In der Nacht von Samstag auf Sonntag

München: Bundespolizei meldet mehrere Verstöße gegen Corona-Ausgangssperre

Zwei Bundespolizisten stehen in Uniform und mit Maske auf der Empore am Hauptbahnhof. Die Bundespolizei konnte in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Verstöße gegen die Corona-bedingte Ausgangssperre feststellen.
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Die Bundespolizei konnte in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Verstöße gegen die Corona-bedingte Ausgangssperre feststellen. (Symbolfoto)

Von Samstag auf Sonntag ist es in München zu Verstößen gegen die Corona-Ausgangssperre gekommen. Die Bundespolizei meldete Vorfälle am Ost- und Hauptbahnhof.

  • Von Samstag auf Sonntag kam es in München zu Verstößen gegen die Corona-bedingte Ausgangssperre.
  • Die Bundespolizei meldete unter anderem Vorfälle an Ostbahnhof und Hauptbahnhof.
  • Die Verstöße wurden an die zuständigen Behörden des Freistaats Bayern gemeldet.

München - Die Bundespolizei hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Verstöße gegen die Corona-bedingte Ausgangssperre gemeldet.

München: Bundespolizei meldet Verstöße gegen Corona-Ausgangssperre an Ostbahnhof, Hauptbahnhof und S-Bahn Markt Schwaben

Kurz nach Mitternacht wurde am Ostbahnhof ein lautstark schreiender 52-Jähriger von Beamten der Bundespolizei kontrolliert. Der in Kirchseeon, im Landkreis Ebersberg Lebende konnte nicht den erforderlichen triftigen Grund angeben und trug zudem seine Maske unter der Nase.

Zwei sich lautstark unterhaltende 18-Jährige aus unterschiedlichen Haushalten in Berg am Laim und Giesing, wurden von einer Streife der Bundespolizei gegen 01:20 Uhr am Hauptbahnhof angetroffen. Beide konnten, angesprochen auf die Ausgangssperre, keinen triftigen Grund für Ihren unerlaubten Aufenthalt nennen.

Ein 31-Jähriger hielt sich gegen 01:30 Uhr ohne triftigen Grund außerhalb der eigenen Wohnung auf. Er war mit dem RE 5 von Grafing zum Münchner Hauptbahnhof gefahren. Der mit 1,58 Promille Alkoholisierte war im Zug eingeschlafen, als ihn Beamte der Bundespolizei weckten.

Um 01:40 Uhr wurden vier Personen von einer Streife der Bundespolizei am S-Bahnhaltepunkt Markt Schwaben angetroffen. Die vier im Alter von 24, 26 und zweimal 27 Jahren hatten weder Reiseabsichten noch den notwendigen triftigen Grund zum nächtlichen Aufenthalt vortragen können. Alle vier waren alkoholisiert und entstammten verschiedenen Haushalten aus der Stadt und dem Landkreis Freising sowie aus Pasing und Giesing. Zudem trug keiner der vier eine Maske. Auch der Abstand von mindestens 1,5 Metern war nicht eingehalten worden.

Bundespolizei München zieht auch 2021 bisher positive Bilanz bei Kontrollen der Maskenpflicht

Alle Kontrollierten wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz an die zuständigen Behörden des Freistaates Bayern zur Ahndung der Ordnungswidrigkeiten gemeldet.

Im Rahmen der Kontrollen wurden vom 1. bis 9. Januar 2021 fast 400 Personen in Bahnhöfen und Haltepunkte sowie in Zügen und S-Bahnen in München von Beamten der Bundespolizei angesprochen. Dabei wurden die Personalien von 13 Personen, die sich bei der Ansprache uneinsichtig zeigten, ebenfalls zur Ahndung wegen Verstößen gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weitergeleitet.

Die Münchner Bundespolizei macht nach wie vor die Erfahrung, dass rund 99 Prozent aller Angetroffenen vorschriftsmäßig ihre Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Bundespolizei/best

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