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Corona-Inzidenz in München über 100 ‒ Stadt bietet Auffrischungsimpfungen für Senioren und Pflegepersonal an

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Eine Krankenschwester hält eine Spritze Impfstoff gegen die Coronavirus des Herstellers Pfizer, während die Bewohner einer Senioren-Rsidenz geimpft werden
Die Stadt München bietet Corona-Auffrischungsimpfungen an. (Symbolbild) © Fred Tanneau/dpa

Für gewisse Personen bietet die Stadt München eine Corona-Auffrischimpfung im Impfzentrum und bei den mobilen Impfaktionen an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt über 100.

Die 7-Tage-inzidenz in München ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) wieder über 100 gestiegen. Am Montag beträgt der Wert den Angaben nach 101,3.

Die Überschreitung der Marke führt jedoch nicht zu einer Verschärfung der Corona-Regeln, es gilt weiterhin das 3G-Prinzip. Veranstalter und Gastronomen in Bayern können aber freiwillig 2G oder 3G Plus umsetzten.

Für Sonntag wurden in der Landeshauptstadt 171 neue Corona-Fälle (einschließlich 112 Nachmeldungen) und kein weiterer Todesfall gemeldet. Aktuell sind 3.242 Personen mit dem Virus infiziert.

Bislang wurden in München insgesamt 1.854.482 Impfungen durchgeführt (960.622 Erst- und 893.860 Zweitimpfungen). Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung allen Personen ab 12 Jahren. Die Münchner Impfquote liegt damit bei den Erstimpfungen bei 72,8 % und bei den Zweitimpfungen bei 67,8 %. 

Corona-Inzidenz in München über 1000 ‒ Stadt bietet Auffrischungsimpfungen für Senioren und Pflegepersonal an

Die Landeshauptstadt München bietet im Impfzentrum Riem und bei den mobilen Impfaktionen neuerdings auch Corona-Auffrischimpfungen gemäß den STIKO-Empfehlungen an. Die Impfwilligen müssen dafür 70 Jahre oder älter sein.

Ausnahmen gelten für folgende Personengruppen, für die auch eine Auffrischungsimpfung im Alter unter 70 möglich ist:

Die Auffrischungsimpfung erfolgt mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) und sollte frühestens 6 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde.

Außerdem empfiehlt die STIKO auch Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, zur Optimierung ihrer Grundimmunisierung eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff frühestens 4 Wochen nach der Impfung mit Johnson & Johnson.

Eine vorherige Registrierung in BayIMCO (www.impfzentren.bayern) ist erwünscht, um den Ablauf vor Ort zu beschleunigen, aber keine zwingende Voraussetzung.

Die Impfwilligen, für die eine Ausnahme in der Altersbegrenzung ab 70 gilt, werden gebeten, eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber beziehungsweise einen Nachweis ihrer Tätigkeit mitzubringen. Erforderlich ist ferner ein Nachweis über die bereits erfolgten Impfungen (gelber Impfpass oder Impfbescheinigung).

Bürger haben zudem natürlich weiterhin die Möglichkeit, sich für eine Auffrischimpfung an ihren Hausarzt zu wenden.

LHM/jh

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