufbar.

Die Landeshauptstadt München, das Landratsamt München und das Polizeipräsidium München führen in den kommenden Wochen eine gemeinsame Präventionsaktion im Bereich des organisierten Call-Centerbetruges/ Phänomen falsche Polizeibeamte durch. Da die Haupt-Zielgruppe der Betrüger ältere Menschen sind, liegen dem Schreiben des Gesundheitsreferats entsprechende Warnhinweise der Polizei bei.

Update 22. Januar, 14.19 Uhr:

Corona in München: Aktuelle Zahlen: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Donnerstag, 21. Januar, 176 neue Corona-Fälle und 9 weitere Todesfälle gemeldet.

  • 50.374 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 46.018 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 732 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 89,7.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79.

Seit dem Start der Corona-Schutzimpfungen am 27. Dezember hat die Stadt bislang rund 17.100 Impfdosen erhalten. Davon wurden bis einschließlich vergangenen Donnerstag von den städtischen Impfteams insgesamt rund 8.500 Impfungen durchgeführt – 5.900 Erst- und 1.500 Zweitimpfungen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie 1.000 Erst- und 100 Zweitimpfungen von weiteren Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe, wie z.B. Angehörige der Rettungsdienste und bevorrechtigte Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen. Rund 7.800 Impfdosen wurden an die Münchner Kliniken abgegeben.

Update: 22. Januar, 13.12 Uhr:

Corona in München: Aiwanger fordert Öffnung von Hotels und Skiliften im Februar

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert, die Hotels und Skilifte im Februar wieder zu öffnen. Gemeinsam sollten die Wirtschaftsminister „auch auf Bundesebene diese Öffnungsschitte einfordern“ und nicht „wieder wie Kaninchen vor der Schlange warten, was von Frau Merkel und der Ministerpräsidentenkonferenz aus Berlin kommt“, sagte Aiwanger am Freitag in München.

Update: 22. Januar, 12.14 Uhr:

Einsätze der Polizei München im Kontext mit Corona: Vermehrte Kontrollen am OEZ - Feier am Gollierplatz aufgelöst

Im Zeitraum von Donnerstag, 21.01.2021, 06:00 Uhr, bis Freitag, 22.01.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München) im Kontext der Corona-Pandemie, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.300 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 77 Verstöße angezeigt. In 18 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Donnerstag, 21.01.2021, wurden in der Zeit von 13:00 bis 19:30 Uhr im Bereich des OEZ vermehrt Kontrollen durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion 44 mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft zur Einhaltung der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes durchgeführt. Grund dafür war, dass es dort in letzter Zeit vermehrt zu Störungen durch größere Jugendgruppen kam. Letztendlich konnten in dem Zeitraum insgesamt 11 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt werden, die entsprechend angezeigt wurden.

Am Donnerstag, 21.01.2021, gegen 17:15 Uhr, wurde durch die Polizei im Rahmen der Streife eine Personengruppe am Gollierplatz festgestellt. Insgesamt sieben Personen hörten gemeinsam Musik, spielten Tischtennis und konsumierten Alkohol. Alle Personen erhielten Platzverweise und entsprechende Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz wegen des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkung.

Update: 22. Januar, 10.57 Uhr:

Corona in München: Infektiologe hält nach dritter auch vierte und fünfte Pandemie-Welle für möglich

Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner hält in der Corona-Pandemie nicht nur eine dritte, sondern auch eine vierte und fünfte Welle für möglich. Womöglich würden diese aber flacher als die erste und zweite Welle verlaufen. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir eine riesige dritte Welle bekommen, weil wir relativ früh mit dem Lockdown eingegriffen haben“, sagt der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, der mit seinem Team vor einem Jahr die bundesweit ersten Corona-Patienten behandelt hatte.

„Solange es keine Durchimpfung in der Bevölkerung gibt und solange wir nicht sommerliche Temperaturen draußen haben, sollten wir uns aber an den Gedanken gewöhnen, dass es vielleicht auch eine vierte und fünfte Welle geben kann“, sagte Wendtner der Deutschen Presse-Agentur weiter.

Wir haben es mit unserem Verhalten selbst in der Hand. Die Kunst wird darin liegen, dass wir von diesen Wellen nicht ganz so viel mitbekommen und sie flach halten. Und das funktioniert, wenn wir uns eher früher als später konsequent dazu entschließen, Einschränkungen zu akzeptieren.

Infektiologe Clemens Wendtner

Diese könnten dann auch eher auf ein erträglicheres Mindestmaß reduziert werden.

Corona in München: Schnell voranschreitende Impfung das wichtigste Ziel - keine Zeit für Fragen und Zweifel

Das Wichtigste sei es nun, zügig mit dem Impfen voran zu kommen. „Wir müssen quasi im Akkord impfen. Es darf keine Anstrengung zu groß sein, um zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen Großteil unserer Bevölkerung zu erreichen. Das ist das A und O in dieser Pandemie. Wir dürfen hier auch im Sommer nicht vergessen, dass danach der Herbst kommt.“

Prof. Dr. Clemens Wendtner, Chef­arzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing.

Für offene Fragen und Zweifel an der Impfung müsse es mehr Aufklärung geben. Die Impfstoffe hätten alle üblichen Testphasen durchschritten, die Nebenwirkungen seien sehr gering. Jeder könne etwa mit Mund-Nasen-Schutz, Abstand und auch Impfung dazu beitragen, dass die Corona-Pandemie unter Kontrolle komme und einschränkende Maßnahmen gelockert werden könnten. „Das ist noch mal ein Appell an die Vernunft und an die Solidarität. Nur gemeinsam können wir es schaffen.“

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Update: 21. Januar, 16.12 Uhr:

Corona in München: Aktuelle Zahlen: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Mittwoch, 20. Januar, 257 neue Corona-Fälle und 6 weitere Todesfälle gemeldet.

  • 50.209 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 45.647 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 723 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 93,0.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,80.

