Postkartenaktion

Corona-Impfung in München: Registrierung per Postkarte für über 80-Jährige - Polizei gibt Präventionshinweise

Postkartenaktion soll Registrierung für Corona-Schutzimpfungen für über 80-Jährige erleichtern.
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Postkartenaktion soll Registrierung für Corona-Schutzimpfungen für über 80-Jährige erleichtern.

Die Stadt und das Landratsamt München möchten mit einer Postkartenaktion den über 80-Jährigen die Möglichkeit geben, sich schriftlich für einen Termin zu registrieren.

  • Bis jetzt wurden drei Corona-Impfstoffe in der EU wurde zugelassen.
  • MVG setzt kostenlosen Bus-Shuttle für Impfzentrum ein
  • Postkartenaktion der Stadt München und des Landratsamtes München...
  • Wie die Impfung in München zur Zeit abläuft...

Update: 2. März 2021

Gemeinsame Postkartenaktion der Landeshauptstadt München und des Landratsamtes München zur Corona-Schutzimpfung

Das Bayerische Gesundheitsministerium startet in Zusammenarbeit mit Arztpraxen und Apotheken im Bereich der Landeshauptstadt München und im Landkreis München eine großangelegte Postkartenaktion.

Hierdurch sollen insbesondere Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren die Möglichkeit erhalten, sich mit ihren Personalien, ihren Telefonnummern und ihrer Postleitzahl bei dem für sie zuständigen Impfzentrum schriftlich zu registrieren. Die ausgefüllte Postkarte kann mit einem beigefügten vorfrankierten Briefumschlag abgeschickt werden.

Das zuständige Impfzentrum kann daraufhin dann telefonisch Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern für die Durchführung eines Impftermins aufnehmen.

In diesem Zusammenhang richtet die Münchner Polizei sich mit folgenden Präventionshinweisen an die Bürgerinnen und Bürger:

  • Sie werden niemals vom Gesundheitsamt, Impfzentrum oder von der Polizei nach Vermögen, Bargeld oder Wertgegenständen gefragt!
  • Übergeben Sie keinesfalls Geld oder Schmuck an angebliche Behördenmitarbeiter oder Polizisten!
  • Solange Sie mobil sind, bekommen Sie keinen Zuhause-Impftermin. Im Verdachtsfall oder bei Zweifel legen Sie auf und rufen die 110 an!

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Update: 17. Februar 2021

Bis einschließlich vergangenen Montag, 15. Februar, wurden von den städtischen Impfteams insgesamt rund 42.500 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt: im Impfzentrum 18.300 Erst- und 1.100 Zweitimpfungen sowie 12.500 Erst- und 10.600 Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen.

Darüber hinaus wurden rund 16.000 Impfdosen an Münchner Kliniken abgegeben, die ihr Personal selbst impfen.

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Letztes Update: 09. Februar 2021, 15.46 Uhr

Seit dem Start der Corona-Schutzimpfungen am 27. Dezember wurden bis einschließlich vergangenen Montag, 8. Februar, von den städtischen Impfteams insgesamt rund 27.800 Impfungen durchgeführt.

Im Impfzentrum 6.600 Erst- und 1.000 Zweitimpfungen sowie 11.600 Erst- und 8.600 Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen.

Darüber hinaus wurden rund 14.900 Impfdosen an Münchner Kliniken abgegeben, die ihr Personal selbst impfen.

Warteschlange vor dem Corona-Impfzentrum in Messe Riem

Weil viele Impfwillige bis zu zwei Stunden vor ihrem Termin zum Corona-Impfzentrum kommen und sich auch Personen ohne Termin anstellten, kam es am Dienstag zu einer unnötig langen Warteschlange.

Um unnötige Wartezeiten und Ansammlungen zu vermeiden, bittet das Impfzentrum in der Messe München alle Personen, die einen Impftermin vereinbart haben, maximal 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin anzureisen.

