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Voller Einsatz für den Denkmalschutz

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Die SPD im Bezirksausschuss will, dass die Fassade des Gebäudes an der Adalbertstraße erhalten bleibt.
Die SPD im Bezirksausschuss will, dass die Fassade des Gebäudes an der Adalbertstraße erhalten bleibt. © Denk

Maxvorstadt – Ein Gebäude mit ungewöhnlicher Fassade und unterschiedlichen Fenstern – Über Schönheit lässt sich zwar streiten, doch Katharina Blepp (SPD) will diese Besonderheit erhalten

Das Gebäude an der Adalbertstraße 31A fällt auf. Über Schönheit lässt sich streiten. Aber: „Es sticht heraus, es ist besonders“, findet Katharina Blepp (SPD) aus dem Bezirksausschuss Maxvorstadt. Der Grund: Die ungewöhnliche Fassade mit den unterschiedlichen Fenstern. Das Gebäude sei etwa 100 Jahre alt und eines der letzten Beispiele aus der „Maxvorstädter Künstlerzeit“. Doch nun soll es komplett verändert werden.

„Im Dachgeschoss befindet sich eine schöne Atelierwohnung. Die wird zerstört. Die Decke wird für eine Aufstockung abgehängt und das große Atelierfenster entfernt. Zudem soll die komplette Fassade umgestaltet werden“, berichtet Blepp. Um dies zu verhindern, fordert sie in einem Antrag, dass die Denkmalwürdigkeit des Gebäudes oder zumindest einzelner Teile wie des Ateliers geprüft wird. „Die Mieter machen sich auch große Sorgen darüber, welche Konsequenzen der Umbau für sie hat“, so Blepp.

Am 20. April wurde dem neuen Eigentümer des Anwesens, einer Münchner Investorenfamilie, bereits die Baugenehmigung erteilt. Die Sanierung stehe unmittelbar bevor, so Blepp. Ob der Denkmalschutz da noch rechtzeitig kommt? „Ob eine Prüfung des Gebäudes oder von Teilen des Hauses auf Denkmaleigenschaft stattfindet, ist noch nicht entschieden. Sie würde einige Wochen in Anspruch nehmen“, sagt Dorothee Ott vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. laf

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