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Update: 20. Januar, 16.18 Uhr:

Corona in München: KVR sieht Orte für Alkoholverbot nicht erforderlich - Alkoholkonsum kein triftiger Grund zum Rausgehen

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) der Landeshauptstadt München informiert zu den Auswirkungen des Beschlusses des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH), das landesweite Alkoholverbot im öffentlichen Raum vorläufig außer Vollzug zu setzen. Dazu erklärt Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle:

„Bis zum VGH-Beschluss war flächendeckend und ganztägig nach den Vorgaben des Freistaats der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum verboten. Der Verkauf von zum Beispiel Glühwein zum vor Ort Trinken hatte sich damit erübrigt, weil nirgendwo mehr Alkohol draußen getrunken werden durfte. Der Freistaat trägt es jetzt nach der gerichtlichen Niederlage erneut wie schon Anfang Dezember den Kommunen auf, einzelne Alkoholkonsumverbots-Orte festzulegen. Das ist aus unserer Sicht derzeit nicht erforderlich.

Auch nach dem VGH-Beschluss zum Alkoholverbot im öffentlichen Raum darf man seine Wohnung weiterhin rund um die Uhr nur aus triftigem Grund verlassen. ‚Alkoholkonsum‘ listet die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht als triftigen Grund auf. Nach den Vorgaben des Freistaats gelten weiterhin die üblichen AHA-Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Was bleibt, ist ein Appell an Umsicht und Vernunft. Jede und jeder Einzelne muss für sich und andere Verantwortung übernehmen. Es geht jetzt wirklich nicht darum, bei jeder Regelung jedes auch noch so kleine Schlupfloch zu suchen und bis zum Anschlag auszureizen. Wir sind weiterhin mitten in einer Pandemie, die uns alle vor große Herausforderungen stellt.“

Corona in München: Verlassen der Wohnung ohne triftigen Grund ist Ordnungswidrigkeit und wird mit Bußgeld geahndet

Verstöße gegen die Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Ordnungswidrigkeiten und werden mit Bußgeld geahndet. Bayernweit ist das Verlassen der Wohnung nur aus triftigem Grund erlaubt. Private Zusammenkünfte sind begrenzt auf die Angehörigen des eigenen Hausstands und maximal eine weitere Person.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit Personen, die nicht zum erlaubten Personenkreis gehören, wird mit einem Regelsatz von 150 Euro geahndet, ebenso das Feiern auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit einem Regelsatz von 250 Euro geahndet. Den vollständigen Bußgeldkatalog „Corona-Pandemie“ des Freistaats gibt es auf www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-617.

Für Kontrolle und Durchsetzung der Maßnahmen zum Infektionsschutz im öffentlichen Raum ist in allererster Linie die Polizei zuständig. Das Polizeipräsidium München überwacht und kontrolliert die Regelungen fortlaufend. Einen Überblick über alle aktuellen Vorgaben gibt es online unter www.muenchen.de/corona.

Update: 20. Januar, 14.25 Uhr:

Corona in München: Aktuelle Zahlen: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Dienstag, 19. Januar, 237 neue Corona-Fälle und 5 weitere Todesfälle gemeldet.

  • 49.952  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 45.311  Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 717   Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 103,7.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,81 .

Update, 20. Januar: 11.51 Uhr:

Corona in München: 2000 Polizei-Kontrollen - Party in Milbertshofen aufgelöst

Circa 2000 Kontrollen zur Einhaltung der Infektionsschutzregelung hat die Polizei in Stadt und Landkreis München von Dienstag, 19. Januar, 6 Uhr bis Mittwoch, 20. Januar, 6 Uhr durchgeführt. „Dabei wurden 55 Verstöße angezeigt. In 12 Fällen ging es um die Ausgangssperre“, teilt die Polizei mit.

Dabei lösten die Beamten auch eine illegale Party in Milbertshofen auf. Diese fand in einem Appartement in der Zwillingstraße statt und war gegen 2.20 Uhr von einer Zeugin gemeldet worden.

In der Wohnung traf die Polizei fünf Personen (17 bis 19 Jahre alt, alle mit Wohnsitz in München) an, die dort feierten und alkoholische Getränke konsumierten. Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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Update, 19. Januar: 15:00 Uhr:

Corona in München: Lieferengpässen bei Impfstoff - Verwendung nur für Zweitimpfungen

Seit dem Start der Corona-Schutzimpfungen am 27. Dezember hat die Stadt bislang rund 13.400 Impfdosen erhalten. Davon wurden bis einschließlich vergangenen Montag von den mobilen Impfteams der Stadt rund 5.700 Erstimpfungen und über 200 Zweitimpfungen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen durchgeführt.

Darüber hinaus wurden gut 1.000 weitere Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe, wie z.B. Angehörige der Rettungsdienste und bevorrechtigte Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, geimpft und rund 6.400 Dosen an die Münchner Kliniken abgegeben.

Am heutigen Dienstag, 19. Januar, wird die Stadt weitere 3.750 Impfdosen bekommen, die aufgrund der Lieferengpässe für den BioNTech/Pfizer-Impfstoff nach den Vorgaben des Freistaats nur für Zweitimpfungen verwendet werden können.

Update, 19. Januar: 14:35 Uhr:

Corona in München: Aktuelle Zahlen: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Montag, 18. Januar, 143 neue Corona-Fälle und 7 weitere Todesfälle gemeldet.

  • 49.720  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 44.859  Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 712  Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 114,9.
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,80.

Update, 19. Januar: 11.42 Uhr:

Polizeieinsatz im Kontext von Corona: Querdenker-Gruppen unterwegs

Im Zeitraum von Montag bis Dienstag gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München. Über 1.600 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 80 Verstöße angezeigt. In 22 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Montag fanden gegen 18.00 Uhr an mehreren Örtlichkeiten sogenannte „Abendspaziergänge“ von Querdenker-Gruppen im Bereich des Polizeipräsidiums München statt. Hierbei handelte es sich um Versammlungen, die nicht ordnungsgemäß angemeldet worden waren.

Die Teilnehmer hatten sich über soziale Medien verabredet. In München-Milbertshofen, in Ottobrunn und in Unterschleißheim hielten sich dabei jeweils ca. 20 Personen auf. Sie führten Grablichter, Laternen und Kerzen mit, trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und hielten die vorgeschriebenen Abstände nicht ein.

Bei knapp 20 Personen konnten letztendlich Identitätsfeststellungen durchgeführt und Anzeigen nach dem Versammlungsgesetz sowie dem Infektionsschutzgesetz erstellt werden.