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek verspricht: „Sie müssen keine Angst haben, dass Ihr Termin verfällt, auch wenn Sie vielleicht ein paar Minuten zu spät kommen.“

Derzeit wird der Wartebereich in der Messehalle C3, in der sich das Impfzentrum befindet, vergrößert. Bis der Umbau abgeschlossen ist, werden vor dem Eingang beheizte Zelte mit Sitzgelegenheiten zum Schutz der Wartenden aufgebaut.

Die Stadt München weißt darauf hin, dass ausschließlich Personen, die bereits einen Termin über das Impfportal vereinbart haben, können im Impfzentrum geimpft werden. Personen ohne Termine müssen leider abgewiesen werden, auch wenn sie jemanden begleiten, der bereits einen Termin erhalten hat.

Kostenloser Bus-Shuttle zum Corona-Impfzentrum in der Messe Riem - Wartezeiten sollen vermieden werden

Um unnötige Wartezeiten und Ansammlungen zu vermeiden, bittet das Impfzentrum in der Messe München alle Personen, die einen Impftermin vereinbart haben, maximal 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin anzureisen.

Von den U2-Haltestellen Messestadt West und Messestadt Ost fährt ein kostenloser Bus-Shuttle-Service (MVG-Sonderlinie 99) zum Impfzentrum. Der Bus benötigt ab Messestadt West 8 Minuten zum Impfzentrum, ab Messestadt Ost sind es 6 Minuten.

Die Busse verkehren ab Messestadt West täglich ab 8.30 Uhr (Messestadt Ost 8.32 Uhr) im 10-Minuten-Takt (Sonn- und Feiertage bis 9.30 Uhr im 20-Minuten-Takt).

Die Anreise mit dem Auto erfolgt über die Autobahn A 94, Anschlussstelle 5 „München-Riem“, weiter über die Paul-Henri-Spaak-Straße zum Messe-Eingang Nord (Zufahrt über Tor 17).

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Update 5. Februar- Letztes Update: 18.00 Uhr

Corona-Impfungen im Münchner Impfzentrum in der Messe Riem nehmen Fahrt auf

Nach dem erfolgreichen Impfstart im Impfzentrum in der Messe München mit 150 Impfungen am vergangenen Mittwoch konnten die für Donnerstag und Freitag zu vergebenden Impftermine auf jeweils 450 verdreifacht werden.

Und auch für das Wochenende wurden jetzt jeweils 800 weitere Termine am Samstag und Sonntag zur Verfügung gestellt.

Ich bin sehr froh, dass wir nun endlich auch außerhalb der Alten- und Pflegeheime unseren besonders gefährdeten Seniorinnen und Senioren die Schutzimpfung gegen Corona anbieten können. Der reibungslose Impfstart im Impfzentrum hat gezeigt, dass wir bestens vorbereitet sind und auch an Tempo noch deutlich zulegen können, wenn wir entsprechende Impfstoffmengen zur Verfügung gestellt bekommen. Hierzu bleibe ich auch weiter im intensiven Austausch mit dem bayerischen Gesundheitsminister.

Oberbürgermeister Dieter Reiter

Seit dem Start der Corona-Schutzimpfungen am 27. Dezember hat die Stadt bislang rund 37.900 Impfdosen erhalten. Davon wurden bis einschließlich vergangenen Donnerstag, 4. Februar, von den städtischen Impfteams insgesamt rund 21.800 Impfungen durchgeführt.

Insgesamt wurden bislang (Stand 4.2.) im Impfzentrum 1.800 Erst- und 600 Zweitimpfungen von Angehörigen der höchsten Priorisierungsgruppe, wie z.B. über 80-Jährige, Angehörige der Rettungsdienste und bevorrechtigte Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, durchgeführt. Hinzu kommen 11.200 Erst- und 8.200 Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen.

Insgesamt rund 13.100 Impfdosen wurden an Münchner Kliniken abgegeben, die ihr Personal selbst impfen.

