Umzugverhalten in Corona-Zeiten

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Umzugsverhalten – Fakten für München

Das Corona-Virus wirkte sich auf das Umzugsverhalten der Deutschen aus. Gesonderte Fakten für München.
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Das Corona-Virus wirkte sich auf das Umzugsverhalten der Deutschen aus. Gesonderte Fakten für München.

Hat sich das Umzugsverhalten der Deutschen im zweiten Quartal 2020 aufgrund von COVID-19 verändert? Wie es in München ausschaut...

  • Das Corona-Virus wirkte sich auf das Umzugsverhalten der Deutschen aus.
  • Eine ausführliche Umzugsstudie bringt Ergebnisse.
  • Das sind die Fakten für dieLandeshauptstadt München.

München – Mehr als neun Millionen Deutsche ziehen jährlich um - doch das große Abenteuer bleibt aus: Fast 75% bleiben ihrer Stadt oder Gemeinde treu. 

Die Entfernung, im Bundesweiten Vergleich zwischen der alten und neuen Wohnung, beträgt 83,49 Kilometer. Im ersten und zweiten Quartal 2020 ist die Zahl der Umzüge stark zurückgegangen - Grund COVID-19

Das Corona-Virus wirkte sich auch auf das Umzugsverhalten der Deutschen aus. „Knapp 38% der befragten Wohnungsunternehmen verzeichnen weniger Anfragen“, sagt Dipl.-Ök. Carsten Ens vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V.

Gesonderte Fakten für die Stadt München: 

In München beträgt die durchschnittliche Wohnungsgröße 61,45 qm - damit ist die bayrische Hauptstadt dicht hinter Hamburg auf Platz zwei mit den kleinsten Wohnungen. 

Die durchschnittliche Wohnungsgröße in Bayern beträgt 72,29 qm. Die Beliebteste Wohnungsart ist die 2-Raumwohnung (32,07%). Die Münchener ziehen zum größten Teil in Ihrer unmittelbaren Umgebung um (83,63%). 

Eine leichte Landflucht, mit insgesamt 13,91%, zeichnet sich ab. 0 % sind in den vergangen 16 Monaten aus weniger besiedelten Ortschaften nach München gezogen. Die durchschnittliche Umzugsentfernung beträgt 75,92 Kilometer. 

Insgesamt 49,77 Tage planen die Münchener für ihren Tapetenwechsel. Die Entscheidung für die neue Bleibe treffen zu 67,40% die Männer. 

Im Jahr 2019 war der Juni der Umzugsstärkste Monat (25,42%). Im März sind die wenigsten umgezogen (5,42%). Der Umzug wird zu 97,42% aus eigner Tasche bezahlt, 1,90% aller Umzüge innerhalb München werden vom Amt übernommen und nur 0,90% der Umziehenden werden von Ihrem neuen Arbeitgeber finanziert.

Was sind die ausschlaggebenden Gründe für einen Umzug und wer fällt die Entscheidung für das neue Heim? 

Die Lebensqualität ist der meist angegebene Grund für einen Umzug (58,56%). Die wenigsten (6,31%) ziehen wegen eines neuen Jobs um. 

Die Organisiation des neuen gemeinsamen Domizils übernehmen die Deutschen zu 51,1 % als Team. Die Männer sind dabei sehr zurückhaltend: Lediglich 9,09 % übernehmen hier das Ruder. Die beliebteste Wohnungsart der Deutschen ist eine 2-Zimmer-Wohnung (31,94%). 

Und die durchschnittliche Wohnungsgröße beträgt 74,03 Quadratmeter. 

Homeweek/fb

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