Patzer bei der Fuzo

Umfragebögen zur Sendlinger Straße gingen verloren

Bis zum 10. Januar konnten Anwohner ihre Meinung zum Verkehrsversuch Fußgängerzone in der Sendlinger Straße abgeben. Das Problem: Die Umfragebögen kamen bei vielen erst danach an – oder gar nicht.

Es ist nur die letzte einer Vielzahl von Pannen und Versäumnissen in der Geschichte der Bürgerbeteiligung zur Erweiterung der Fußgängerzone. „Es hat schon öfter das Problem gegeben, dass die Anwohner außen vor gelassen wurden“, bemängelte der BA-Vorsitzende Wolfgang Neumer (CSU) bei der jüngsten Sitzung – ob nun bei der Einladung zur ersten Informationsveranstaltung oder bei Benachrichtigungen im Allgemeinen. Im März 2016 wurde eine wichtige Versammlung genau auf den Abend der BA-Sitzung gelegt (Hallo berichtete).

Nun das: Das Planungsreferat hatte Ende 2016 Flyer an die Anwohner verteilen lassen, wonach man sich bis 19. Dezember dazu äußern sollte, wie man die testweise eingerichtete Fußgängerzone empfinde. Viele Anwohner erhielten die Umfragebögen aber nicht, da sie offenbar nur dort verteilt wurden, wo die Austräger einfach in die Häuser hineinkamen. Das hatte eine Nachfrage beim Planungsreferat ergeben.

Auf die Beschwerden der Anwohner hin wurde die Frist laut Neumer bis zum 10. Januar verlängert – und wieder kamen eben nicht alle Umfragebögen an. Nun wurde die Frist erneut verlängert – bis 1. Februar. Wer immer noch keinen Fragebogen erhalten hat, kann ihn per Mail an sendlinger-strasse@

studio-stadt-region.de oder unter Telefon 24 4103 30 anfordern.

Unter dieser Adresse beziehungsweise Telefonnummer können sich Bürger auch noch bis zum 15. Februar zu der Informationsveranstaltung anmelden. Am 23. Februar werden abends im Stadtmuseum, St. Jakobs-Platz 1, die offiziellen Ergebnisse der Evaluierung über die Testphase bekannt gegeben. Dort werden weitere Fragebögen ausliegen. Im Juli soll dann entschieden werden, ob die provisorische Fußgängerzone bis auf Weiteres beibehalten wird.
Daniela Bode

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