Update, 18. Januar: 15.34 Uhr:

Corona in München: Lieferschwierigkeiten bei Impfstoff - Über 1000 Erstimpfungen müssen abgesagt werden

Die von BioNTech/Pfizer für ihren Impfstoff angekündigten Lieferschwierigkeiten wegen Umbauten im Werk Puurs (Belgien) betreffen auch das Corona-Impfzentrum in München. Wie die Koordinierungsstelle Impfen am LGL mitgeteilt hat, können die für den 19. und 22. Januar vorgesehenen Lieferungen bis auf Weiteres nur für anstehende Zweitimpfungen verwendet werden.

An den vollstationären Pflegeeinrichtungen können deshalb neben Zweitimpfungen aktuell nur die Impf-Aufklärungsgespräche stattfinden, aber keine Erstimpf-Termine vereinbart werden. Rund 1.100 für diese Woche bereits vereinbarte Termine zur Erstimpfung von Angehörigen der Rettungsdienste und bevorrechtigten Beschäftigten in medizinischen Einrichtungen mussten abgesagt werden.

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Sonntag, 17. Januar, 90 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 49.577 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 44.582 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 705 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 114,1. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet einen Wert von 121,1. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,81.

Update, 18. Januar: 11:45 Uhr:

Corona in München: Impf-Telefon der Stadt für Über-80-Jährige ohne eigenen Online-Zugang am Wochenende gut angenommen

Das Impf-Telefon der Stadt München für alle Über-80-Jährigen ohne eigenen Online-Zugang wird gut angenommen. Direkt nach Freischaltung des Impf-Telefons am Freitag gab es ein großes Aufkommen mit rund 5.300 Anrufen zwischen 11 und 18 Uhr. Darunter waren jedoch offenbar zahlreiche „Testanrufe“, die die neue Nummer nur ausprobieren wollten und auflegten, als der Anruf entgegengenommen wurde. Dies führte zum Teil zu einer langen Wartezeit, sie betrug im Schnitt 4:46 Minuten.

Am Samstag, 16. Januar, riefen zwischen 8 bis 18 Uhr 1.162 Menschen an, die durchschnittliche Wartezeit betrug 33 Sekunden. Am Sonntag, 17. Januar, gab es 696 Anrufe, Wartezeit im Schnitt 14 Sekunden. Das Impftelefon hat eine Kapazität von zirka 1.500 Anrufen pro Tag. Bei Bedarf kann aufgestockt werden.

Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Hier können sich Münchner*innen, die über keinen eigenen Internetzugang beziehungsweise keine eigene E-Mail-Adresse verfügen, unter 089/90429-2222 für einen Corona-Impftermin registrieren lassen. Die Impfwilligen nennen dem/r Mitarbeiter*in an der Impf-Hotline ihre Daten wie vollständigen Namen, Geburtsdatum, Meldeadresse und Telefonnummer.

Eine Mobiltelefonnummer ist günstig, da man dann auch den Impftermin per SMS erhält. Ist kein Mobiltelefon vorhanden, wird die Festnetznummer aufgenommen. Nach der Abfrage einiger Gesundheitsfragen ist die Registrierung abgeschlossen. Sobald ein Impftermin für die registrierte Person verfügbar ist, wird die Information per SMS oder Brief übermittelt.

Corona in München: Stationäre Impfung der Über-80-Jährigen wegen Impfstoff-Mangel voraussichtliche rst im Februar

Da aktuell nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht, ist mit einer stationären Impfung der Über-80-Jährigen in der Messe München voraussichtlich erst im Februar zu rechnen.

Die Impf-Hotline ist ausschließlich für die Registrierung impfwilliger Münchner*innen im bayernweiten Registrierungsportal zuständig. Für allgemeine Fragen zu Corona steht das städtische Bürgertelefon unter 089/233-96333 zur Verfügung.

Personen mit eigener E-Mail-Adresse und Internetzugang werden gebeten, die Anmeldung selbständig unter www.impfzentren.bayern vorzunehmen.

Update, 18. Januar: 11:45 Uhr:

München: Polizei-Bilanz am Wochenende - Einsätze im Kontext mit der Corona-Pandemie

Über 4.000 Kontrollen führte die Münchner Polizei von Freitag bis Sonntag durch. Dabei wurden 276 Verstöße angezeigt. In 101 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Samstag wurde durch eine Polizeistreife ein stark erhöhtes Personenaufkommen im Luitpoldpark festgestellt. Nach den bisherigen Feststellungen waren ca. 200 Menschen dort unterwegs, so dass zum Teil die Abstände dort nicht mehr eingehalten werden konnten.

Durch Lautsprecherdurchsagen wurden die Personen dazu aufgefordert, die Vorschriften zur Corona-Pandemie einzuhalten. Konkrete Verstöße konnten in der Folge nicht mehr festgestellt werden.

Am Sonntagmittag stellte eine Streife ca. 100 Personen auf der Eisfläche des Nymphenburger Kanals fest, obwohl das Betreten dort mittels Hinweisschildern untersagt ist. Alle Personen wurden auch hier mittels Lautsprecherdurchsagen aufgefordert den Bereich zu Verlassen.

Am Sonntag, gegen 18:00 Uhr, wurde mitgeteilt, dass eine größere Anzahl von Jugendlichen gänzlich ohne Abstandseinhaltung im Bereich des PEP zusammensteht und dort Musik hört.

Durch die Polizei konnten hier vor Ort schließlich 10 Personen angetroffen werden. Alle wurden in der Folge nach Hause geschickt und wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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Update, 17. Januar: 13.22 Uhr:

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Samstag, 16. Januar, 219 neue Corona-Fälle und 2 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 49.487 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 44.366 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 702 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 123,6. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79.

Update, 17. Januar, 12.34 Uhr

München: Illegale Party - Einsatz der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Immer wieder kommt es zu Regelbrüchen in der aktuellen Corona-Pandemie - so auch am Freitag, 15. Januar. Die Polizei sprengte kurz vor Mitternacht eine laute Party mit mehreren Personen in einer Wohnung in der Gaißacher Straße in Mittersendling. Drei Streifen trafen dort auf acht Personen (zwei Frauen und sechs Männer, 21-36 Jahre alt). Die Hälfte der angetroffenen Personen wohnte in der Wohnung, die anderen vier waren an anderen Wohnsitzen in München gemeldet.

