Corona Pilotprojekt

Bayerische Staatsoper: Plädoyer für individuelle Besucherobergrenzen

In einem Pilotprojekt der Bayerischen Staatsoper wurde das Infektionsgeschehen bei Kulturveranstaltungen getestet.
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In einem Pilotprojekt der Bayerischen Staatsoper wurde das Infektionsgeschehen bei Kulturveranstaltungen getestet.

Das Pilotprojekt der Bayerischen Staatsoper ist zu Ergebnissen gekommen. Eine Öffnung von Kulturstätten während Corona sei möglich - aber unter Bedingungen.

  • Corona-Pilotprojekt der Bayerischen Staatsoper
  • Ziel war eine Risikobewertung von Kulturveranstaltungen während Corona
  • Kultur unter bestimmten Bedingungen möglich

„Erfolgreiches Pilotprojekt“ – so urteilt die Bayerische Staatsoper im Abschlussbericht über den probeweisen Betrieb mit erhöhter Zuschauerzahl. Das Nationaltheater durften vom 1. September bis 25. Oktober 500 statt 200 Zuschauer besuchen. Ziel des Pilotprojekts war eine differenzierte Risikobewertung von Kulturveranstaltungen aus infektiologischer, klimatechnischer und Publikumssicht.

Corona Pilotprojekt: Studie fordert individuelle Besuchsobergrenzen

Ein Ärzteteam des Klinikums rechts der Isar und der TU sowie Vertreter des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit begleiteten das Projekt. Das Fazit: Bei einem elaborierten individuellen Hygienekonzept konnte unter den Bedingungen des Projekts – einem Inzidenzwert zwischen 35 und 100 – keine erhöhte Infektionswahrscheinlichkeit des Publikums festgestellt werden. Die Verfasser plädieren für individuelle Besucherobergrenzen. Als Maßgabe könnte beispielsweise ein Indikator von 1,5 Metern Radialabstand von Stuhlmitte zu Stuhlmitte gelten.

Allerdings: Bayerns Staatstheater bleiben über das geplante Ende des Teil-Lockdowns hinaus bis mindestens 31. Januar geschlossen. Das teilte Kunstminister Bernd Sibler jetzt mit.

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