Kostenloser MVG-Bus-Shuttle-Service zum Impfzentrum

Für eine bessere Erreichbarkeit des Impfzentrums an der Messestadt wird ein kostenloser Bus-Shuttle-Service eingerichtet. Ab kommenden Montag, 8. Februar, fährt die MVG-Sonderlinie 99 von der U2-Haltestelle Messestadt West (Willy-Brandt-Platz, Höhe Lift) über die U2-Haltestelle Messestadt Ost (Haltestelle der Buslinie X400 Richtung Parsdorf) zum Impfzentrum, Messehalle C3 (Eingang Nord). Die Sonderlinie 99 „Impfzentrum“ fährt täglich von 8.30 bis 18.30 Uhr.

An diesem Wochenende fährt noch – wie in den letzten Tagen – ein Shuttle-Service des Impfzentrums die beiden U-Bahnhöfe Messestadt Ost und West an. Die Anreise mit dem Auto erfolgt über die Autobahn A 94, Anschlussstelle 5 „München-Riem“, Zufahrt zum Impfzentrum Paul-Henri-Spaak-Straße über Tor 17.

Im Impfzentrum geimpft werden können ausschließlich Personen, die einen Termin über das Impfportal vereinbart haben. Dazu müssen sich Impfwillige zunächst im Impfportal unter www.impfzentren.bayern registrieren. Das Impfportal generiert aus den registrierten Personen automatisiert eine Reihenfolge nach Impf-Priorisierung und versendet dieser Reihenfolge entsprechend eine Aufforderung zur Terminvereinbarung. Über-80-Jährige, die keinen Online-Zugang haben, können sich telefonisch unter dem Impf-Telefon 089/904292222 (täglich 8 bis 18 Uhr) registrieren lassen. Sie erhalten ihre Aufforderung zur Terminvereinbarung per Brief und können dann über das Impf-Telefon ihren Termin vereinbaren, jedoch erst nach schriftlicher Aufforderung.

Start der stationären Corona-Impfungen im Impfzentrum München in der Messe Riem

Für das Impfzentrum in der Messe München konnten jetzt die ersten 450 Impftermine für Mittwoch, 3. Februar, bis Freitag, 5. Februar, freigeschaltet werden.

Am Wochenende werden dann die Erst- und Zweitimpfungen von medizinischem Personal fortgesetzt.

Wie viele Impftermine in der kommenden Woche vergeben werden können, hängt von der Anzahl der verfügbaren Impfdosen ab. Geimpft werden ausschließlich Personen, die über das Impfportal einen Termin vereinbart haben.

Dazu müssen sich Impfwillige zunächst im Impfportal unter www.impfzentren.bayern registrieren.

Sobald das Impfzentrum Termine freischaltet, generiert das Impfportal aus den registrierten Personen automatisiert eine Reihenfolge nach Impf-Priorisierung und versendet dieser Reihenfolge entsprechend eine Aufforderung zur Terminvereinbarung.

Impftermin ohne Internet ausmachen

Über-80-Jährige, die keinen Online-Zugang haben, können sich telefonisch unter dem
Impf-Telefon 089/904292222 (täglich 8 bis 18 Uhr) registrieren lassen. Sie erhalten ihre Aufforderung zur Terminvereinbarung per Brief und können dann über das Impf-Telefon ihren Termin vereinbaren, jedoch erst nach schriftlicher Aufforderung.

Da nicht genügend Corona-Impfstoff für alle zur Verfügung steht, werden zunächst nur Personen der höchsten Prioritätsstufe geimpft, das sind unter anderem Über-80-Jährige und auch medizinisches und pflegerisches Personal, das durch die Arbeit besonders stark gefährdet ist.

Insgesamt fallen in München rund 120.000 Menschen in diese höchste Prioritätsstufe.

Zum Nachweis der Impfberechtigung als Angehöriger der höchsten Prioritätsstufe müssen...

  • Über-80-Jährige im Impfzentrum ihren Personalausweis vorlegen.
  • berechtigte Berufsgruppen eine Bestätigung des Arbeitgebers oder einen Dienstausweis vorlegen.
  • Berechtigte mit einer medizinischen Indikation eine Bescheinigung vom Hausarzt vorlegen.

Außerdem sind der Impfausweis und medizinische Unterlagen wie ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitzubringen.

