Gruppenbildung dennoch weiterhin vermeiden

Bayern erlaubt Treffen zweier Haushalte – Was die Corona-Lockerung genau bedeutet

Ab Freitag dürfen sich Angehörige zweier Haushalte wieder im privaten und öffentlichen Raum treffen.
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Ab Freitag dürfen sich Angehörige zweier Haushalte wieder im privaten und öffentlichen Raum treffen.

Familientreffen, Grillpartys und Biergarten - Die schönen Dinge des Lebens waren wegen der Corona Ausgangsbeschränkung nicht möglich. Was die Lockerung für die Menschen  bedeutet...

  • Bayern erlaubt Treffen zwischen mehreren Angehörigen  zweier Haushalte.
  • Damit tritt die Corona-Lockerung schnell in Kraft.
  • Was die Lockerung für die Menschen bedeutet.

Dem Ausflug mit einer befreundeten Familie oder Grillen mit den Nachbarn im Garten steht juristisch nichts mehr im Wege: Bayern lockert erneut die Corona-Beschränkungen.

Bereits von diesem Freitag an dürfen sich auch in Bayern wieder mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen - und zwar sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum. 

Damit sind Treffen von Nachbarn oder befreundeten Familien sowohl in Parks oder bald in Biergärten, aber auch in privaten Räumen oder etwa zum Grillen im Garten wieder erlaubt. Konkret werden laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Kontakte mit „Angehörigen eines weiteren Hausstandes“ gestattet.

Man wolle keine lebensfremden Regelungen, sagte Herrmann. Er rief aber auch weiterhin zu Vorsicht und Umsicht auf. „Es soll nicht aus der privaten Begegnung eine Infektion entstehen“, mahnte er. 

Größere Gruppenbildungen sollten deshalb weiterhin vermieden werden. Ziel ist dabei auch, mögliche neue Corona-Infektionen nachverfolgen zu können.

Trotz Corona-Lockerungen bleiben Versammlungen von Menschenmassen bleiben verboten – jedoch mit Ausnahmen.

Bayern erlaubt Treffen zweier Haushalte von diesem Freitag an 

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, dass die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus grundsätzlich bis 5. Juni verlängert werden sollen, dass sich künftig aber auch mehrere Angehörige von zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen dürfen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits am Mittwoch angekündigt, dies in Bayern umzusetzen - die Regelung sei „der Lebensrealität entsprechend“.

Erst am Dienstag hatte das bayerische Kabinett beschlossen, die bisherigen strikten Ausgangsbeschränkungen aufzuheben. Seit diesem Mittwoch brauchen die Menschen im Freistaat keinen „triftigen Grund“ mehr, um die Wohnung zu verlassen. Ein Abstandsgebot von 1,5 Metern, ein Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum und gewisse Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen. 

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Es war aber seither erlaubt, enge Familienangehörige und eine weitere Person außerhalb des eigenen Hausstands zu treffen oder auch zu besuchen. Zuvor war nur Bewegung an der frischen Luft mit einer weiteren Person erlaubt. Von Freitag an ist nun nicht mehr nur der Kontakt zu einer weiteren Person erlaubt, sondern zu mehreren Angehörigen eines weiteren Haushalts.

Herrmann berichtete, die Koalitionspartner CSU und Freie Wähler hätten die Änderung der Verordnung am Donnerstag miteinander abgestimmt. Es brauche dafür auch keinen formalen Kabinettsbeschluss.

dpa/jh

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