Voraussetzungen ist eine Versammlung

Verbotener Besuch im Massagestudio – Polizei kontrolliert Betrieb mit Verdacht auf Prostitution

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Die Polizei München kontrolliert ein Massagestudio in Haidhausen. 

Wegen des Coronavirus gelten in München strenge Auflagen und Kontaktbeschränkungen. Die Polizei meldet eine Vielzahl von Einsätze wegen der Corona-Pandemie.

  • Polizei München zieht Bilanz zu Ausgangsbeschränkungen
  • Münchner treffen sich zum Trinken und verstoßen gegen das Infektionsschutzgesetz
  • Innenminister Hermann und Polizei warnen vor Freinacht
  • Trotz Corona den Freier besucht: Prostituierte nach getaner Arbeit abgefangen

München - Seit der Einführung der Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus in der Stadt und im Landkreis München kontrolliert die Polizei München deren Einhaltung verstärkt. Die neuesten Entwicklungen lesen Sie hier:

Corona in München: Verbotener Besuch im Massagestudio

Update: 06. Mai, 11.57 Uhr: Wegen der Corona-Krise in München und der aktuellen Beschränkungen kontrollierten Beamte des Kommissariats 35 (Menschenhandel und Prostitution) am Montag, gegen 14.45 Uhr, ein Massagestudio in Haidhausen. 

Aufgrund der aktuellen Regelungslage in Bezug auf die Corona-Pandemie müssen Bordellbetriebe und andere Einrichtungen, in denen es nach Erkenntnissen der Polizei zum Teil auch zur verbotenen Ausübung von Prostitution kommen kann, geschlossen sein. 

Die Beamten trafen dort auf einen 62-jährigen Münchner, der gerade das Studio verlassen hatte. Er gab an, dort eine Massage erhalten zu haben. 

In den Betrieb befanden sich zwei Frauen (45 und 48 Jahre alt), die nach den ersten Ermittlungen dort die Massage durchgeführt hatten. Alle drei wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Münchner Polizei im Einsatz wegen Corona

Von Dienstag bis Mittwoch führte die

Münchner

Polizei

über

4950

Kontrollen

durch, um die Einhaltung der

Corona

-

Regeln

zu überprüfen.

Dabei wurden 45 Verstöße angezeigt, von denen 28 die Ausgangsbeschränkung (bis Dienstag, 05.05.2020, 24:00 Uhr) und 17 die Maskenpflicht betrafen. 

Corona in München: Polizei-Einsätze bei angemeldeten Versammlungen in der Innenstadt

Update: 05. Mai, 14.47 Uhr: Die Münchner Polizei war am Montag wegen zwei angekündigten Versammlungen in der Innenstadt im Einsatz. Dabei wurde die, wegen der aktuellen Corona-Regel erlaubte, Teilnehmerzahl von 50 Personen kontrolliert.  

Am Marienplatz waren von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr zunächst etwa 80 Teilnehmer. Hier wurde aus diesem Grund von polizeilicher Seite her mit der Versammlungsleiterin Kontakt aufgenommen. Die vorgeschriebene Teilnehmerbegrenzung von bis zu 50 Personen und die Abstandswahrung wurden dabei explizit angesprochen. 

Die Versammlungsleiterin schickte dann ca. 30 Teilnehmer aus der Versammlung weg, so dass der „Stille Protest“ schließlich ordnungsgemäß weitergeführt werden konnte. 

Am Stachus fand von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr die zweite Versammlung statt. Hier waren 50 direkte Teilnehmer dabei. Ca. 30 weitere Personen befanden sich außerhalb der Versammlungsfläche und nahmen hier durch Singen, Tanzen und Klatschen ebenfalls an der Versammlung teil. 

Auch hier wurde bei einer sofortigen Kontaktaufnahme mit der Versammlungsleiterin die zu große Anzahl und der teilweise nicht eingehaltene Abstand angesprochen. Die Versammlungsleiterin reagierte auch hier sofort und konnte in der Folge einen ordnungsgemäßen Verlauf der Versammlung herstellen. 

Unter diesen Voraussetzungen ist eine Versammlung in München erlaubt

In diesem Zusammenhang darf weist die Münchner Polizei in einer Pressemitteilung darauf hin, dass nach dem aktuellen Regelungsstand grundsätzlich Versammlungen verboten bleiben. Allerdings gibt es hier seit dem 04.05.2020 eine abweichende Regelung für zulässige Versammlungen:

Unter folgenden Voraussetzungen ist eine Versammlung zulässig

  • Beschränkung der Teilnehmer auf bis zu 50 Personen. 
  • Die Wahrung des Mindestabstandes unter den Teilnehmern von mindestens 1,5 Meter.
  • Die Versammlung findet ausschließlich stationär und unter freiem Himmel statt. 
  • Die Dauer von 60 Minuten wird nicht überschritten.
  • Ein Versammlungsteilnehmer kann höchstens an einer Versammlung je Kalendertag teilnehmen.

Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Die Münchner Polizei führte von Montag bis Dienstag wieder viele Kontrollen durch und wurde zu Einsätzen gerufen, die im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Verordnung stehen.

Über 7.900 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 71 Verstöße angezeigt, von denen 62 die Ausgangsbeschränkung und neun die Maskentpflicht betrafen.

Polizei-Einsätze in München wegen Corona-Maßnahmen

Update: 04. Mai, 16.13 Uhr: Im Zeitraum von Sonntag bis Montag gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Über 4.700 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 134 Verstöße angezeigt, von denen 111 die Ausgangsbeschränkung und 17 die Maskenpflicht betrafen. 

Betrugsversuch mit gefälschten E-Mails zur Corona-Soforthilfe

Das bayerische Wirtschaftsministerium und Landeskriminalamt warnen vor betrügerischen E-Mails zur Corona-Soforthilfe. Diese würden den Empfängern vorgaukeln, vom Ministerium zu stammen, hieß es am Montag. 