Die Impfung erfolgt im Impfzentrum in der Messe München, Paul-Henri-Spaak-Straße, in der Messehalle C3 (Eingang Nord - Tor 17).

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Update: 02. Februar 2021

Forderung nach Impfzentren im Süden von München

Im Süden von München sollen ein oder mehrere kleine Impfzentren aufgebaut werden. Das ist die Forderung des Bezirksausschuss Sendling in einer Sitzung vom 01. Februar 2021.

Bis jetzt gibt ein zentrales Corona-Impfzentrum für München in der Messe Riem. Der BA Sendling sieht das kritisch: „Für viele ältere Personen ist der Weg bis Riem eine große Hürde“, befürchtet BA-Mitglied Elisabeth Robles-Salgado. Sie ist beruflich Leiterin des Alten- und Servicezentrums in Thalkirchen und kennt daher die Zielgruppe gut.

Auch wenn die Logistik für den Aufbau von Impfzentren sehr hoch ist, halten wir es für sinnvoll, das Impfen gerade von Senior*innen dezentraler zu organisieren. Vielleicht können auch die Alten- und Servicezentren als kleine Impfstationen genutzt werden.

Elisabeth Robles-Salgado

Der Antrag wird an die Münchner Stadtverwaltung weitergereicht.

Der aktuelle Stand der Corona-Impfungen in München

Seit dem Start der Corona-Schutzimpfungen am 27. Dezember hat die Stadt bislang rund 30.700 Impfdosen erhalten.

Davon wurden bis einschließlich vergangenen Montag, 1. Februar, von den städtischen Impfteams insgesamt rund 19.100 Impfungen durchgeführt – 10.300 Erst- und 7.300 Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen.

Dazu kommen 1.100 Erst- und 400 Zweitimpfungen von weiteren Angehörigen der höchsten Priorisierungsgruppe, wie z.B. Angehörige der Rettungsdienste und bevorrechtigte Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen.

Rund 11.300 Impfdosen wurden insgesamt an Münchner Kliniken abgegeben.
 

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Update: 04. Januar 2021

Corona-Impfung in München - Stadt versendet Informationen für über 80-Jährige

Das Gesundheitsreferat versendet ab Montag ein Schreiben an alle über 80-jährigen Münchner*innen mit Informationen über den geplanten Ablauf der Corona-Impfungen. Das Schreiben wurde in zehn Sprachen übersetzt und soll per Post im Laufe der Woche an rund 87.000 Personen zugestellt werden.

Die Stadt München bittet in dem Schreiben um Geduld, da der Corona-Impfstoff nicht für alle Personen einer Risikogruppe ausreichen werde. Aus diesem Grund werden die betreffenden Personen über einen möglichen Impftermin mit einem weiteren Brief informiert und müssen sich nicht selbst darum kümmern.

Der Corona-Impfstoff wird in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verabreicht, weshalb zwei Impftermine nötig sind.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass das Impfen freiwillig ist und keine Impfpflicht besteht.

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Update: 28. Dezember 2020

Corona-Impfungen am Sonntag in München gestartet

Zum bundesweiten Impfstart am Sonntag sind auch in München die ersten Menschen gegen Corona geimpft worden. Den Impfstoff haben Bewohner*innen und Beschäftigte einer vollstationären Pflegeeinrichtung in Freimann erhalten.

Zehn mobile Teams des Impfzentrums München waren vor Ort, um 250 Dosen zu verimpfen, die die Landeshauptstadt bisher erhalten hat. Die nächste Lieferung von Impf-Dosen wird bereits für 29. Dezember erwartet.

Bis Ende Januar sollen 90.000 Dosen in München verimpft werden. Die Menge reicht aufgrund der notwendigen zweiten Impfung nach drei Wochen für 45.000 Menschen. Bis Ende März werden 244.000 Dosen erwartet, mit denen 122.000 Münchner*innen geimpft werden können.

Alle weiteren Planungen hängen von der Menge des zur Verfügung gestellten Impfstoffs ab.