Letztlich gab es eine Anzeige wegen Ruhestörung. Zudem wurden alle wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Eine 23-jährige Bewohnerin beleidigte eine eingesetzte Beamtin außerdem mit sittlich abwertenden Äußerungen. Sie wurde zusätzlich wegen der Beleidigung angezeigt.

Auch in der Maxvorstadt kam es am Wochenende zu einer illegalen Party - dabei fiel eine Frau vier Meter in die Tiefe.

Update, 17. Januar:

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Freitag, 15. Januar, 260  neue Corona-Fälle und 8 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 49.268 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 44.041 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 700Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 131,4. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79.

Update, 15. Januar, 17.40 Uhr:

Corona-Impfchaos in München: OB Reiter vermisst versprochene Dosen - Regierung weist Kritik zurück

Entgegen der Ankündigung des Freistaats, die lokalen Impfzentren jetzt regelmäßig jeden Dienstag und Freitag mit Corona-Impfstoff zu beliefern, hat die Stadt die für heute zugesagten 3.500 Impfdosen nicht erhalten. Mit dem noch vorhandenen Impfstoff kann gerade sichergestellt werden, dass übers Wochenende die notwendige Zweitimpfung der ersten geimpften Münchnerinnen und Münchner erfolgen kann.

Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich umgehend mit Ministerpräsident Markus Söder in Verbindung gesetzt. OB Reiter: „Wir können nur verimpfen, was uns an Impfstoff zur Verfügung gestellt wird. Diese chaotischen Zustände, dass Impfdosen angekündigt, dann aber nicht geliefert werden, müssen unverzüglich beendet werden.“

Bayerns Gesundheitsministerium weist die Kritik von Münchens Oberbürgermeister Reiter „entschieden zurück“. Ein Ministeriumssprecher betonte: „Der Landeshauptstadt München war seit dem 5. Januar durch Mitteilung der Regierung von Oberbayern bekannt, wie viel Impfstoff sie in der Woche ab dem 8. Januar 2021 erwarten konnte. Ab dem 8. Januar waren der Landeshauptstadt München dann die Anliefermengen und –modalitäten bekannt. Der Impfstoff ist entsprechend der Ankündigung auch vollständig ausgeliefert worden.“

Zutreffend sei aber, dass die bisher an Bayern gelieferte Impfstoffmenge begrenzt ist. „Der Bund und die EU-Kommission stehen hier in der Verantwortung, für mehr Impfstoffe zu sorgen und die Auslieferungen auf eine sichere und verlässliche Grundlage zu stellen“, so der Ministeriumssprecher.

Update, 15. Januar, 16.25 Uhr:

FFP2-Maskenpflicht auch im Bayerischen Landtag

Ab kommender Woche gilt bayernweit eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel sowie im öffentlichen Nahverkehr. Auch der Bayerische Landtag zieht jetzt nach: Ab Montag gilt die neue Regelung auch dort. Das hat Landtagspräsidentin Ilse Aigner in Absprache mit dem Präsidium angeordnet: „Was im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht ist, gilt auch für die Abgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bayerischen Landtag. Wir alle müssen unser Möglichstes tun, um die Corona-Fallzahlen endlich zu senken. Das Tragen einer FFP2-Maske ist dafür eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme.“

Die entsprechende Anordnung und Dienstanweisung gilt zunächst bis zum 31. März 2021. Verstöße werden entsprechend der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aber erst ab dem 25. Januar sanktioniert. Befreit von der Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sind Kinder unter 15 Jahren.

Da Abgeordnete aus ganz Bayern anreisen und in ihre Stimm- und Wahlkreise zurückfahren, soll das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich gehalten werden. „Denn weiterhin gilt: Eine Quarantäne des Parlaments als Verfassungsorgan müssen wir unter allen Umständen vermeiden und zugleich unseren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten“, so Landtagspräsidentin Aigner.

Update, 15. Januar, 15 Uhr:

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Donnerstag, 14. Januar, 265 neue Corona-Fälle und 7 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 49.012 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 44.039 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 692 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 148,6. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79

Update, 15. Januar:

Impfstudie der Klinikums rechts der Isar

Das Klinikum rechts der Isar sucht 100 Probanden für seine Corona-Impfstudie. 50 Teilnehmer erhalten den Impfstoff, die übrigen 50 bekommen ein Placebo. „Dabei wissen weder der behandelnde Studienarzt noch der Proband, ob Wirkstoff oder Placebo verabreicht wurde“, erklärt Dr. Christoph Spinner, der Leiter der Studie.

Das Klinikum rechts der Isar arbeitet an der internationalen klinischen Studie „Ensemble2“ mit, die den Impfstoff des belgischen Unternehmens Janssen Pharmaceutical testet. Verabreicht werden zwei Impfdosen.

Impfstoff von Janssen Pharmaceutical setzt auf Bewährtes

In der bereits laufenden Studie „Ensemble“ wird untersucht, wie eine Einzeldose gegen Covid-19 wirkt. An der Studie nehmen weltweit 45.000 Menschen teil. Erste Daten haben gezeigt, dass eine einzige Dosis des Impfstoffkandidaten für Covid-19 eine robuste Immunantwort auslöste und im Allgemeinen gut verträglich war. Die Bekanntgabe von Phase-3-Daten für den Impfstoffkandidaten als Einzeldosis wird Ende Januar 2021 erwartet.

Das Impfstoffprogramm von Janssen Pharmaceutical setzt auf bewährte Technologien, die es schon bei der Entwicklung des kürzlich in Europa zugelassenen Ebola-Impfstoffs nutzte. Diese wird auch für die Entwicklung der Zika-, RSV- und HIV-Impfstoffkandidaten verwendet, sodass bereits viele Daten vorliegen. Diese sogenannten Vektorimpfstoffe nutzen dem menschlichen Immunsystem bekannte Viren.