Unter dem Betreff „Corona Zuschuss - Bestätigung und Belehrung“ werde der Empfänger aufgefordert, eine Bescheinigung für das Finanzamt auszufüllen und an den Absender zurückzuschicken. Das Wirtschaftsministerium rät, die E-Mails zu ignorieren.

Beim Landeskriminalamt heißt es dazu, man habe diese E-Mails inzwischen vereinzelt bemerkt. Ziel sei es offenbar, möglichst viele Daten abzugreifen. Was die Urheber damit genau bezwecken wollen, sei im Moment noch nicht klar. Die Zahl der E-Mails halte sich noch in Grenzen. Auch darüber hinaus seien nicht in größerem Maße Betrugsversuche im Zusammenhang mit der Soforthilfe bekannt.

In Nordrhein-Westfalen hatte es in der Anfangsphase der Soforthilfe Betrugsversuche mit gefälschten Internetseiten zur Beantragung der Soforthilfe gegeben. Dort hatte diese deswegen vorübergehend ausgesetzt werden müssen.

Corona in München: Verstöße gegen Maskenpflicht in S-Bahn und die Ausgangsbeschränkung

Update: 30. April, 12.03 Uhr: Bei Kontrollen wegen der geltenden Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln wurden am S-Bahnhof Planegg  am Mittwoch insgesamt sechs Personen angezeigt.

Alle befanden sich dabei auf dem Bahnsteig, um anschließend in die S-Bahn einzusteigen. Sie trugen keinen Mundschutz, wie es mittlerweile in diesem Bereich vorgeschrieben ist und müssen nun dementsprechend mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.

Ebenfalls am Mittwoch wurde die Münchner Polizei zu einer ehemaligen Tankstelle im Stadtteil Maxhof gerufen. Dort trafen die Beamten vier Personen (im Alter zwischen 17 und 19 Jahren) an. Sie waren ohne triftigen Grund dort zusammen und tranken Bier. Alle vier wurden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 

Im Zeitraum von Mittwoch, 29.04.2020, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 30.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen.

 Über 6.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 89 Verstöße angezeigt, von denen 67 die Ausgangsbeschränkung und 20 die Maskentragepflicht betrafen. 

Corona in München: Innenminister Hermann und Polizei warnen vor Freinacht

Update: 29. April, 14.33 Uhr: Angesichts der Corona-Pandemie hat Innenminister Joachim Herrmann Freinachts-Scherzbolde davor gewarnt, in der Nacht zum 1. Mai ihr Unwesen zu treiben. „Das Coronavirus kennt keine Gnade. Wir wollen unnötige Ansteckungen so gut es geht vermeiden“, sagte der CSU-Politiker am Mittwoch in München

Unsinn verzapfen zu wollen, sei kein triftiger Grund zum Verlassen der Wohnung. „Wo es notwendig ist, gibt es mehr Polizeipräsenz und konsequente Kontrollen“, kündigte Herrmann an und appellierte an Eltern: Sie trügen die Verantwortung, dass ihre Kinder die Corona-Regeln einhalten. „Hier geht es um die Gesundheit Vieler und viel zu oft auch um Leben und Tod.“

Freinacht in München – Hinweise der Polizei 

Laut der Münchner Polizei, gab es im vergangen Jahr 40 Einsätze mit Bezug zur Freinacht. In diesem Jahr weißt die Polizei vor allem darauf hin, dass die Ausgangsbeschränkung wegen der Corona-Krise gelte. Die Teilnahme an Freinachtaktivitäten sein definitiv kein triftiger Grund, um die eigene Wohnung zu verlassen.

Junge Männer ziehen in der Freinacht traditionell durch die Straßen und machen Schabernack. Nicht immer blieb es nur bei Streichen.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 

Im Zeitraum von Dienstag, 28.04.2020, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 29.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. 

Über 7.600 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 81 Verstöße angezeigt, von denen 70 die Ausgangsbeschränkung und acht die Maskentragepflicht betrafen. 

Im Zeitraum von Sonntag, 26.04.2020 bis Dienstag, 28.04.2020 kam es zu zwei Diebstählen mehrerer Liter Desinfektionsmittel in einer Münchner Klinik. Einen konkreten Tatverdacht gibt es bislang nicht. Die München Kriminalpolizei ermittelt. 

Corona in München: Nächtliches Trinkgelage von der Polizei aufgelöst

Update: 27. April, 12.30 Uhr: Am heutigen Montag, 27.04.2020, gegen 01:55 Uhr fielen Beamte der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) mehrere Personen auf, die sich im Bereich der Petra-Kelly-Straße und Georg- Birk-Straße in Schwabing aufhielten. Sie hielten die Mindestabstände, die derzeit wegen der Corona-Pandemie gelten, nicht ein. 

Die Personen mit jeweils unterschiedlichen Wohnsitzen in München waren 18 bis 20 Jahre alt. Bei der Kontrolle durch die Polizei stellte sich heraus, dass sie zusammen umherliefen und dabei Alkohol tranken. Dazu konnten sie keine triftigen Gründe aufweisen,  ihre Wohnungen verlassen zu haben. Die fünf Münchner erhielten daraufhin einen Platzverweise und wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

+++ Aktuelle Informationen zu Corona in München und Bayern, lesen Sie in unserem ständig aktualisierten Ticker.

Corona in München: Privatfeier mit zehn Personen von Polizei aufgelöst

Update: 23. April, 14.14 Uhr: Am Donnerstag, 23.04.2020, gegen 00:15 Uhr, rief ein Anwohner der Heinrich-Lübke- Straße in Altperlach beim Polizeinotruf 110 an und er teilte mit, dass sich über zehn Personen auf der dortigen Straße befänden und dort laut feiern würden. 

Mehrere Streifen der Münchner Polizei wurden zu der Einsatzörtlichkeit geschickt und konnten dort noch vier Personen (alle mit Wohnsitzen in München, zwischen 17 und 19 Jahre alt) antreffen. Die Beamten stellten fest, dass sie dort alkoholische Getränke konsumierten und laute Musik hörten. 

