Inzidenz bei 86,0

3G-Regel in München ‒ Das gilt für den Zutritt zu Angeboten der Stadt

Die Stadt München möchte sich für eine grüne Zukunft einsetzen.
+
Die Stadt München möchte bei ihren Angeboten kaum Verschärfungen der 3G-Regel umsetzen. (Symbolbild)

Die 7-Tage-Inzidenz in München ist entscheidend für die Zutritts-Regel 3G. Bei dem Wert gibt es einen großen Unterschied bei Personen mit und ohne Corona-Impfung.

  • Großer Unterschied bei Inzidenz zwischen Personen mit und ohne Impfung.
  • In München gilt wegen dem hohen 7-Tage-Wert die 3G-Regel.
  • So regelt die Stadt den Zutritt zu ihren Angeboten....

Die 7-Tages-Inzidenz in München liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch bei 86,0. Jedoch gibt es einen beträchtlichen Unterschied, wenn man die Zahlen nach dem Status der Impfung differenziert. Bei Geimpften liegt der Wert lediglich bei 25,6. Bei Personen ohne Corona-Impfung ist der Wert um ein Vielfaches höher. Dort liegt die Inzidenz bei 222,0.  

Bislang wurden in München insgesamt 1.858.407 Corona-Impfungen durchgeführt (962.478 Erst- und 895.929 Zweitimpfungen). Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die impffähige Bevölkerung ab 12 Jahren, bei den Erstimpfungen bei 73,0 % und bei den Zweitimpfungen bei 67,9 % (Münchner Gesamtbevölkerung 64,7 % / 60,2 %). 

Die Corona-Inzidenz ist nicht mehr der Maßstab für verschärfte Regeln, doch liegt der Wert in einer kreisfreien Stadt oder in einem Landkreis über 35, gilt dort die 3G-Regel (Zutritt zu Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und Getestete). Diese Regel wurde in Bayern auch auf Mitarbeiter mit Kundekontakt ausgeweitet. Zudem können Veranstalter auf freiwilliger Basis entscheiden, ob die sogar 2G oder 3G Plus anwenden.

3G-Regel für Angebote der Stadt München soll nicht verschärft werden

Bei Angeboten der Stadt München, die unter die 3G-Regel fallen, soll bis auf wenige Ausnahmen die Möglichkeit einer freiwilligen Verschärfung auf 3G-Plus bzw. 2G nicht genutzt werden. Das hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) entschieden.

  • Die 3G-Regel gilt bei Veranstaltungen städtischer Dienststellen, Bürgerversammlungen und Rathausführungen, aber auch für den Ausstellungsbesuch in städtischen Museen, die Stadtbibliotheken und die Kurse der Münchner Volkshochschule.
  • Die 3G-Plus-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder PCR-Getestete) gilt dagegen generell bei städtischen Empfängen und Kultur-Einrichtungen der Stadt München.
  • Die 2G-Regel kommt bei städtischen Angeboten nicht zur Anwendung.
  • Für den Parteiverkehr der Stadtverwaltung gilt die 3G-Regel nicht. Dort herrscht – wie im Einzelhandel – lediglich Maskenpflicht.

LHM/jh

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Angriff aus heiterem Himmel am Hauptbahnhof München ‒ Einfahrender Zug muss Schnellbremsung einleiten
München Südwest
Angriff aus heiterem Himmel am Hauptbahnhof München ‒ Einfahrender Zug muss Schnellbremsung einleiten
Angriff aus heiterem Himmel am Hauptbahnhof München ‒ Einfahrender Zug muss Schnellbremsung einleiten
5. Waldperlacher Adventskalender
5. Waldperlacher Adventskalender
Schlimmer Fall von Tierquälerei
München Ost
Schlimmer Fall von Tierquälerei
Schlimmer Fall von Tierquälerei
Umbau an der Blumenstraße: Bunker soll zu einem Zentrum für Architektur werden
München Mitte
Umbau an der Blumenstraße: Bunker soll zu einem Zentrum für Architektur werden
Umbau an der Blumenstraße: Bunker soll zu einem Zentrum für Architektur werden

Kommentare