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Bald ausgeplantscht?

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Kämpfen um den Erhalt des Beckens an der Christophstraße: Ricarda Krusemark-Rasch (li.) und Schwimmtrainerin Özlem M. Dürür. © Archiv

Das Schwimmbecken im Lehel soll schließen, weil BRK umzieht. Nutzer dürfen noch bis Februar bleiben.

Aus für das Schwimmbad im Lehel zum Jahresende – diese Hiobsbotschaft schreckte die Bürger im Frühjahr auf (Hallo berichtete). Nun gibt es einen kleinen Teilerfolg: „Unser Nutzungsvertrag wurde bis Ende Februar verlängert“, berichtet die Schwimmtrainerin Özlem M. Dürür, die dort Kurse für acht Kindergärten im Lehel anbietet. Wie es danach weitergeht? „Da hängen wir noch komplett in der Luft.“

Das Becken an der Christophstraße gehört zum Komplex des Bayerischen Roten Kreuzes an der Seitzstraße, den das BRK Anfang des Jahres verlassen will, um nach Obersendling zu ziehen. Das Gebäude im Lehel wird saniert, um dort Wohnungen und Gewerbeflächen zu schaffen. Die dort untergebrachte BRK-Rettungswache soll bleiben, braucht aber während der Sanierungsarbeiten einen Alternativstandort. „Dafür kommt nur die Christophstraße in Frage“, teilt BRK-Sprecher Dr. Peter Behrbohm mit. Das dort angesiedelte Altenheim und Alten-Service-Zentrum werden bleiben, Mieter der Räumlichkeiten und des Beckens, wie Dürür oder die Sportlehrerin Ricarda Krusemark-Rasch, die dort Kurse für Osteoporose- und Reha-Patienten gibt, müssen langfristig raus.

Bei einem runden Tisch, zu dem der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel eingeladen hatte, sicherte das BRK zu zu prüfen, ob ein Schwimmbetrieb in Zukunft möglich sei. Der Bezirks­ausschuss wollte dann nach einem Zuschuss für das Bad beim Referat für Bildung und Sport anfragen. Dürür hofft immer noch auf ein Weihnachtswunder: „Das Bad müsste saniert werden – das heißt man bräuchte einen Investor, der diese Kosten übernimmt.“

Maren Kowitz

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