Sie lebten an verschiedenen Wohnsitzen in München und hatten keinen triftigen Grund für den dortigen Aufenthalt. Sie erhielten Platzverweise und wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Einsätze der Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 

Im Zeitraum von Mittwoch, 22.04.2020, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 23.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen.

 Über 6.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 92 Verstöße angezeigt, von denen alle die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Corona in München: Polizei fängt 22-Jährige nach getaner Arbeit ab

Update: 21. April, 12.18 Uhr: In der Corona-Krise sind auch die Münchner Bordelle geschlossen. Die Münchner Polizei kontrolliert auch in diesem Zusammenhang die Einhaltung der geltenden Allgemeinverfügung.

Im Rahmen einer solchen Kontrolle wurde am Freitag, 17.04.2020 gegen 21.45 Uhr festgestellt, dass eine 22-jährige Prostituierte aus einem geschlossenen Bordellbetrieb im Münchner Norden mit einem Taxi wegfuhr. Die Fahrt ging anschließend nach Bogenhausen, wo die Prostituierte schließlich ausstieg und in ein Mehrfamilienhaus ging. Als sie das Wohnhaus kurze Zeit später wieder verließ, wurde sie von den Kriminalbeamten angesprochen und kontrolliert. 

Im Rahmen des Gespräches gab die 22-Jährige von sich aus zu, dass sie soeben bei einem Freier sexuelle Handlungen gegen Entgelt durchgeführt hatte. Die Personalien dieses Kunden konnten durch die Beamten vor Ort ebenfalls ermittelt werden. 

Die 22-Jährige wurde wegen verbotener Prostitution und Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Gegen den 54-jährigen Freier wird gegenwärtig die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz geprüft.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 

Im Zeitraum von Montag, 20.04.2020, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 21.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Über 6.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. 

Dabei wurden 111 Verstöße angezeigt, von denen alle die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Corona in München: Mögliche Corona-Infizierte fliehen und spucken Polizisten an

Update: 20. April, 11.54: Zivilbeamte der Münchner Polizei wollten gestern, gegen 17.30 Uhr, einen 38-Jährigen aus Fürstenfeldbruck und eine 34-jährige Münchnerin am Giesinger Bahnhof kontrollieren. 

 Als sie angesprochen wurden, flüchteten die beiden in unterschiedliche Richtungen. Sie konnten wieder eingeholt werden und leisteten beide erheblichen Widerstand. Außerdem spuckten sie in Richtung der Beamten. 

Bei beiden Personen besteht der Verdacht, dass sie an Corona erkrankt sind. Im Rahmen einer anschließenden Durchsuchung konnte bei dem Pärchen Heroin im einstelligen Grammbereich aufgefunden werden. Beide Personen wurden letztendlich in psychiatrischen Einrichtungen untergebracht. 

Zwei mögliche Corona-Infizierte flüchteten vor der Polizei und bespuckten die Beamten. Bei ihnen wurde Heroin gefunden.

Ein Polizeibeamter wurde aufgrund des Widerstands so verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig ist. Insgesamt sind neun Polizisten wegen des Kontakts im Rahmen des Gesamteinsatzes nicht mehr im Dienst.

Polizeieinsätze in der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Sonntag, 19.04.2020, 06:00 Uhr, bis Montag, 20.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. 

Über 6.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 246 Verstöße angezeigt, von denen 203 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Corona in München: Polizei zeigt mehrere Gruppen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz an

Update: 16. April, 11.55 Uhr: Trotz der verlängerten Ausgangsbeschränkung gibt es immer noch Teile der Münchner Bevölkerung, die sich nicht an die aktuell geltenden Regeln halten. Vor allem im Zusammenhang mit Partys und Gruppenbildung, in Verbindung mit Alkohol, stellt die Münchner Polizei regelmäßig Verstöße fest. So kam es gestern zu folgenden Vorfällen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

  • Im Rahmen der Streifentätigkeit wurden gegen 19.20 Uhr vier feiernde Personen (zwischen 27 und 39 Jahre alt) am Isarufer im Bereich der Wittelsbacherbrücke angetroffen. Sie hatten sich hier getroffen und konsumierten alkoholische Getränke. Sie reagierten alle sehr uneinsichtig, erhielten jeweils einen Platzverweis und wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. 
  • Gegen 20.15 Uhr wurden sechs Personen (zwischen 20 und 26 Jahre alt) in einer Grünanlage in Laim durch eine Polizeistreife angetroffen. Sie saßen dort auf einer Decke, hörten Musik und konsumierten alkoholische Getränke. Platzverweise wurden ausgesprochen und alle Personen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. 
  • Sechs Personen (zwischen 27 und 55 Jahre alt) wurden gegen 21.45 Uhr vor und in einem Geschäft in Pasing angetroffen. Das Geschäft hatte die Ladentür geöffnet und alle konsumierten hier alkoholische Getränke. Zum Teil waren sie auch bereits stärker angetrunken. Die Party wurde aufgelöst und alle nach Hause geschickt. Entsprechende Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz folgen.

Von Mittwoch bis Donnerstag kontrollierte das Polizeipräsidium München die Einhaltung der aktuellen Ausgangsbeschränkung. Dabei wurden 254 Verstöße angezeigt, von denen alle die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Coronavirus München: Jogger hustet Fußgänger an und schreit "Corona, Corona" 

Update: 15. April, 11.54: Bereits am vergangenen Dienstag, war gegen 16.15 Uhr ein 62-jähriger Münchner auf der Trogerstraße zu Fuß unterwegs. Plötzlich wurde er auf Höhe der Hausnummer 46 ohne ersichtlichen Grund von einem ihm unbekannten Jogger angerempelt. 

Als er sich bei diesem darüber beschwerte, hustete ihn der Mann mehrmals an und rief „Corona, Corona“. Als er den Jogger daraufhin zur Rede stellte, wurde er von diesem auch noch beleidigt. Mit der Ankündigung des 62-Jährigen nun die Polizei zu rufen, lief der unbekannte Täter endgültig weg und flüchtete. 

