Gefahr auf gefrorenen Seen

München: Spaß auf dem Eis kann Lebensgefahr darstellen - Wasserwacht spricht eindringliche Warnung aus

Die Münchner Wasserwacht warnt eindringlich davor, Eisflächen zu betreten - das kann nämlich lebensbedrohliche Folgen haben.
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Die Münchner Wasserwacht warnt eindringlich davor, Eisflächen zu betreten - das kann nämlich lebensbedrohliche Folgen haben.

Eisige Temperaturen, gefrorene Gewässer - in München hat die Eislaufzeit begonnen. Die Wasserwacht warnt jedoch davor, die Eisflächen zu betreten und gibt Tipps für den Ernstfall.

  • Seen und Flüsse in und um München sind durch die kalten Temperaturen teil gefroren und ziehen Eisläufer an.
  • Das Betreten der Eisflächen stellt derzeit jedoch eine Lebensgefahr dar.
  • Die Münchner Wasserwacht spricht eine eindringliche Warnung aus und gibt Regeln für den Ernstfall.

München - Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage haben dazu geführt, dass sich auf einigen Seen und Flüssen in Bayern eine Eisschicht gebildet hat. Das zieht die Eislauf-Fans aus dem Haus und auf die Eis-Flächen. Doch vielerorts sind die Eisflächen noch nicht tragfähig - die Eisdecke ist zu dünn und kann einfach brechen. Kurz gesagt: Es besteht Lebensgefahr. Denn aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen verliert ein ins Eis eingebrochener Mensch innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken. Die Münchner Wasserwacht warnt deshalb eindringlich davor, Eisflächen nicht zu betreten.

Warnschilder weisen ebenfalls auf die große Gefahr hin: Das Betreten von Eisflächen kann zum Tod führen.

Erst am Sonntag musste die Münchner Polizei den Nymphenburger Kanal räumen, nachdem zwei Personen im Eis eingebrochen waren.

Die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes rät dringend, folgende Regeln für den Ernstfall zu beachten

  • Laut um Hilfe rufen!
  • In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät.
  • So wenig wie möglich bewegen, um möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren.
  • Sofort Hilfe holen über die Notrufnummern 112.
  • Die eingebrochene Person beruhigen.
  • Nur mit Hilfe von Hilfsmitteln wie Rettungsring, Leitern (teilweise an Seen am Uferbereich vorhanden), Ästen, Abschleppseil oder ähnliche Gegenstände, die zur Verfügung stehen, die eingebrochene Person absichern.
  • Nur ans eisige Wasser gehen, wenn sie selbst über eine dritte Person mit einem Seil gesichert sind.
  • Den Verunfallten an Land bringen, in der stabilen Seitenlage lagern und vor Kälte schützen, bis der herbeigerufene Rettungsdienst eintrifft.

+++ Auch die DLRG gibt Tipps für das richtige Verhalten auf dem Eis+++

Rund um die Uhr im Einsatz

Die ehrenamtlichen Wasserretter*innen und die Schnelleinsatzgruppen der Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes sind rund um die Uhr für Notfälle auf dem Wasser und die Eisrettung mit Wasserretter*innen und Einsatztaucher*innen einsatzbereit.

Quelle: Kreiswasserwacht München, kf

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