Der Studienablauf von „Ensemble2“ beinhaltet bis zu zehn Studienvisiten innerhalb von zwei Jahren und drei Monaten. „Sofern die Teilnehmer der Studie ein reguläres Impfangebot erhalten, können sie die Teilnahme der Studie natürlich vorzeitig beenden und erfahren, ob sie den Impfstoff oder das Placebo erhalten hatten“, erklärt Dr. Spinner. „Wir erhoffen gemeinsam mit Janssen, dass die Sicherheit und Wirksamkeit gezeigt werden kann.“

Update, 15. Januar, 12 Uhr:

Corona in München: Polizei löst Feier in Laim auf - ein Partygänger muss mit aufs Revier

Über 1400 Kontrollen in Bezug auf die Corona-Pandemie hat die Polizei zwischen Donnerstag, 14. Januar, 6 Uhr und Freitag, 15. Januar, 6 Uhr in Stadt und Landkreis München durchgeführt. Dabei wurden 62 Verstöße angezeigt. In 14 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Unter anderem wurde der Polizei eine laute Party in einem Mehrfamilienhaus in der Fürstenrieder Straße in Laim gemeldet. Dort trafen die Beamten fünf Personen zwischen 20 und 33 Jahren an, die gemeinsam Alkohol tranken. Ein 21-Jähriger war in der Wohnung gemeldet, der Rest war an anderen Adressen gemeldet - unter anderem in Ulm und dem Landkreis Biberach und dem Landkreis München.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt, die Partygäste mussten die Wohnung verlassen. Der 24-Jährige aus dem Raum Biberach, der stark alkoholisiert war, reagierte darauf nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv. Er musste gefesselt und auf die Polizeiinspektion in Laim gebracht werden. Es wurde ein Gewahrsam angeordnet, der von einem Richter bestätigt wurde. Der 24-Jährige wurde nach gut drei Stunden wieder entlassen.

Update, 14. Januar, 18.27 Uhr:

Einstellung des Veranstaltungsbetriebs an den Bayerischen Staatstheatern bis 28. Februar 2021 verlängert 

München - Gemeinsam mit den Intendanten der Bayerischen Staatstheater hat Kunstminister Bernd Sibler vor dem Hintergrund der nach wie vor ernsten pandemischen Lage beschlossen, den Veranstaltungsbetrieb der bayerischen Staatstheater unabhängig von den jeweils geltenden allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmenregelungen zunächst bis einschließlich 28. Februar geschlossen zu halten.

Staatsminister Sibler betonte: „Mit der verlängerten Einstellung des Veranstaltungsbetriebs haben wir eine richtige, wenn auch schmerzliche Entscheidung treffen müssen. Angesichts der Infektionsdynamik und der Verschärfung der Lage durch die Virusmutation müssen wir die Kontakte weiterhin reduziert halten. Die Staatstheater werden aber auch weiterhin die Möglichkeit nutzen, sich darauf vorzubereiten, den Vorstellungsbetrieb wiederaufzunehmen, sobald es die Lage zulässt.“

Die Regelung gilt für die Bayerische Staatsoper, das Bayerische Staatsschauspiel, das Staatstheater am Gärtnerplatz sowie – vorbehaltlich der Zustimmung der Stiftungsgremien – die Staatstheater Nürnberg und Augsburg.

Update, 14. Januar, 18.05 Uhr:

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Mittwoch, 13. Januar, 372 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 48.748 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 43.703 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 685 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 156,2. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,78

Update, 14. Januar, 12.50 Uhr:

Polizei-Bilanz: Einsätze im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Mittwoch, 13. Januar, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 14. Januar, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.500 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 53 Verstöße angezeigt. In 16 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Update, 13. Januar, 15.30 Uhr:

Corona in München: OB Dieter Reiter über Corona-Schutzimpfungen

Seit Impfstart am 27. Dezember hat die Landeshauptstadt München rund 9.000 Impfdosen erhalten, davon wurden rund 4.000 von den mobilen Impfteams der Stadt in den vollstationären Pflegeeinrichtungen an Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte verimpft, rund 5.000 Impfdosen haben die Münchner Kliniken erhalten.

Nach derzeitigem Stand wird München bis Ende Januar weitere zirka 25.000 Impfdosen erhalten. Aus den gelieferten Mengen müssen auch die Zweit-Impfungen bestritten werden, die drei Wochen nach der Erstimpfung erforderlich sind.

In München haben wir allein 120.000 Angehörige der höchsten Priorisierungsstufe. Unser Impfzentrum in der Messe steht seit einem Monat bereit, um dort auch mit dem stationären Impfen beginnen zu können. Fest steht für mich: Wir müssen jetzt endlich deutlich schneller deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen. Sonst wird die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nicht umzusetzen sein, dass alle Impfwilligen bis Jahresmitte auch geimpft werden können.

OB Dieter Reiter

Der Freistaat hat angekündigt, dass die lokalen Impfzentren jetzt regelmäßig jeden Dienstag und Freitag Impfstofflieferungen erhalten sollen. Deshalb soll künftig an diesen Tagen auch über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen in München berichtet werden.

Update: 13. Januar, 15.00 Uhr

Corona in München: Wichtige Informationen zur FFP2-Maske

Aktuell gibt es in München und Bayern eine Maskenpflicht für den öffentlichen Verkehr und den Einzelhandel, darüber hinaus auch in der Münchner Innenstadt. Ab 18. Januar 2021 ist das Tragen einer FFP2-Maske im Nahverkehr und Einzelhandel verpflichtend.

Eine Übersicht, was bei der FFP2-Maske beachtet werden muss, wie sie öfters verwendet werden können und wie sie nicht behandelt werden dürfen, veröffentlichte die Stadt München heute:

Was muss bei FFP2-Masken beachtet werden?

  • Jede Maske darf immer nur von derselben Person verwendet werden.
  • Auch in einer Familie dürfen Masken nicht von mehreren Personen benutzt werden.
  • Eine FFP2-Maske sollte nur einen Tag getragen werden und dann entweder 7 Tage bei Raumluft oder im Backofen bei 80 Grad Celsius getrocknet werden.
  • Vor dem Aufsetzen der Maske die Hände intensiv mit Seife waschen.
  • Die glatten Außenflächen der Maske dürfen nicht berührt werden. Fassen Sie die Maske deshalb möglichst nur an den Bändern an.
  • Die FFP2-Maske muss dicht sitzen (kein Luftaustritt an den Wangen oder unter dem Kinn) – nur dann kann sie Sie schützen!
  • Wenn Sie unterwegs sind, stecken Sie die FFP2-Maske vor und nach dem Tragen bitte NICHT in die Hosen- oder Jackentasche, sondern z.B. in einen sauberen Gefrierbeutel, der danach entsorgt wird. Sobald Sie zu Hause sind, trocknen Sie die Maske wie in Punkt 3 beschrieben.
  • Bitte verwenden Sie keine Masken mit Ausatemventil, da Sie dadurch Ihre Mitmenschen gefährden.