  • Täterbeschreibung: männlich, vermutlich Deutscher, 30 – 35 Jahre alt, ca. zwei Meter groß, schwarze kurze Haare, muskulös, breitschultrig, schwarz gekleidet unter anderem mit schulterfreien schwarzen T-Shirt 
  • Zeugenaufruf: Wer kann Angaben zum Täter oder zum Sachverhalt machen. Personen, die hier sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Kommissariat 26, Tel. 089/2910-0 oder auch jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizei löst Geburtstagsparty auf Gehweg auf

Der Münchner Polizei wurde gestern, gegen 18.00 Uhr, mitgeteilt, das in Neuhausen eine Party mit mehreren Person gefeiert würde. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass auf dem Gehweg eine Biertischgarnitur aufgebaut war. 

Dort saßen insgesamt acht Personen (zwischen 24 und 53 Jahre alt) und feierten gemeinsam den 31. Geburtstag einer Beteiligten. Die Geburtstagsgesellschaft wurde nun aufgelöst. Alle Personen wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

+++ Welche Folgen das Coronavirus täglich für München hat, lesen Sie in unserem ständig aktualisierten Ticker. +++

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 

Im Zeitraum von Dienstag, 14.04.2020, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 15.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. 

Über 6.600 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 86 Verstöße angezeigt, von denen 76 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Coronavirus München: Jugendlicher flüchtet vor Polizei-Kontrolle und wirft mit Steinen

Zivile Beamte der Polizei aus Milbertshofen kontrollierten gestern, gegen 22.20 Uhr, drei Personen, die sich in der Heidemannstraße in Freimann aufhielten. Es bestand der Verdacht, dass sie gegen die Ausgangsbeschränkung verstießen. Einer aus der Gruppe, ein 15-Jähriger mit Wohnsitz in München, griff die beiden Beamten unvermittelt an und verletzte sie im Gesicht. Danach flüchtete er. 

Die beiden Polizeibeamten und ein Sicherheitsmitarbeiter einer nahen Tankstelle liefen dem 15-Jährigen hinterher. Dieser warf einen Stein auf seine Verfolger, der den Sicherheitsmitarbeiter traf. Dieser wurde nach dem jetzigen Erkenntnisstand dabei nicht verletzt. Mit Unterstützungskräften wurde nach dem Flüchtigen gefahndet. Dabei waren über zehn Streifen eingesetzt. 

Gegen 23:15 Uhr konnte der 15-Jährige in der Nähe festgenommen werden. Er wurde wegen einer Körperverletzung, eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und eines Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Nach der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung wurde der 15-Jährige an die Betreuer eines Jugendheimes, in dem er momentan untergebracht ist, übergeben. 

Die beiden Polizeibeamten, die er bei der Kontrolle angegriffen hatte, mussten danach in einem Krankenhaus behandelt werden. Sie sind momentan nicht dienstfähig. 

Polizei rückt wegen Coronaparty aus 

Am Donnerstag, gegen 03:35 Uhr, rief ein Zeuge beim Polizeinotruf 110 an und teilte mit, dass in einer Wohnung in der Römerstraße in Schwabing eine Feier stattfinden würde. Dabei wären die Personen auch auf dem Balkon, sie wären sehr laut und der Mitteiler hatte den Verdacht, dass sie nicht zum selben Haushalt gehören. 

Eine Streife der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) fuhr zu der Wohnung und traf dort auf drei Personen (eine 36-Jährige, ein 36-Jähriger und ein 42-Jähriger, alle mit Wohnsitzen in München), die dort feierten, laute Musik hörten und alkoholische Getränke konsumierten. Der 42-Jährige wohnte nicht in dieser Wohnung. Er erhielt einen Platzverweis. Alle drei Anwesenden wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 

Seit gestern gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen.

 Knapp 5.400 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 189 Verstöße angezeigt, von denen 179 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Coronavirus München: Graffiti-Schmierereien gegen das Robert Koch-Institut

Die Corona-Krise hinterlässt sichtbare Spuren im öffentlichen Raum, unter anderem in Form illegaler Graffiti an Wänden mit dem Schriftzug „FUCK RKI“. Die auf „Denglisch“ verfasste Kritik am Robert Koch-Institut, der Bundesbehörde für Infektionskrankheiten, sei in den letzten Tagen von Sprayern aus der linken Szene ein paar Mal aufgetaucht, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei am Mittwoch.

Ein Graffiti mit der Aufschrift ?FUCK RKI? (Robert Koch-Institut) ist an einer Hauswand zu sehen. Laut einem Sprecher der Münchner Polizei sei diese Art von Graffiti mit einem Schriftzug gegen das Robert Koch-Institut in den letzten Tagen von Sprayern aus der linken Szene ein paar Mal aufgetaucht. 

Polizei München ertappt zwei Sprayer

Am Vortag hatten seine Kollegen zwei Jugendliche erwischt, die besagten Schriftzug mit Hilfe einer extra angefertigten Schablone in schwarzer Farbe an eine Wand in der Innenstadt gesprüht hatten. Ein Zeuge beobachtete die 13- und 14-Jährigen und alarmierte die Beamten. Drei Streifen rückten aus. Auf einem nahe gelegenen Friedhof nahmen die Polizisten die Teenager fest und brachten sie zu ihren Eltern.

Für eine Befragung im Beisein der Eltern müssten die Jugendlichen erst noch vorgeladen werden, erklärte der Sprecher. Daher sei das Motiv unklar, auch ob die beiden konkret zur linken Szene gehören.

Sprayer haben gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen

Weil das Duo nicht in einer Wohnung lebt, hat es mit der gemeinsamen Sprayaktion wohl gegen die im Freistaat geltenden Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verstoßen. Inwiefern hier Strafen drohen, muss laut dem Sprecher ein Gericht entscheiden. 