Corona-Impfung in München - Bislang nur wenig Impfstoff verfügbar

Jede Einheit muss aufgrund der begrenzten Haltbarkeit des aufgetauten Impfstoffes innerhalb von vier Tagen verbraucht werden. Zunächst sind in München zehn mobile Teams im Einsatz. Pro Team werden zirka 30 Impfungen pro Tag verabreicht, insgesamt also 300 pro Tag. Sobald ausreichend Impfstoff geliefert wird, werden zehn weitere Teams eingesetzt.

Oberbürgermeister Dieter Reiter freute sich über den Beginn der Impfungen. Allerdings wandte er ein, dass zur Zeit nur soviel Impfstoff zur Verfügung stehe, um die höchste Risikogruppe zu immunisieren. Der Start der Impfung stelle daher noch kein Ende der Pandemie dar.

Auch Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek sagte, dass der Impfstoff für die breite Bevölkerung erst in Monaten zur Verfügung stehe.

.Die 20 Teams werden zunächst mobil in der Landeshauptstadt München dazu eingesetzt, die höchst vulnerablen Personengruppen zum Beispiel in den vollstationären Pflegeeinrichtungen vor Ort zu impfen. Der Impfstart im Impfzentrum der Messe München für die über 80-Jährigen wird voraussichtlich ab Ende Januar erfolgen.

Beatrix Zurek 

So läuft die Corona-Impfung in München...

Es sei vorgesehen, Hochrisikogruppen in den nächsten Tagen in einem ersten Anschreiben auf die Möglichkeit einer Impfung hinzuweisen. Sobald über eine Hotline telefonisch beziehungsweise online Impftermine vereinbart werden können, werde ein zweites Schreiben folgen. Die Terminvereinbarung wird voraussichtlich im Laufe des Januar möglich sein.

Da anfangs nicht ausreichend Impfstoff für alle, die geimpft werden wollen, vorhanden sei, müsse in den ersten Monaten der Impfung priorisiert, also festgelegt werden, wer sich bevorzugt impfen lassen kann. Dazu hat das Bundesgesundheitsministerium eine entsprechende Verordnung erlassen, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) aufbaut.

Insgesamt fallen in München rund 120.000 Menschen in diese höchste Prioritätsstufe.

Nach Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums werde vor dem Sommer keine Impfung der breiten Bevölkerung möglich sein. Deshalb weist das Gesundheitsreferat darauf hin, dringend weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln zu verfolgen und Kontakte weitestgehend zu beschränken.

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Das Impfzentrum in München ist einsatzbereit ‒ So wird die Corona-Impfung in der Messe Riem ablaufen

Erstmeldung: 22. Dezember 2020

Es ist soweit: Der Corona-Impfstoff wurde von der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Damit können ab dem 27. Dezember die Impfungen in München beginnen.

Wo sonst in Riem Aussteller ihre Kunden und Besucher in den Messehallen empfangen, werden in Halle C des Münchner Messegeländes täglich bis zu 2000 Personen geimpft werden können.

Oberbürgermeister Dieter Reiter war nach einer Vor-Ort-Besichtigung im Vorfeld sicher: „Mit dem Impfzentrum sind wir bestens auf den Impfstart vorbereitet.“