Wie können FFP2-Masken öfter verwendet werden?

Für die Wiederverwendung gibt es zwei Methoden. Markieren Sie zuvor die Masken für die einzelnen Familienmitglieder, damit sie immer nur von derselben Person getragen werden. Das können Sie zum Beispiel mit Farbe oder Farbband tun, aber ausschließlich an den Haltebändern. - 7 Tage trocknen bei normaler Raumtemperatur: Nach 7 Tagen ist das Virus kaum mehr ansteckend.

Wenn Sie am Montag eine FFP2-Maske verwendet haben, lassen Sie diese bis zum nächsten Montag bei Raumluft trocknen. Dann können Sie sie wiederverwenden. Für jedes Familienmitglied brauchen Sie deshalb pro Wochentag eine FFP2-Maske.

Eine Stunde bei 80 Grad im Backofen trocknen: Die FFP2-Maske kann auch 60 Minuten bei 80 Grad im Backofen getrocknet werden (Ober- und Unterhitze). Nicht zwischendurch die Ofentür öffnen!

Backofen bei geschlossener Tür mit den Masken abkühlen lassen! Vor der Ofen-Trocknung sollte die FFP2-Maske einen Tag bei Raumluft getrocknet werden. Wenn Sie ein Bratenthermometer haben, dann kontrollieren Sie die Temperatur.

Es sollte nicht viel kühler sein als 80 Grad und keinesfalls heißer sein als 100 Grad! Die Backofen-Methode darf nicht verwendet werden bei festen, formstabilen FFP2-Masken.

Wie FFP2-Masken nicht behandelt werden dürfen:

  • nicht in der Waschmaschine
  • nicht in der Spülmaschine
  • nicht in der Mikrowelle
  • nicht unter UV-Licht
  • nicht mit Wasserdampf/kochendem Wasser

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Update, 13. Januar, 14.40 Uhr:

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Dienstag, 12. Januar, 440 neue Corona-Fälle und 8 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 48.415  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 43.058  Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 682 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 156,2. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79.

Update, 12. Januar, 16.56 Uhr:

Corona in München: Wo die FFP2-Maskenpflicht neben Einzelhandel und Nahverkehr noch in der Stadt gilt

Aktuell gibt es in München und Bayern eine Maskenpflicht für den öffentlichen Verkehr und den Einzelhandel, darüber hinaus auch in der Münchner Innenstadt. Ab 18. Januar 2021 ist das Tragen einer FFP2-Maske im Nahverkehr und Einzelhandel verpflichtend. Eine Übersicht, welche Maske (FFP2 oder „normaler“ Mund-Nasen-Schutz) wo getragen werden muss, veröffentlichte die Stadt München heute:

Es gilt eine Maskenpflicht

  • in allen Geschäften und dem ÖPNV (hier: ab 18. Januar 2021: FFP2-Masken).
  • Bei der am 11. Januar gestarteten Aktion Click & Collect gilt die FFP2-Maskenpflicht bereits.
  • vor Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf den zu ihnen gehörenden Parkplätzen.
  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen, einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden. 
  • in Handels- und Dienstleistungsbetrieben, Arztpraxen und Märkten.
  • in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen für Besucher. Der Zutritt zu Altenheimen, Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen ist nur noch mit einer FFP2-Maske gestattet.
  • in Kirchen, Synagogen und Moscheen etc., und zwar auch am Platz.
  • in Hochschulen und in der außerschulischen Bildung.
  • für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Fahrprüfungen.
  • bei Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz (z.B. Demonstrationen).

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

Update, 12. Januar 2021, 16.27 Uhr:

In München wurden für Montag, 11. Januar, 204 neue Corona-Fälle und 6 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 47.975 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 42.534 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 674 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 157,2. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,75.

Corona in München: Stadt weist auf Online-Registrierungsportal zur Impfung des Freistaats Bayern hin

Zudem informierte die Stadt München über das Online Registrierungsportal zur Corona-Impfung des Freistaats Bayern: „Der Freistaat hat jetzt unter impfzentren.bayern ein Online-Portal freigeschaltet, auf dem man sich für eine Corona-Schutzimpfung registrieren lassen kann. Wer hier registriert ist, wird automatisch informiert, wenn er „an der Reihe“ ist, um einen Impftermin vereinbaren zu können. Derzeit können nur Personen berücksichtigt werden, die zur höchsten Priorisierungsgruppe gehören. Mehr Infos unter muenchen.de/corona“, heißt es auf der Website der Stadt.

München: Verstöße gegen Corona-Regeln - Mehrere Personen in Gastronomie versammelt

Update, 12. Januar 2021:

Von Montag bis Dienstag gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.600 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 46 Verstöße angezeigt. In 11 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Montag, gegen 18.00 Uhr, rief ein Mitteiler beim Polizeinotruf 110 an und er informierte darüber, dass er gesehen hatte, dass sich in einem gastronomischen Betrieb in der Wenzelstraße im Stadtteil „Am Hart“ mehrere Personen befänden, die dort Alkohol konsumieren würden.

Eine Streife der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) fuhr zur Örtlichkeit und traf in dem gastronomischen Betrieb auf vier Personen (30 bis 38 Jahre alt, alle mit Wohnsitzen in München), die dort zusammensaßen, die erforderlichen Mindestabstände zueinander nicht einhielten und keine Masken trugen.

Alle vier Personen wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und mussten die Örtlichkeit verlassen.

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Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

Update, 11. Januar 2021:

In München wurden für Sonntag, 10. Januar, 141 neue Corona-Fälle und 10 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 47.771 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 42.311 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 668 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 166,6. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79.