Nach dem bayernweiten Bußgeldkatalog muss derjenige, der keinen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einhält, 150 Euro zahlen. In diesem Fall könne aber auch das Säubern der Wand infrage kommen, das liege im Ermessen der Richter. Zumal der 13-Jährige wegen seines Alters noch strafunmündig ist.

+++ Welche Folgen das Coronavirus täglich für München hat, lesen Sie in unserem ständig aktualisierten Ticker. +++

Coronavirus München: Polizei wegen Grillpartys gerufen

Gleich zweimal wurde die Münchner Polizei wegen Grillpartys in Zeiten von Corona gerufen. In beiden Fällen hatten die Zeugen den Eindruck, es würden nicht alle Teilnehmer aus demselben Haushalt stammen.

Sorgenfrei zur Grillparty? In Zeiten von Corona kommt dann die Polizei.
  • Am gestrigen Dienstag, gegen 19:10 Uhr, riefen Zeugen beim Polizeinotruf 110 an und teilten mit, dass in einem Garten einer Wohnung in der Bad-Ischler-Straße in Pasing eine Grillparty stattfinden würde, an der über zehn Personen teilnehmen würden. Der Zeuge hatte den Eindruck, dass diese Personen nicht alle aus demselben Haushalt stammten. Drei Streifen fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und stellten in dem dortigen Garten mehrere Personen fest, die dort ein Fest feierten. Darunter war eine Familie aus Augsburg (die Eltern und mit ihren drei minderjährigen Kindern). Sie erhielten einen Platzverweis und wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. 
  • Gestern, gegen 19:20 Uhr, informierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass sich mehrere Personen in einer Wohnung in der Amslerstraße in Moosach aufhalten würden, die dort grillten und sicher nicht zum selben Hausstand gehörten. Eine Streife der Polizeiinspektion 44 (Moosach) fuhr zur angegebenen Wohnung und traf dort auf mehrere Personen, die dort auch grillten. Ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Aichach-Friedberg gehörte nicht zum dortigen Haushalt. Er erhielt einen Platzverweis und wurde wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Einsätze der Münchner Polizei wegen Corona

Im Zeitraum von Dienstag, 07.04.2020, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 08.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. 

Knapp 6.200 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 291 Verstöße angezeigt, von denen 283 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Wie die derzeitige Regelung für die Fahrt zur Werkstatt wegen eines Reifenwechsels aussieht, lesen Sie in unserem Artikel. 

Coronavirus München: 53-Jähriger erhält zwei Anzeigen wegen Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Am Montag, 06.04.2020 gegen 14.55 Uhr führten Polizeibeamte Kontrollen im Bereich des Königsplatzes durch. Dabei trafen sie auch mehrere Personen an, die längere Zeit auf Parkbänken saßen. Ein Paar fiel dabei auf, welches ein Picknick auf einer Parkbank veranstaltete. 

Die 46-jährige Frau war hierbei einsichtig und wollte die Örtlichkeit zusammen mit ihrem Begleiter verlassen. Dieser, ein 53-jähriger Münchner, ging jedoch auf Konfrontationskurs und gab den Polizisten gegenüber an, dass er die Ausgangsbeschränkung so nicht akzeptieren würde. Auch auf das gute Zureden der 46-Jährigen reagierte er nicht. 

Nachdem er einem Platzverweis nicht Folge leistete, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen. Er wurde zur Polizeiinspektion 12 verbracht und von dort aus nach erfolgter Betroffenenanhörung wieder entlassen. 

Kurz darauf gegen 17.15 Uhr wurde er im Bereich der Alten Pinakothek erneut angetroffen. Er hatte sich dabei den Oberkörper frei gemacht, lag in der Sonne und las ein Buch. Da er auch hier einem Platzverweis nicht nachkam, sondern sich gegen 17.45 Uhr immer noch an der Örtlichkeit aufhielt, wurde er abermals in Gewahrsam genommen. 

Durch die zuständige Richterin wurde ein Gewahrsam bis um 22.00 Uhr angeordnet. Anschließend wurde der 53-Jährige entlassen. Zwei Anzeigen gegen ihn wegen der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz folgen.

Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 

Im Zeitraum von Montag, 06.04.2020, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 07.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Über 7.700 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 221 Verstöße angezeigt, von denen 220 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung in Gauting

Am Mittwoch, 01.04.2020, um 19:30 Uhr, bemerkte eine Streifenbesatzung in Gauting bei einer Überprüfung des Bahnhofs einen während der Durchfahrt mehrmals hupenden Zug. Als daraufhin die Bahngleise überprüft wurden, konnten zwei Brüder aus Gauting (17 und 13 Jahre) angetroffen werden. Sie befanden sich zwischen den Gleisen und machten dort Fotos von den durchfahrenden Zügen. 

Beide Jungen wurden ihren Eltern übergeben. Der ältere der beiden Brüder muss nun mit zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.

Coronavirus München: 

Update 06. April, 12.19 Uhr: Knapp 10.000 Kontrollen wurden seit gestern im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium München durchgeführt, um, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. 

Dabei wurden 277 Verstöße angezeigt, von denen 272 die Ausgangsbeschränkung betrafen. Zu beachten ist vor allem der Umstand, dass speziell am Sonntag, ab Mittag, eine erhebliche Steigerung von Personen, die im Freien unterwegs waren, festgestellt wurde. 

Tweet

Dies hat zum einen zu einer deutlichen Zunahme von Anrufen zu diesem Thema beim Notruf geführt, als auch die im Dienst befindlichen zusätzlichen Einsatzkräfte erheblich gefordert, da durch diese Beamten eine erhebliche Anzahl von Verstößen insbesondere durch das Sonnen auf Decken, zusammenstehende Gruppen oder andere ähnliche Verstöße registriert wurden.

Letztendlich wurden im Tagesvergleich über 3.700 Verstöße festgestellt. Ursächlich waren hier wohl vor allem der Sonntag als arbeitsfreier Tag und die sonnige und milde Witterung. 

Im Gegensatz zur Vorwoche registrierten auch die Streifen der Bundespolizei am Samstag ein deutliches Ansteigen von Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz an Münchner Bahnhöfen.