Das Münchner Corona-Impfzentrum in der Messe Riem ist einsatzbereit

Das Impfzentrum München in der Messe Riem ist seit dem 15. Dezember einsatzbereit.
Das Impfzentrum München in der Messe Riem ist seit dem 15. Dezember einsatzbereit. © Michael Nagy
Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Oberbürgermeister Dieter Reiter haben gemeinsam mit Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek und Staatssekretär Klaus Holetschek das Impfzentrum besucht.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Oberbürgermeister Dieter Reiter haben gemeinsam mit Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek und Staatssekretär Klaus Holetschek das Impfzentrum besucht. © Michael Nagy
Mit der Zulassung des ersten Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) kann voraussichtlich am 27. Dezember mit den Impfungen begonnen werden.
Mit der Zulassung des ersten Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) kann voraussichtlich am 27. Dezember mit den Impfungen begonnen werden.  © Michael Nagy
Das Impfzentrum München ist aktuell für die Nutzung durch bis zu 20 Impfteams gleichzeitig eingerichtet.
Das Impfzentrum München ist aktuell für die Nutzung durch bis zu 20 Impfteams gleichzeitig eingerichtet.  © Michael Nagy
Jedes Team setzt sich aus einem/einer Arzt/Ärztin, einem/einer medizinischen Fachangestellten und einer Verwaltungskraft zusammen.
Jedes Team setzt sich aus einem/einer Arzt/Ärztin, einem/einer medizinischen Fachangestellten und einer Verwaltungskraft zusammen.  © Michael Nagy
Die Testkapazität pro Impfteam beläuft sich auf bis zu 100 Personen am Tag im stationären Einsatz und bis zu 30 Personen am Tag im mobilen Einsatz.
Die Testkapazität pro Impfteam beläuft sich auf bis zu 100 Personen am Tag im stationären Einsatz und bis zu 30 Personen am Tag im mobilen Einsatz.  © Michael Nagy
Stationär können in dem Münchner Impfzentrum bis zu 2.000 Personen am Tag geimpft werden.
Stationär können in dem Münchner Impfzentrum bis zu 2.000 Personen am Tag geimpft werden. © Michael Nagy
Zum jetzigen Impfzentrum in der Messehalle können noch drei Aufbauten dazu kommen. Dann können bis zu 8.000 Personen am Tag stationär in der Messehalle geimpft werden.
Zum jetzigen Impfzentrum in der Messehalle können noch drei Aufbauten dazu kommen. Dann können bis zu 8.000 Personen am Tag stationär in der Messehalle geimpft werden. © Michael Nagy
Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich mit Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek in der Messe Riem ein Bild vom neu eingerichteten Impfzentrum gemacht.
In der ersten Impstoff-Auslieferung soll München zirka 90.000 Impfdosen erhalten, mit denen 45.000 Menschen die nötige Zweifach-Impfung (im Abstand von drei Wochen) erhalten können.  © Michael Nagy

Corona-Impfung in München - Impfzentrum in Messe Riem ist einsatzbereit

Zunächst werden von dort allerdings nur 20 mobile Teams gesteuert. Sie fahren von Riem aus die Städtischen und privaten Alten- und Behindertenheime an, um die dortigen Bewohner zu impfen.

Im Vollbetrieb ist das Corona-Impfzentrum für eine Nutzung mit bis zu 20 Impfteams gleichzeitig eingerichtet. Pro Team ein Arzt, eine medizinische Fachangestellte plus einer Verwaltungskraft versorgen die Bürger.

Die Testkapazität pro Impfteam beläuft sich hierbei auf bis zu 100 Personen am Tag im stationären Einsatz und bis zu 30 Personen am Tag im mobilen Einsatz.

Bei Bedarf kann die Betriebs-Kapazität in Halle C noch dreimal aufgebaut werden – dann könnten bis zu 8000 Personen am Tag stationär in der Messehalle geimpft werden.

Warten auf den Corona-Impfstoff - Ab 27. Dezember können Impfungen in München starten

Die erste Lieferung mit 90 000 Impfdosen wird für 45 000 Bürger die nötige Zweifach-Impfung sicherstellen. Nach Empfehlungen der STIKO zählen in München derzeit rund 120 000 Menschen zur ersten Prioritätsgruppe – Senioren über 80 sowie medizinisches und Pflegepersonal.

Alle werden per Brief über die Anmeldung zum Impftermin von der Stadt informiert.

Januar, spätestens Februar wird der stationäre Impf-Betrieb in Riem starten. Da Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek nicht glaubt, dass vor Sommer die Impfung der breiten Bevölkerung möglich ist, bittet sie weiter die AHA-Regeln zu befolgen und Kontakte zu beschränken.

Impf-Engpässe soll es in München nicht geben: Der Impfstoff wird ständig nachgekauft.

mjh/dpa/LHM/jh

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