Großteil der bisher Kontrollierten zeigte sich einsichtig

München: Bundespolizei zieht Bilanz zu Masken-Verstößen - und kündig verstärkte Kontrollen für Montag an

Während die Polizei in Zügen kontrolliert, ist das Corona-Testzentrum am Münchner Hauptbahnhof in der Hand der Johanniter.
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Die Bundespolizei kündigt für Montag, 7. Dezember, verschärfte Kontrollen im Regionalverkehr an.

Die Bundespolizei München zieht eine erste positive Bilanz zu Maskenpflicht-Verstößen im Regionalverkehr. Zudem kündigt sie verschärfte Kontrollen am Montag an.

  • Die Bundespolizei München zieht eine erste positive Bilanz zu Maskenpflicht-Verstößen im Regionalverkehr.
  • Gegen lediglich 200 der seit April insgesamt 14.500 Belehrten musste ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
  • Am Montag, 7. Dezember, wird es verstärkte Kontrollen im Regionalverkehr geben.

München - Die Bundespolizei hat eine erste positive Bilanz zu Verstößen gegen die Corona-bedingte Maskenpflicht gezogen. Zudem weist sie auf verschärfte Kontrollen in Bahnhöfen, Haltepunkten, Zügen und S-Bahnen in und um München im Zusammenhang mit dem ersten bundesweiten Maskenkontrolltag in Bahnen am 7. Dezember hin.

München: Bundespolizei zieht positive Bilanz bei Masken-Verstößen - verstärkte Kontrollen im Regionalverkehr am Montag

Seit dem 2. November werden Reisende, die erkennbar gegen Regelungen des Infektionsschutzgesetztes, insbesondere gegen die Maskenpflicht, verstoßen, von den Beamten der Bundespolizei aktiv angesprochen, belehrt und bei fortgesetzten Verstößen konsequent zur Ahndung an die zuständigen Bußgeldbehörden gemeldet.

In den zurückliegenden vier Wochen vom 2.11. bis 2.12. wurden nur 37 von mehr als 5.500 angesprochenen Reisenden, die keinen oder einen nicht richtig sitzende Mund-Nasen-Schutz trugen, an die für den Infektionsschutz zuständigen Behörden gemeldet. Nahezu alle angesprochenen Reisenden zeigten sich im Gespräch mit den Bundespolizisten und Bundespolizistinnen einsichtig.

Polizeidirektor Jürgen Vanselow, der Leiter der Bundespolizeiinspektion München, lobte ob dieser Bilanz einerseits die Reisenden und dankt ihnen für ihr Verständnis. Er weist aber auch auf das Fingerspitzengefühl der Beamten und Beamtinnen hin, insbesondere auch der Verstärkungskräfte, die sonst nicht im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich unterwegs sind. Sie haben ganz offensichtlich in ihrer Ansprache zu den Reisenden die richtigen Worte gefunden.

Vanselow bittet aufgrund der hohen Inzidenzwerte in der bayerischen Landeshauptstadt und den angrenzenden Landkreisen auch weiterhin alle Reisende darum, stets Abstand zu halten und die Maskenpflicht einzuhalten.

München: Bundespolizei mit verstärkter Kontrolle zur Einhaltung der Maskenpflicht im Regionalverkehr am Montag, 7. Dezember

Die Bundespolizei München setzt auch im Dezember ihre verstärkten Anstrengungen zur Einhaltung der Maskenpflicht in Bahnhöfen und öffentlichen Verkehrsmitteln fort.

Seit Inkrafttreten der Pflicht im ÖPV und in Bahnhöfen wie Haltepunkten Mund und Nase zu bedecken (27. April 2020) sprach die Münchner Bundespolizei in den zurückliegenden sieben Monaten mehr als 14.500 Reisende an. Dabei zeigten sich knapp 200 Personen uneinsichtig. Ihre Personalien wurden an die zuständigen Behörden und Ämter zur Einleitung von Bußgeldverfahren weitergeleitet.

Die Bundespolizeiinspektion München wird sich gemeinsam mit der Deutschen Bahn am Montag, den 7. Dezember, beim ersten bundesweiten Kontrolltag zur Maskenpflicht in Bahnen beteiligen. Daher ist unter anderem mit verstärkten Kontrollen, insbesondere im Regionalverkehr rund um die bayerische Landeshauptstadt zu rechnen.

Bundespolizei/best

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