Geheime Shishaparty wird von Münchner Polizei aufgelöst

Am Samstagabend, 04.04.2020 wurde über die Einsatzzentrale bekannt, dass in einem Gewerbeobjekt in Ismaning eine angebliche Shishaparty stattfinden würde. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass immer wieder Personen das betreffende Anwesen betraten oder auch verließen. Die Türe wurde immer nur auf Klopfzeichen hin geöffnet. 

Da sich im weiteren Verlauf die Anzeichen verdichteten, dass durch den Personenkreis nicht nur ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz begangen wird, sondern hier auch illegales Glücksspiel veranstaltet wird, wurde die Örtlichkeit nun durch hinzugezogene weitere Polizeibeamte schlagartig besetzt. 

Letztendlich konnten neun Personen angetroffen werden, die hier wohl diversen Glücksspielen nachgingen. Diesbezüglich wird allerdings noch von der Münchner Kriminalpolizei ermittelt. Entsprechende Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erwarten die angetroffenen Personen jedoch in jedem Fall.

Coronavirus München: Jugendliche verstoßen gegen Corona-Regelungen

UPDATE 3. April, 11:40 Uhr: Gleich zweimal hat die Polizei München am Donnerstag mehrere Jugendliche wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Gegen 19 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion am Westkreuz zu einem Spielplatz an der Hornberger Straße in Aubing gerufen. Dort trafen die Beamten fünf Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahre an, die Alkohol tranken, die Mindestabstände nicht einhielten und nicht aus dem selben Haushalt stammten. Sie erteilten ihnen einen Platzverweis und zeigten sie an.

Dasselbe verhängten Einsatzkräfte einer Münchner Einsatzhundertschaft in Berg am Laim. In einer Parkanlage in der Nähe der Jella-Lepman-Straße trafen sie vier Personen  zwischen 17 bis 21 Jahren an, die ebenfalls die Mindestabstände nicht einhielten und keinen triftigen Grund hatten sich dort aufzuhalten. 

Insgesamt führte die Polizei in München und dem Landkreis Im Zeitraum von Donnerstag, 6 Uhr, bis Freitag, 6 Uhr, 6700 Kontrollen durch und stellte dabei 316 Verstöße fest, von denen 290 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Coronavirus München: Polizei berichtet von Diebstählen von Desinfektionsmitteln, Mundschutzmasken und Einweghandschuhen

Update: 02. April, 12.30 Uhr: Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium München (sowohl Stadt und Landkreis München) gab es seit gestern eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Knapp 7.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 263 Verstöße angezeigt, von denen 256 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Unübliche Diebstahlsanzeigen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie 

  • Im Zeitraum zwischen Donnerstag, 19.03.2020, 15.00 Uhr und Montag, 23.03.2020, 07.25 Uhr wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus dem Lager eines Pflegedienstes in München-Obergiesing Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. 
  • Am Montag, 23.03.2020 wurde ein 49-Jähriger in einer Firma in Kirchheim bei München beobachtet werden, als er einen Behälter mit Desinfektionsmittel von einer Wand abschraubte und mit sich nahm. Er wurde daraufhin von der Polizei festgenommen und konnte nach Bezahlung einer Sicherheitsleistung wieder gehen. 
  • Im Zeitraum von Montag, 30.03.2020 um 10.00 Uhr bis Dienstag, 31.03.2020 um 09.00 Uhr wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus einem Lagerraum eines Altenheims in München-Schwabing 20 Pakete mit jeweils 50 Einwegmundschutzmasken im Gesamtwert von ca. 100 Euro entwendet.

Coronavirus München: Polizei löst private Party in Untersendling auf

Update: 01. April, 12.38 Uhr: In der Stadt und im Landkreis München führte die Polizei seit gestern über 4.700 Kontrollen und Einsätze durch , um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Dabei wurden 229 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt. 

Ein Zeuge rief gestern, gegen 23.10 Uhr, bei der Polizei an um mitzuteilen, dass in einem Haus am Resi-Huber-Platz in Untersendling eine Party stattfinden würde. Eine Streife der Polizeiinspektion 15 (Sendling) fuhr zu der Örtlichkeit und traf dort auf vier Personen (drei Männer, 22 bis 24 Jahre und eine 17-Jährige, alle mit Wohnsitzen in München), die dort feierten, alkoholische Getränke konsumierten und nicht die Mindestabstände zueinander einhielten. Die vier Betroffenen, die alle nicht in dem Haus wohnten, erhielten Platzverweise und wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Graffiti-Schmierereien gegen Maßnahmen der Staatsregierung in der Coronakrise

Die Polizei München teilte in einer Pressemitteilung ebenfalls mit, dass es im Zeitraum vom Montag, 16.03.2020, bis zum Donnerstag, 27.03.2020, zu einer Serie von Sachbeschädigungen durch links-politische Graffiti an Gebäuden kam. 

Mit den Schmierereien setze sich die linke Szene kritisch mit den von der Bayerischen Staatsregierung anlässlich der Coronakrise getroffenen Maßnahmen auseinander. Bislang wurden 16 Sachbeschädigungen dieser Art zur Anzeige gebracht. Der dadurch entstandene Sachschaden beträgt über 10.000 Euro

Der Schwerpunkt der Schmierereien liegt derzeit im Stadtteil Schwabing, aber auch die anderen Stadtteile sind von den Sachbeschädigungen betroffen. Außer diesen Schmierereien kam es auch noch zu zahlreichen, ebenfalls politisch linksmotivierten Plakatklebe-Aktionen

Teilweise wird in den Publikationen dazu aufgerufen, die Ausgangsbeschränkungen zu missachten, Geschäfte zu plündern und Polizeibeamte, Richter und Politiker mit dem Coronavirus zu infizieren. Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz (Kriminalfachdezernat 4) ermittelt in allen Fällen wegen Sachbeschädigung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten

Täterbeschreibung:

 Die Täter sind in der Regel zu Fuß unterwegs oder nutzen Fahrräder. Sie sind dunkel gekleidet, tragen Kapuzenshirts, Handschuhe und führen Rucksäcke oder Stofftaschen mit sich. 