Corona in München: Kontakte werden reduziert, Schulen im Distanzunterricht - Bewegungsradius noch nicht eingeschränkt

Damit bleibt die Landeshauptstadt unter dem Hotspot-Grenzwert der 7-Tage-Inzidenz von 200. Das bedeutet, dass die heute in Bayern in Kraft getretene Maßnahme zur Einschränkung des Bewegungsradius der Einwohner auf 15 Kilometer außerhalb der Stadtgrenze für Freizeitaktivitäten - wie touristische Tagesausflüge oder Sport - noch nicht für München gilt. Dennoch gibt es auch für die Stadt neue Regeln:

  • Private Kontakte sind begrenzt auf die Angehörigen des eigenen Hausstands und maximal eine weitere Person sowie zugehörige Kindern bis einschließlich drei Jahren.
  • Die Schulen sind im Distanzunterricht gestartet, für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen wird eine Notbetreuung angeboten. Auch in den Kitas wird nur eine Notbetreuung angeboten.
  • Vorbestellte Ware kann jetzt unter Einhaltung der Schutz- und Hygienekonzepte in Ladengeschäften vor Ort abgeholt werden (Click & Collect).

Eine Übersicht der aktuellen Regeln gibt es unter muenchen.de/corona.

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Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

Update, 10. Januar 2021:

In München wurden für Samstag, 9. Januar, 363 neue Corona-Fälle und 9 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 47.630 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 41.964 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 658 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 166,1. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,90.

Die 7-Tage-Inzidenz stieg somit über das Wochenende wieder an. Der Wert bleibt aber unter der „Hotspot-Grenze“ von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Ab Montag, 11. Januar, gilt für Landkreise und kreisfreie Städte, deren Inzidenz über dieser Marke liegt, eine Einschränkung des Bewegungsradius auf maximal 15 Kilometer außerhalb der Kreis- oder Stadtgrenze.

München: Polizei beendet mehrere illegale Corona-Partys

Am Samstag, 09.01.2021, gegen 20:20 Uhr, wurde der Polizei München eine Party in einer Wohnung im Stadtviertel Am Hart mitgeteilt. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde eine lautfeiernde Hochzeitsgesellschaft angetroffen. Es waren über 15 Personen aus mehreren Hausständen anwesend, welche sich unkooperativ verhielten und die Personalienangabe verweigerten. Es wurden mehrere Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz festgestellt und insgesamt 20 Anzeigen gefertigt.

Gegen 23:00 Uhr wurde der Polizei eine weitere laute Party in einer Wohnung in Schwabing-West gemeldet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte versuchten einzelne Personen zu fliehen. Eine Person verletzte sich bei der Flucht aus einem Fenster leicht und bat um einen Rettungsdienst. Insgesamt wurden zwölf Personen festgestellt und nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Weiterhin wurden im Rahmen des Einsatzes Betäubungsmittel aufgefunden und Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen des Betäubungsmittelgesetzes gefertigt.

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Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

Update, 9. Januar 2021:

In München wurden für Freitag, 8. Januar, 513 neue Corona-Fälle und 7 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 47.265 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 41.371 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 649 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 159,7. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,90.

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Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Donnerstag, 7. Januar, 380 neue Corona-Fälle und 9 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • 46.752 Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 41.383 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 642 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 130,2. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,90.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Von Donnerstag bis Freitag führte die Polizei über 1500 Kontrollen und Einsätze in München und im Landkreis durch, um die aktuellen Corona-Regeln zu überprüfen. Dabei wurden 106 Verstöße angezeigt. In 18 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

In einem Fall hatten sich mehr als zwei Dutzend Skateboardfahrer Corona-Anzeigen eingehandelt. Die 25 Personen trugen demnach in einer Unterführung in der Altstadt am Donnerstag weder Masken noch hielten sie Abstände ein.

Die Polizei betonte, dass Skateboardfahren allein oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt erlaubt sei. Menschenansammlungen seien aber hingegen zu vermeiden.

Die Münchner Polizei bittet die Münchner Bevölkerung auch weiterhin um die dringend notwendige Einhaltung der Corona-Regelungen. Insbesondere im Freien gilt es, sich an die Abstände zu halten, die Kontakte einzuschränken und eine geeignete Mund-Nasen- Bedeckung zu tragen. Sollten sie bemerken, dass sich an einer Örtlichkeit, wie z. B. bei einem Schlittenberg, zu viele Personen aufhalten und darum die Abstandseinhaltung immer schwieriger wird, dann gehen sie woanders hin. Nur mit einem rücksichtsvollen und zurückhaltenden Miteinander ist es möglich, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bitte, bleiben Sie gesund!!!

Appell der Münchner Polizei

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Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

Update: 07. Januar 2021

In München wurden für Mittwoch, 6. Januar, 341 neue Corona-Fälle und 1 weiterer Todesfall gemeldet. Damit sind in München insgesamt 633 Personen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 113,1, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet einen Wert von 129,4.

Das RKI weist jedoch darauf hin, dass aufgrund der geringeren Anzahl von Untersuchungen während der zurückliegenden (Feier-)Tage die aktuell gemeldeten Fallzahlen und damit auch die 7-Tage-Inzidenz tendenziell niedriger sind.

  • 46.373  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 41.108  Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 633 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 113,1
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,96.

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Update: 04. Januar 2021

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Montag, 4. Januar, 272 neue Corona-Fälle und 21 weitere Todesfälle gemeldet.

  • 45.564  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 40.150 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 621 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 150,8. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,90.

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Arbeitsmarkt in München mit viel Kurzarbeit wegen Corona-Pandemie

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in München bleibt angesichts der fortbestehenden Corona-Pandemie weiterhin angespannt. Nach wie vor wird der Arbeitsmarkt durch den massiven Einsatz von Kurzarbeit gestützt.

Die Folgen des harten Lockdowns spiegelten sich noch nicht in den Dezemberzahlen (Zähltag 10. Dezember) wider.

So ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember im Agenturbezirk München sogar leicht zurückgegangen. Gemeldet waren 48.904 Erwerbslose, 602 weniger als im November, aber 14.996 (+44,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

Die Arbeitslosenquote lag im Dezember bei 4,5 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert von November, aber 1,3 Prozent höher als im Dezember 2019.