Zeugenaufruf: 

Wer hat im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den geschilderten Sachbeschädigungen oder Plakatklebeaktionen gemacht? Hinweise bitte an das Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Coronavirus München: Polizei setzt Auflagen durch – lautstarke Party muss aufgelöst werden

UPDATE: 31. März, 13.03 Uhr: Auch in den letzten 24 Stunden wurden über 4.500 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 140 Verstöße angezeigt, von denen 133 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Am Montagabend rief ein Zeuge gegen halb elf beim Polizeinotruf  an und teilte mit, dass in der Truderinger Straße in Berg am Laim in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses eine lautstarke Party stattfinden würde. 

Mehrere Streifen fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und vor Ort trafen sie auf eine 54-Jährige und einen 52-Jährigen, die sich in ihrer Wohnung mit weiteren Personen aufhielten (eine 62-Jährige und ein 66- Jähriger – beide mit Wohnsitz in München). 

Alle Anwesenden hatten alkoholische Getränke konsumiert und wirkten auf die Einsatzkräfte deutlich alkoholisiert. Die Besucher erhielten einenPlatzverweis. Alle wurden wegen eines Verstoßes gegen des Infektionsschutzgesetz angezeigt und eindringlich belehrt bezüglich der Bestimmungen derAllgemeinverfügung.

Coronavirus München: Knapp 5000 Polizeikontrollen wegen Ausgangsbeschränkungen auch am Sonntag

UPDATE 30. März, 12 Uhr: Auch am Sonntag war die Polizei in Stadt und Landkreis München rund um die Uhr im Einsatz, um über die Ausgangsbeschränkungen zu wachen. Von Sonntag, 6 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, wurden knapp 5000 Kontrollen von den Beamten durchgeführt.

Dabei wurden 186 Verstöße angezeigt, bis auf einen bezogen sich alle auf die wegen des Coronavirus verhängten Ausgangsbeschränkungen.

So löste die Polizei am Sonntagnachmittag an einer Tankstelle in Freimann eine größere Menschengruppe auf. Diese hatte sich trotz Aufforderung des Tankstellenangestellten nicht entfernt. Die Polizeibeamten stellten letztendlich neun Personen fest, die alle angezeigt wurden.

Auch in Oberschleißheim kassierten am Sonntag zwei Erwachsene eine Anzeige. Sie hatten im Biotop ein Zelt aufgestellt und genossen dort mit einem Kind die Natur. "Leider ist dies aber kein triftiger Grund im Sinne der Ausgangsbeschränkung", teilt das Polizeipräsidium München zu dem Fall mit.

Coronavirus München: Polizei verzeichnet innerhalb von 24 Stunden über 200 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung

UPDATE 28. März, 16 Uhr: Im Zeitraum von Freitag, 27. März, (6 Uhr) bis Samstag, 28. März (6 Uhr) wurden von der Polizei sowohl in der Stadt München als auch im dazugehörigen Landkreis über 6000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 251 Verstöße angezeigt, von denen allein 228 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am Abend kam es gegen 18.35 Uhr zu einem Polizeieinsatz in Englschalking. Der Einsatzgrund war, dass sich nicht berechtigte Personen in einer Wohnung aufhalten sollen. Eine Überprüfung der Örtlichkeit ergab schließlich, dass sich neben dem 31-jährigen Wohnungsinhaber noch dessen 27-jährige Freundin und ein 27- Jähriger aufhielten, der allerdings kein berechtigtes Interesse für seine Anwesenheit nachweisen konnte. 

Im Rahmen dieses Einsatzes ging der 31-Jährige die beiden eingesetzten Polizeibeamten unvermittelt körperlich an, da er mit der Maßnahme nicht einverstanden war. Durch diesen Widerstand wurde ein Polizeibeamter im Handbereich so verletzt, dass er im Anschluss nicht mehr dienstfähig war. Den 31-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der 27-Jährige wurde wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Coronavirus München: Münchner verkauft Klopapier auf der Straße

UPDATE 27. März, 11:50 Uhr: Ein 33-jähriger Münchner und ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberger haben am Donnerstag auf der Klausenburger Straße in München-Bogenhausen Klopapier verkauft. Die Polizei kontrollierte die beiden und zeigte sie wegen eines Verstoßes gegen die Gewerbeordnung und gegen das Infektionsschutzgesetz an. Klopapier ist seit den steigenden Corona-Fallzahlen in vielen Geschäften knapp.

Die Polizei hatte zwischen Donnerstag, 6 Uhr, und Freitag, 6 Uhr, insgesamt 5000 Einsätze in München und im Landkreis, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen wegen Corona zu kontrollieren. Dabei wurden 135 Verstöße angezeigt. 

Coronavirus München: Polizei warnt vor Drohmails im Bezug auf Corona

UPDATE 26. März, 12:32 Uhr: Die Polizei München warnt im Zusammenhang mit der Corona-Situation vor derzeit kursierenden E-Mails mit bedrohlichem Inhalt. Für für den Schriftverkehr wird folgende E-Mail-Adresse vom Absender verwendet: chkmoreenld@outlook.com.

Die Drohmails fordern die Empfänger in englischer Sprache zur Zahlung von mehreren Tausend US-Dollar auf. Ansonsten wird gedroht, deren gesamte Familie mit dem Coronavirus zu infizieren.

Dazu weist die Polizei München nun darauf hin, dass es sich bei derartigen Drohmails um massenhaft anonym versendete nicht ernst zu nehmende E-Mails handelt. Nach aktuellem Ermittlungsstand seien weder die Angeschriebenen noch deren Familien betroffen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchter Erpressung aufgenommen.

Coronavirus München: Polizei setzt Ausgangsbeschränkungen und Auflagen durch

UPDATE 25. März, 14:51 Uhr: Im Zeitraum zwischen Dienstag, 24.03.2020 und Mittwoch, 25.03.2020, musste die Münchner Polizei 121 Anzeigen aufgrund von Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung stellen. Insgesamt führten die Beamten in diesem Zeitraum 6.400 Kontrollen in der Stadt und im Landkreis München durch, bei denen 290 Verstöße festgestellt wurden.

Coronavirus München: Polizei beendet Partys in der Ludwigsvorstadt und in Schwabing

Am späten Abend erreichte die Münchner Polizei per Notruf die Meldung einer Party in der Landwehrstraße in der Ludwigsvorstadt. Eine Streife konnte dort eine Wohnung lokalisieren, in der sich sechs Personen aufhielten. Diese hörten dabei laute Musik und konsumierten alkoholische Getränke. Gegen alle Anwesenden wurden Anzeigen wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

Bei einer 20-Jährigen wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden. Sie wurde wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurden alle Personen vor Ort wieder entlassen.

Auch in der Emanuelstraße in Schwabing wurde der Polizei München eine Party gemeldet. Vor Ort trafen die Beamten zwei Frauen an. Beide waren im Haus wohnhaft, jedoch in unterschiedlichen Wohnungen. Sie gaben an, nicht verwandt zu sein und einander nur besuchen zu wollen. Beide wurden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Zudem konnten die Ploizisten bei den Frauen geringe Mengen an Marijuana feststellen, weswegen sie zusätzlich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt wurden. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurden alle wieder entlassen.

Coronavirus München: Schmierereien führen zu Sachbeschädigungen im Stadtgebiet

Mit Beginn der Ausgangsbeschränkungen und dem Erlass von Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung der Corona-Situation wurden im Stadtgebiet mehrere Sachbeschädigungen durch Besprühen von Hauswänden und Schmierereien an Oberflächen angezeigt.

Durch die Schriftzüge, die sich auf die Corona-Pandemie beziehen, entstand in den letzten Tagen ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

In der Nacht von Freitag, 20. März, auf Samstag, 21. März, etwa wurde eine Hausfassade in der Herzogstraße in Schwabing mit schwarzer Farbe besprüht. Der entstandene Sachschaden wird hier auf über 500 Euro geschätzt.

Coronavirus München: Münchner Polizei zieht erste Bilanz der Woche

UPDATE 24. März, 16.45 Uhr: Im Zeitraum zwischen Montag, 23.03.2020 und Dienstag, 24.03.2020, hatte die Münchner Polizei über 140 Einsätze in Bezug auf Meldungen zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Zusätzlich waren die Münchner Beamten auch eigeninitiativ in der Stadt unterwegs und kontrollierten dabei die Einhaltungen der geltenden Regelungen. Hierbei kam es zu über 5.300 Kontrollen, bei denen knapp 200 Verstöße festgestellt wurden. Zu Anzeigen durch die Polizei kam es dabei in über 120 Fällen. 

Coronavirus München: Polizei kontrolliert wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen

Über 400 Polizeibeamte waren von Samstag, 6 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr, in München und im Landkreis München im Einsatz. Sie kontrollierten, ob die wegen des Coronavirus verhängten Verordnungen und Beschränkungen auch eingehalten werden.

Viele Bürger hatten sich unter der 110 bei der

Münchner Polizei

gemeldet und auf Verstöße hingewiesen. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von

gastronomischen Betrieben

, Ladengeschäften sowie

Ausgangsbeschränkungen

. Über 5.300 Überprüfungen wurden in dem Zeitraum durchgeführt. 

Dabei wurden über 160 Verstöße festgestellt. In 133 Fällen mussten Verantwortliche wegen Verstößen angezeigt werden. Davon betragen 121 die Ausgangsbeschränkung

Coronavirus München: Friseurladen hält Betrieb aufrecht

Am Samstag, 21.03.2020, gegen 14 Uhr, teilte ein Zeuge dem Polizeinotruf 110 mit, dass ein Friseurgeschäft im Lehel nach seinem Eindruck geöffnet hätte. Eine Streife in Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) überprüfte die Örtlichkeit und stellte fest, dass tatsächlich Geschäftstätigkeiten stattfanden. 

In dem Betrieb befanden sich vier Personen (21 bis 50 Jahre alt, einer mit Wohnsitz im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen und die anderen drei aus München). Allen vier Personen wurde ein Platzverweis erteilt und sie wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Coronavirus München: Shisha-Bar öffnet hinter abgeklebten Fensterscheiben

Am Samstag, 21.03.2020, gegen 23:45 Uhr, informierte ein Mitteiler die Polizei und er teilte mit, dass sich mehrere Personen in einer Shisha-Bar in der Isarvorstadt befinden würden. Mehrere Streifen fuhren zu der Örtlichkeit und überprüften diese. Die Schaufenster der Bar waren von innen abgeklebt und es wurden neun Personen angetroffen, die die dortigen Angebote konsumierten. 

Bei allen Anwesenden wurde die Identität festgestellt, ihnen wurden Platzverweise erteilt und sie wurden wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Ein 31-Jähriger mit Wohnsitz in München, der für den Betrieb verantwortlich ist, war bei den Maßnahmen sehr unkooperativ und er musste zur weiteren Sachbearbeitung auf die Polizeiinspektion 14 (Westend) mitgenommen werden. Nach der Anzeigenerstattung wurde er von dort wieder entlassen und er wurde auf die Bestimmungen, die seinen Betrieb betreffen, hingewiesen.

Coronavirus München: Auch Privatfeier fliegt auf 

Am Sonntag, 22.03.2020, gegen 00:30 Uhr informierten Zeugen die Polizei, da aus einer Wohnung in der Sailerstraße in Schwabing laute Partygeräusche kamen. Zwei Streifen der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) fuhren dahin und stellten sechs Personen in der Wohnung fest (24 bis 33 Jahre alt, alle aus München, darunter die beiden Bewohner der Wohnung), die dort eine private Feier abhielten. 

Alle wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt und den vier Gästen wurden Platzverweise erteilt.

Quelle: Polizei/lit

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