Polizei-Kontrollen und Einsätze in der Corona-Pandemie

In München kam es in Zeitraum von Montag auf Dienstag zu 1300 Kontrollen und Einsätzen der Polizei, um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Dabei wurden 98 Verstöße angezeigt. In 34 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

  • In einem Fall fiel der Polizei vier Personen in einem Pkw auf, die dort Wasserpfeife rauchten. Sie trugen dabei keine Masken und stammten aus verschiedenen Haushalten. Dazu verstießen sie auch gegen die geltende Ausgangssperre.
  • Mit Grabkerzen und Flyer ausgerüstet, sangen mehrere Personen den Gefangenenchor aus „Nabucco“ im Hofgarten. Die Polizei München musste wegen den Corona-Regeln einschreiten.

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Update: 04. Januar 2021

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Sonntag, 3. Januar, 223 neue Corona-Fälle und 12 weitere Todesfälle gemeldet. Damit sind in München insgesamt 600 Personen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 133,1, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet einen Wert von 153,2.

Das RKI weist jedoch darauf hin, dass aufgrund der geringeren Anzahl von Untersuchungen während der zurückliegenden (Feier-)Tage die aktuell gemeldeten Fallzahlen und damit auch die 7-Tage-Inzidenz tendenziell niedriger sind.

  • 45.292  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 39.910 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 600 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 133,1. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,79.

Polizei-Kontrollen und Einsätze zur Einhaltung der Corona-Regeln in München

Seit letztem Mittwoch, den 30. Dezember 2020, bis heute führte die Polizei München knapp 5900 Kontrollen und Einsätze in der Stadt und im Landkreis durch. Dabei prüften die Beamten die Einhaltung der aktuellen Regeln zum Infektionsschutz. Dabei wurden 706 Verstöße angezeigt. In 195 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

  • In einem Fall musste die Polizei eine Party von neun Personen in einem Studentenwohnheim in Freimann auslösen. Wegen eines in der Wohnung offen liegenden Butterflymessers wurde dazu eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz erstellt. Weiterhin wurde in einer benachbarten Wohnung Marihuanageruch festgestellt. Dort konnte ein 26-Jähriger angetroffen werden, bei dem eine geringe Menge der Droge aufgefunden wurde. Er erhielt eine Anzeige wegen Verstoß gegen das BtMG.
  • Bei einem weiteren Einsatz hat die Polizei am Sonntagmittag den Gottesdienst einer evangelischen Freikirche in München-Obersendling unterbunden. Dort hatten sich in einem Gewerbegebiet 76 Erwachsene und 60 Kinder in einem Gebäude versammelt Der Raum sei für diese Personenzahl angesichts der geltenden coronabedingten Maßnahmen viel zu klein gewesen. Auch ein Hygienekonzept hat nicht bestanden. Weder seien geltende Abstände eingehalten worden, noch hätten die Anwesenden eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Es sei auch nicht gelüftet worden.
  • Bei einer Corona-Kontrolle stellte eine Polizei-Streife mehrere Personen in einer Gaststätte in der Maxvorstadt fest. Insgesamt wurden in der Räumlichkeit neun Personen angetroffen, welche dort auch bewirtet wurden.

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Erstmeldung: 03. Januar 2021

Aktuelle Corona-Zahlen für München: Inzidenz-Wert, Todesfälle und Neu-Infektionen

In München wurden für Samstag, 2. Januar, 341 neue Corona-Fälle und 9 weitere Todesfälle gemeldet.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 141,2 (Stand 3.1.). Da aufgrund des Jahreswechsels am 31.12. neue Fälle nur eingeschränkt und am 1.1. gar nicht erfasst wurden, ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Inzidenz höher ist.

Das LGL meldete für den 2. Januar eine 7-Tage-Inzidenz von 181,31.

  • 45.072  Infektionen seit Beginn der Krise in München.
  • 39.716 Genesungen nach Corona-Infektionen.
  • 588 Todesfälle durch Corona in München.
  • Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 141,2. 
  • Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,69.

OB Dieter Reiter ist gegen eine „Wiesn light“ in München

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hält ein Oktoberfest 2021 in abgespeckter Form mit Einlassbeschränkungen oder halb so vielen Tischen für undenkbar „Da kann ich gleich eine Wiesn mit Alkoholverbot machen“, sagte OB Reiter über eine Light-Variante. Ob es ein Oktoberfest 2021 geben wird, ist wegen der Corona-Pandemie unklar.

Münchner Virologin fordert mehr Corona-Impfstoff aus Biontech-Konzentrat zu gewinnen

Ulrike Protzer ist Virologin an der Technischen Universität München und spricht sich für eine bessere Nutzung des Corona-Impfstoffs aus:

„Was man vielleicht noch machen könnte: Man kann aus einer Ampulle dieses Impfstoffes nicht nur fünf, sondern sechs Dosen gewinnen. Das wären schon mal 20 Prozent mehr“, sagte die Professorin von der TUM.

Polizei-Bilanz der Silvesternacht in München

Auch an Silvester galten die aktuellen Corona-Regeln in München und damit auch die nächtliche Ausgangssperre von 21.00 bis 05.00 Uhr.

An Silvester fuhren die Einsatzkräfte der Polizei München zu über 600 Einsätzen.

In 225 Fällen wurden Verstöße gegen die Infektionsschutzregelungen angezeigt. Dabei betraf es in 160 Fällen die Ausgangssperre und in 60 Fällen die Kontaktbeschränkung.

Während der Silvesternacht galten die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz und somit auch die Ausgangssperre von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr.

Bis auf einzelne Personen hielt sich die Münchner weitestgehend an die geltende Ausgangssperre. Zum Jahreswechsel war über einen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten das Abbrennen von Pyrotechnik wahrnehmbar. Dieses erfolgte aber fast ausschließlich von Balkonen bzw. Privatgrundstücken.

Bei den anderen Einsätzen handelte sich dabei unter anderem um:

  • 130 Fälle von Ruhestörung
  • 43 Einsätze wegen Feuerwerk
  • 12 Fälle von Körperverletzung
  • 3 Fälle von Schabeschädigung
  • 8 Verkehrsunfälle

Bekannte Hotspots für Silvester, wie z. B. der Karlsplatz/Stachus, Marienplatz, Odeonsplatz, der Bereich um den Friedensengel, die Isarbrücken/-auen, der Olympiapark oder der Pasinger Bahnhof waren weitestgehend menschenleer.

LHM/Polizeipräsidium München/dpa/jh

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